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Druckbunt.
Deckblatt-Rahmen aus Pinsel, Palette, Bleistift, Staffelei und Farbtube, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichneter Rahmen; die Felder setzen wir als Schrift.
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Deckblatt Kunst zum Ausdrucken

Ein Deckblatt-Rahmen aus Pinsel, Palette und Staffelei für den Kunstordner.

Dieses Deckblatt ist anders aufgebaut als die übrigen dieser Seite: Statt vieler kleiner Motive am Rand zeigt es einen gezeichneten doppelten Rechteckrahmen und daran nur vier große Gegenstände, einen an jeder Seite. Oben in der Mitte steht eine Staffelei mit einer leeren Leinwand, deren drei Beine und die Ablageleiste deutlich zu erkennen sind. Links hängt ein großer Pinsel senkrecht am Rahmen, mit einer breiten Zwinge und einer gefiederten Pinselspitze. Rechts liegt eine Malerpalette mit sieben runden Farbnäpfen und dem Daumenloch. Unten quert eine Farbtube mit gerilltem Verschluss das Bild. Die Mitte bleibt vollständig weiß.

Die Umrisse sind hier spürbar dicker gezogen als auf den anderen Deckblättern, und es gibt nur vier Motive statt zwanzig. Beides zusammen macht diese Vorlage zur einfachsten der Reihe: Es gibt wenige, dafür sehr große Flächen, und keine davon ist so schmal, dass ein dicker Stift nicht hineinpasst. Für jüngere Kinder oder für ein schnelles Ausmalen zwischendurch ist das ein echter Unterschied — ein Rahmen aus zwanzig kleinen Motiven ist hübsch, aber er dauert.

Die leere Leinwand auf der Staffelei ist die größte zusammenhängende freie Fläche des Blattes und das interessanteste Element daran. Sie lässt sich einfarbig ausmalen, sie lässt sich aber auch als kleines eigenes Bild im Bild verwenden: ein Muster, ein Muster in den Farben der Palettennäpfe, oder eine Miniaturzeichnung. Bei einem Kunstordner ist das naheliegender als bei jedem anderen Fach, und es verändert das Deckblatt von einer Vorlage zu etwas Eigenem, ohne dass an der gedruckten Zeichnung etwas fehlt oder hinzugefügt werden müsste.

Die sieben Farbnäpfe der Palette bieten sich für einen kleinen Test an, bevor der Rest des Blattes ausgemalt wird: Wer jeden Napf mit einem anderen Stift füllt, sieht auf einen Blick, welche Farben die vorhandene Stiftesammlung überhaupt hergibt und wie kräftig sie auf diesem Papier auftragen. Das ist besonders nützlich, wenn mit Filzstiften gearbeitet wird, deren Farbe auf dünnem Kopierpapier oft anders wirkt als auf der Kappe. Anschließend lässt sich mit den Farben weiterarbeiten, die sich bewährt haben, statt mitten in einer großen Fläche festzustellen, dass ein Stift zu blass schreibt.

Der doppelte Rechteckrahmen dieser Vorlage lässt sich auch als Passepartout verwenden, und das geht bei keinem anderen Deckblatt dieser Seite. Wer die weiße Mitte entlang der inneren Rahmenlinie ausschneidet, hält anschließend einen Rahmen in der Hand, der über eine eigene Zeichnung gelegt und an den Ecken festgeklebt werden kann. Aus dem Deckblatt wird so die Umrandung für ein selbst gemaltes Bild, und Staffelei, Pinsel, Palette und Farbtube stehen darum herum wie die Werkzeuge, mit denen es entstanden ist. Für diesen Zweck sollte der Schnitt mit einem Lineal geführt werden, weil eine freihändig geschnittene Innenkante an einem geraden Rahmen sofort auffällt. Und weil die Umrisse dieser Vorlage deutlich dicker gezogen sind als auf den übrigen Deckblättern, bleibt sie auch dann noch klar lesbar, wenn sie verkleinert kopiert wird.

Ein Kunstordner unterscheidet sich von den meisten anderen Schulordnern dadurch, dass er oft nicht nur Papierblätter, sondern auch größere, empfindlichere Arbeiten enthalten soll — Skizzen, Collagen, manchmal auch dreidimensionale Kleinarbeiten, die sich schlecht abheften lassen. Für solche Stücke eignet sich häufig eine separate, etwas größere Mappe, während der Ordner mit diesem Deckblatt eher für Arbeitsblätter, Kunstgeschichte-Notizen und kleinere, flach abheftbare Skizzen gedacht ist. Wird die Palette im Rahmen — wie im Tipp oben beschrieben — tatsächlich mit echter Farbe ergänzt, entsteht ein Deckblatt, das selbst schon ein kleines Kunstwerk ist und sich entsprechend von den eher zweckmäßigen Deckblättern der anderen Fächer abhebt.

Ein Deckblatt für Schulhefte und -ordner ist in deutschen, österreichischen und Schweizer Schulen weithin üblich, auch wenn die genaue Vorgabe von Schule zu Schule und von Lehrkraft zu Lehrkraft unterschiedlich gehandhabt wird — manche verlangen ein Deckblatt ausdrücklich, andere überlassen es den Schülerinnen und Schülern selbst. In beiden Fällen erleichtert ein Deckblatt die Organisation: Es zeigt sofort, um welches Fach es sich handelt, und macht das passende Heft oder den passenden Ordner in einem vollen Schulranzen schneller auffindbar. Viele Schulen erwarten ein neues Deckblatt zu Beginn eines Schuljahres oder Halbjahres, wenn neue Hefte angelegt werden; ein selbst gestaltetes oder ausgedrucktes Deckblatt ist dabei genauso gültig wie ein von Hand gezeichnetes. Die Deckblätter dieser Seite sind bewusst neutral und ohne Bezug zu einer bestimmten Schule, Klassenstufe oder einem Lehrbuch gestaltet, damit sie sich unabhängig vom jeweiligen Bundesland oder Lehrplan verwenden lassen.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Zuerst die sieben Farbnäpfe der Palette füllen — das zeigt vor dem Rest des Blattes, wie die vorhandenen Stifte auf diesem Papier wirklich auftragen.
  • Die leere Leinwand auf der Staffelei als eigenes kleines Bild nutzen statt sie einfarbig zu füllen.
  • Wegen der wenigen sehr großen Flächen eignet sich diese Vorlage auch für dicke Wachsmalstifte und für jüngere Kinder.

Veröffentlicht Aktualisiert 824 Wörter

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