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Druckbunt.
Deckblatt-Rahmen aus Zirkel, Lineal, Geodreieck und geometrischen Körpern, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichneter Rahmen; die Felder setzen wir als Schrift.
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PDF · A4 · 13 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Deckblatt Mathematik zum Ausdrucken

Ein Deckblatt-Rahmen aus Zirkel, Lineal und Geodreieck für den Matheordner.

Der Rahmen dieses Deckblatts besteht aus fünf immer wiederkehrenden Gegenständen, locker um das Blatt verteilt statt zu einer geschlossenen Borte gefügt: ein Zirkel mit Spitze und Bleistiftschenkel, ein geschrägtes Geodreieck mit Millimeterteilung, ein langes Lineal mit Skala, ein Würfel in Schrägbild-Darstellung mit sichtbaren Hinterkanten und ein Kegel, dessen Grundfläche als Ellipse gezeichnet ist. Die Gegenstände liegen in verschiedenen Winkeln zueinander, einige groß und einige klein, sodass der Rand nicht wie ein Muster wirkt, sondern wie ein aufgeräumter Mäppcheninhalt. Die Mitte bleibt vollständig frei.

An den Skalen von Lineal und Geodreieck lässt sich etwas zeigen, was auf den anderen Deckblättern dieser Seite nicht vorkommt: Die Teilstriche sind gezeichnet, die Zahlen daneben fehlen. Das ist Absicht — in der Zeichnung steht auf allen Vorlagen dieser Seite nirgends eine Ziffer und nirgends ein Buchstabe. Ein Lineal ohne Zahlen bleibt trotzdem sofort als Lineal erkennbar, weil die regelmäßigen Striche allein die Information tragen. Wer möchte, kann die Zahlen nach dem Ausdrucken selbst dazuschreiben; nötig ist es nicht.

Würfel und Kegel sind die beiden interessantesten Flächen dieses Rahmens, weil beide räumlich gezeichnet sind. Beim Würfel sind die verdeckten Hinterkanten mitgezeichnet, sodass er wie ein Drahtmodell wirkt und man beim Ausmalen entscheiden muss, welche drei Flächen vorne liegen sollen — malt man die falschen aus, kippt der Würfel optisch um. Beim Kegel unterscheidet die Ellipse die Grundfläche von der Mantelfläche; in zwei verschiedenen Tönen angelegt sieht er sofort räumlich aus, einfarbig bleibt er eine flache Dreiecksform. Das kostet keine zusätzliche Linie und ist der ganze Unterschied.

Für einen Matheordner ist die Trennung, die sich am meisten auszahlt, die zwischen Merksätzen und Übungsaufgaben. Merksätze — eine Formel, eine Definition, ein Rechenweg — schlägt man gezielt nach und braucht sie über Monate. Übungsblätter sieht man meist einmal an und dann vor der nächsten Arbeit wieder. Wer beides hintereinander in einer einzigen Reihenfolge abheftet, blättert vor jeder Arbeit durch alle Aufgaben, um die eine Regel zu finden. Ein eigener Abschnitt für Merksätze am Anfang des Ordners löst das ohne weiteren Aufwand, und dieselbe Deckblattvorlage lässt sich dafür ein zweites Mal ausdrucken und im Feld „Fach“ entsprechend beschriften.

Das gezeichnete Lineal im Rahmen ist der einzige Gegenstand auf dieser Seite, mit dem sich der Ausdruck selbst prüfen lässt. Wird dieselbe Datei zweimal gedruckt, einmal mit der Einstellung für die tatsächliche Größe und einmal mit Anpassung an die Seite, und werden beide Blätter übereinandergelegt und gegen das Licht gehalten, liegen die Teilstriche der beiden Lineale nicht übereinander: Das ist der Beweis, dass die zweite Einstellung die Zeichnung verkleinert hat. Bei einem Deckblatt fällt das kaum auf, bei einer Vorlage mit feinen Linien schon. Wer den Vergleich einmal gemacht hat, weiß danach, welche Einstellung der eigene Drucker als Voreinstellung verwendet, und muss sie nicht bei jedem Ausdruck neu kontrollieren.

Ein Deckblatt ordnet nicht nur optisch zu, sondern hilft auch dabei, den Matheordner insgesamt übersichtlicher zu führen: Dahinter lassen sich zum Beispiel eine Formelsammlung, aktuelle Übungsblätter und ältere, bereits besprochene Kapitel mit einfachen Trennblättern oder farbigen Reitern auseinanderhalten. Gerade im Fach Mathematik, in dem oft über ein ganzes Schuljahr hinweg aufeinander aufgebaut wird, hilft eine klare Struktur direkt hinter dem Deckblatt dabei, ältere Themen bei Bedarf schnell wiederzufinden, etwa vor einer Klassenarbeit. Wird der Ordner zusätzlich mit einem Inhaltsverzeichnis auf der Rückseite des Deckblatts ergänzt, das laufend mitgeführt wird, lässt sich der gesamte Ordnerinhalt auf einen Blick überblicken, ohne jedes Mal durchblättern zu müssen.

Ein Deckblatt für Schulhefte und -ordner ist in deutschen, österreichischen und Schweizer Schulen weithin üblich, auch wenn die genaue Vorgabe von Schule zu Schule und von Lehrkraft zu Lehrkraft unterschiedlich gehandhabt wird — manche verlangen ein Deckblatt ausdrücklich, andere überlassen es den Schülerinnen und Schülern selbst. In beiden Fällen erleichtert ein Deckblatt die Organisation: Es zeigt sofort, um welches Fach es sich handelt, und macht das passende Heft oder den passenden Ordner in einem vollen Schulranzen schneller auffindbar. Viele Schulen erwarten ein neues Deckblatt zu Beginn eines Schuljahres oder Halbjahres, wenn neue Hefte angelegt werden; ein selbst gestaltetes oder ausgedrucktes Deckblatt ist dabei genauso gültig wie ein von Hand gezeichnetes. Die Deckblätter dieser Seite sind bewusst neutral und ohne Bezug zu einer bestimmten Schule, Klassenstufe oder einem Lehrbuch gestaltet, damit sie sich unabhängig vom jeweiligen Bundesland oder Lehrplan verwenden lassen.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Beim Würfel vorher entscheiden, welche drei Flächen vorne liegen sollen — die Hinterkanten sind mitgezeichnet, und die falschen Flächen ausgemalt kippt der Würfel optisch um.
  • Den Kegel in zwei Tönen anlegen, Grundfläche anders als Mantel: Er wirkt sofort räumlich, einfarbig bleibt er ein Dreieck.
  • Lineal und Geodreieck tragen Teilstriche, aber keine Zahlen — wer möchte, schreibt sie nach dem Ausdrucken selbst dazu.

Veröffentlicht Aktualisiert 815 Wörter

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