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Druckbunt.
Deckblatt-Rahmen aus Globus, Kompassrose, Bergen, Fluss und Segelboot, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichneter Rahmen; die Felder setzen wir als Schrift.
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PDF · A4 · 20 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Deckblatt Erdkunde zum Ausdrucken

Ein Deckblatt-Rahmen aus Globus, Bergkette und Segelboot für den Erdkundeordner.

Der Rahmen dieses Deckblatts besteht aus drei Motiven, die rings um das Blatt wiederkehren: eine Weltkugel mit angedeuteten Kontinentumrissen, eine Bergkette aus drei Gipfeln, unter der sich ein Fluss in weiten Schleifen ins Bild windet, und ein Segelboot mit dreieckigem Segel und Wimpel auf gewellten Wasserlinien. Am oberen und unteren Rand stehen sie aufrecht, an den Seitenrändern liegen dieselben Motive um eine Vierteldrehung gekippt. In allen vier Ecken steht eine Weltkugel, sodass das Blatt an den Ecken schwerer wirkt und der Blick nach innen geführt wird. Die Mitte bleibt vollständig weiß.

Auffällig ist, was der Rahmen nicht zeigt: keine Kompassrose, keine Himmelsrichtungen, keine Ortsnamen und keine Beschriftung irgendeiner Art. Das ist Absicht. Eine Windrose trägt fast immer die Buchstaben N, O, S und W, und ein Buchstabe in der Zeichnung wäre auf diesen Vorlagen ein Fremdkörper — jedes Wort auf dem Blatt wird von uns als echte Schrift gesetzt, nichts davon steckt in der Grafik. Die Kontinente auf den Weltkugeln sind aus demselben Grund nur als Umrisse angedeutet und nicht benannt.

Weil Gebirge, Fluss und offenes Meer nebeneinander stehen, legt sich der Rahmen auf keine einzelne Landschaft und auf kein einzelnes Thema fest. Das Deckblatt passt damit ebenso zu einer Reihe über Vulkane wie zu einer über Klimazonen oder Küsten, und es muss im Laufe des Schuljahres nicht ausgetauscht werden, wenn das Thema wechselt. Für einen Ordner, der über mehrere Halbjahre geführt wird, ist das der praktische Vorteil gegenüber einem Motiv, das ein bestimmtes Thema abbildet.

Beim Ausmalen bietet sich ein kartenähnliches Farbschema an, weil die Motive es von selbst nahelegen: Blau für Fluss, Wellen und Meer, Braun oder Grau für die Berge, Grün und Blau für die Weltkugeln. Wer die Bergketten in zwei verschiedenen Brauntönen anlegt — vorderer Gipfel dunkler, hinterer heller —, bekommt ohne zusätzliche Linien eine Andeutung von Tiefe. Die Segel eignen sich gut für den einzigen kräftigen Farbtupfer auf dem Blatt: Ein rotes oder gelbes Segel in einem sonst blau-braunen Rahmen fällt sofort ins Auge und macht das Deckblatt im Ranzen leichter wiederzuerkennen.

Wer das Deckblatt abheftet, sollte den linken Rand beim Ausmalen bewusst hell halten. Dort sitzen später die Löcher der Ringmechanik oder der Streifen, den ein Schnellhefter verdeckt, und eine dunkle Fläche wird an dieser Stelle entweder durchstochen oder gar nicht mehr gesehen. Ein Zentimeter ungefärbtes Papier genügt; der Rahmen dieser Vorlage liegt ohnehin nicht ganz am Blattrand, sodass sich dafür nichts verschieben muss. Die vier Weltkugeln in den Ecken sind außerdem der praktischste Startpunkt für den ganzen Rand. Wer sie zuerst und alle vier gleich anlegt, hat vier feste Punkte, an denen sich jede spätere Farbentscheidung messen lässt, und der Rahmen bleibt auch dann zusammenhängend, wenn das Ausmalen über mehrere Tage verteilt wird und zwischendurch ein anderer Stift zur Hand ist.

Ein Erdkundeordner profitiert besonders von einer klaren Trennung zwischen Kartenmaterial und reinem Fließtext, weil Karten meist quer eingeheftet oder gefaltet werden müssen, um in einen normalen Ordner zu passen. Eine eigene, robuste Klarsichthülle direkt hinter dem Deckblatt schützt häufig benutzte Karten vor dem Zerknittern, das bei losen Blättern schnell entsteht. Für Themen, die sich über mehrere Kontinente oder Länder erstrecken, hilft zusätzlich ein kleines handgezeichnetes Übersichtsregister auf der Innenseite des Deckblatts, in dem jedes behandelte Gebiet mit der passenden Seitenzahl notiert wird — eine einfache, aber wirksame Möglichkeit, sich im Laufe des Schuljahres schnell zurechtzufinden.

Ein Deckblatt für Schulhefte und -ordner ist in deutschen, österreichischen und Schweizer Schulen weithin üblich, auch wenn die genaue Vorgabe von Schule zu Schule und von Lehrkraft zu Lehrkraft unterschiedlich gehandhabt wird — manche verlangen ein Deckblatt ausdrücklich, andere überlassen es den Schülerinnen und Schülern selbst. In beiden Fällen erleichtert ein Deckblatt die Organisation: Es zeigt sofort, um welches Fach es sich handelt, und macht das passende Heft oder den passenden Ordner in einem vollen Schulranzen schneller auffindbar. Viele Schulen erwarten ein neues Deckblatt zu Beginn eines Schuljahres oder Halbjahres, wenn neue Hefte angelegt werden; ein selbst gestaltetes oder ausgedrucktes Deckblatt ist dabei genauso gültig wie ein von Hand gezeichnetes. Die Deckblätter dieser Seite sind bewusst neutral und ohne Bezug zu einer bestimmten Schule, Klassenstufe oder einem Lehrbuch gestaltet, damit sie sich unabhängig vom jeweiligen Bundesland oder Lehrplan verwenden lassen.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Vorderen und hinteren Gipfel in zwei verschiedenen Brauntönen anlegen — das ergibt Tiefe, ohne dass eine Linie dazukommt.
  • Die Segel als einzigen kräftigen Farbtupfer setzen: Rot oder Gelb in einem sonst blau- braunen Rand ist von Weitem erkennbar.
  • Die Weltkugeln tragen keine Ländernamen — wer möchte, kann nach dem Ausdrucken selbst eine Beschriftung ergänzen.

Veröffentlicht Aktualisiert 807 Wörter

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