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Druckbunt.
Deckblatt-Rahmen aus Geige, Trompete, Trommel, Kopfhörern und Tamburin, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichneter Rahmen; die Felder setzen wir als Schrift.
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PDF · A4 · 42 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Deckblatt Musik zum Ausdrucken

Ein Deckblatt-Rahmen aus Geige, Trompete und Trommel für den Musikordner.

Der Rahmen dieses Deckblatts ist der reichste der ganzen Reihe: Instrumente und Ornament sind so ineinander verwoben, dass der Rand fast wie eine durchgehende Borte wirkt. In den oberen Ecken liegen zwei Geigen mit Bogen, Wirbelkasten und Schnecke, dazwischen ein Tamburin mit Schellen und ein Trommelstock. An den Seiten stehen Trompete und Posaune übereinander, darunter je ein Tamburin, und in den unteren Ecken zwei Trommeln mit gekreuzten Schlägeln und dem typischen Zickzack der Spannseile. Unten in der Mitte liegt ein Kopfhörer, aus dem zwei Noten steigen. Durch alles hindurch laufen Notenlinien mit einzelnen Noten und ein Violinschlüssel, dazu dichte Ranken, Punkte und Spiralen. Die Mitte bleibt frei.

Dieser Rahmen ist deutlich kleinteiliger als die anderen Deckblätter dieser Seite, und das ist beim Ausmalen die wichtigste Information über ihn. Zwischen den Instrumenten liegt so viel Ornament, dass ein Rundgang von Motiv zu Motiv schnell unübersichtlich wird. Wer stattdessen erst alle fünf Instrumentenarten in je einer Farbe anlegt — Geigen, Blechbläser, Trommeln, Tamburine, Kopfhörer — und das Ornament dazwischen ganz weiß lässt, bekommt einen ruhigen, klaren Rand, auf dem die Instrumente sofort erkennbar bleiben. Wer alles ausmalt, sollte für das Ornament einen einzigen hellen Ton wählen, sonst verschwinden die Instrumente darin.

Die Noten und der Violinschlüssel sind der einzige Fall in dieser Deckblattreihe, in dem Zeichen in der Grafik stehen dürfen. Der Grund ist, dass es keine Buchstaben und keine Zahlen sind: Ein Notenkopf mit Hals ist ein Bild und trägt in jeder Sprache dieselbe Bedeutung, während ein gezeichnetes Wort die Vorlage an eine einzige Sprache binden würde. Alles, was auf dem fertigen Blatt gelesen werden soll — Titel und die fünf Felder in der Mitte — wird davon getrennt als echte Schrift gesetzt und ist nicht Teil der Zeichnung.

Ein Musikordner sammelt über ein Schuljahr zwei sehr verschiedene Sorten Blätter: Notenblätter, die man im Unterricht aufschlägt und wieder wegräumt, und Aufschriebe zu Komponisten, Instrumentenkunde oder Musiklehre, die man vor einer Arbeit noch einmal durchgeht. Notenblätter werden dabei deutlich häufiger hin- und hergeblättert und leiden am Rand zuerst. Wer sie in einer eigenen Klarsichthülle oder hinter einem eigenen Register sammelt, spart sich, sie später einzeln zu glätten oder neu zu lochen. Für die zweite Sorte reicht die normale Reihenfolge im Ordner, weil sie meist nur einmal geschrieben und dann gelesen wird.

Die Notenlinien sind das einzige Element, das quer durch den ganzen Rahmen läuft und alle Instrumente miteinander verbindet — und genau deshalb vertragen sie keine wechselnden Farben. Wer sie abschnittsweise unterschiedlich anlegt, zerfallen sie in einzelne Striche und der Rahmen verliert das, was ihn zusammenhält; ein einziger durchgehender Ton über die ganze Länge lässt sie dagegen als eine Linie lesen, die hinter den Instrumenten weiterläuft. Dasselbe gilt für den Violinschlüssel, der auf diesen Linien sitzt. Der Kopfhörer unten in der Mitte ist der einzige Gegenstand des Rahmens, der nicht aus dem Orchester stammt, und eignet sich deshalb als einzige kräftige Akzentfarbe: ein Punkt, der auffällt, ohne dass ein Instrument dafür lauter werden müsste.

Im Musikordner sammeln sich neben Merksätzen zu Notenlehre und Komponisten oft auch Notenblätter für ein bestimmtes Instrument oder für den gemeinsamen Klassengesang. Weil Notenblätter meist eine andere Größe oder Ausrichtung haben als normales Schreibpapier, hilft ein eigener, klar beschrifteter Abschnitt direkt hinter dem Deckblatt dabei, sie nicht mit anderen Materialien zu vermischen. Wird zusätzlich eine kleine Liste aller im Schuljahr behandelten Lieder und Stücke auf der Rückseite des Deckblatts geführt, lässt sich am Schuljahresende leicht nachvollziehen, was insgesamt durchgenommen wurde — praktisch auch für ein eventuelles Konzert- oder Vorspielprogramm am Ende des Jahres.

Ein Deckblatt für Schulhefte und -ordner ist in deutschen, österreichischen und Schweizer Schulen weithin üblich, auch wenn die genaue Vorgabe von Schule zu Schule und von Lehrkraft zu Lehrkraft unterschiedlich gehandhabt wird — manche verlangen ein Deckblatt ausdrücklich, andere überlassen es den Schülerinnen und Schülern selbst. In beiden Fällen erleichtert ein Deckblatt die Organisation: Es zeigt sofort, um welches Fach es sich handelt, und macht das passende Heft oder den passenden Ordner in einem vollen Schulranzen schneller auffindbar. Viele Schulen erwarten ein neues Deckblatt zu Beginn eines Schuljahres oder Halbjahres, wenn neue Hefte angelegt werden; ein selbst gestaltetes oder ausgedrucktes Deckblatt ist dabei genauso gültig wie ein von Hand gezeichnetes. Die Deckblätter dieser Seite sind bewusst neutral und ohne Bezug zu einer bestimmten Schule, Klassenstufe oder einem Lehrbuch gestaltet, damit sie sich unabhängig vom jeweiligen Bundesland oder Lehrplan verwenden lassen.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Erst alle Instrumente farbig anlegen und das Ornament dazwischen weiß lassen — der Rand bleibt dadurch übersichtlich, obwohl er sehr dicht gezeichnet ist.
  • Wenn doch alles ausgemalt wird, für das Ornament einen einzigen hellen Ton nehmen, sonst verschwinden die Instrumente darin.
  • Die Zickzacklinien an den Trommeln sind die Spannseile: in einer zweiten Farbe abgesetzt wirken sie plastisch statt wie ein Muster.

Veröffentlicht Aktualisiert 839 Wörter

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