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Druckbunt.
Deckblatt-Rahmen aus aufgeschlagenem Buch, Federhalter, Tintenfass und Schriftrolle, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichneter Rahmen; die Felder setzen wir als Schrift.
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Deckblatt Deutsch zum Ausdrucken

Ein Deckblatt-Rahmen aus Buch, Federhalter und Tintenfass für den Deutschordner.

Der Rahmen dieses Deckblatts ist in einem sehr regelmäßigen Takt aufgebaut und wiederholt fünf Motive rund ums Lesen und Schreiben: ein aufgeschlagenes Buch von vorn, ein Buch von der Seite mit sichtbarem Buchrücken, eine entrollte Schriftrolle mit eingerollten Enden, eine Schreibfeder und ein kleines Tintenfass, das in den Reihen oben und unten neben einer Feder steht, an den Seiten aber auch für sich allein. Am oberen und unteren Rand stehen die Motive dicht nebeneinander in einer Reihe, an den Seiten sind sie lockerer verteilt. Alle Umrisse sind gleichmäßig dick gezogen, ohne Schraffuren und ohne graue Flächen, und die gesamte Mitte des Blattes bleibt frei.

Die Motive sind bewusst altmodisch gewählt. Eine Feder mit Tintenfass benutzt heute niemand mehr im Unterricht, aber sie ist als Bild für das Schreiben sofort verständlich — anders als ein Kugelschreiber, der als Umrisszeichnung kaum von einem Bleistift zu unterscheiden wäre. Dasselbe gilt für die Schriftrolle: Sie steht für einen Text, ohne dass ein einziges Wort darauf zu sehen sein muss. Genau darum geht es bei diesen Vorlagen — in der Zeichnung selbst steht nirgends Text, und alles, was gelesen werden soll, wird von uns als echte Schrift daraufgesetzt.

Das aufgeschlagene und das geschlossene Buch nebeneinander ergeben beim Ausmalen eine kleine Aufgabe, die sich lohnt: Wer beide in derselben Farbe anlegt, bekommt einen ruhigen, einheitlichen Rand. Wer sie unterscheidet — etwa die Buchdeckel dunkel, die Seiten hell —, macht sichtbar, dass es zwei verschiedene Ansichten desselben Gegenstands sind. Für jüngere Kinder ist das ein guter Anlass, einmal genau hinzusehen, statt einfach von Motiv zu Motiv weiterzumalen. Die Federn haben feine Innenlinien, die man mitmalen oder weiß lassen kann; weiß gelassen wirken sie leichter.

Ein Deutschordner sammelt über ein Schuljahr besonders unterschiedliche Materialien an: Rechtschreibübungen, Aufsätze, Lesetagebuch-Einträge, Grammatikregeln und manchmal Zusammenfassungen zu einer Klassenlektüre. Diese Sorten unterscheiden sich weniger im Thema als in der Art, wie man sie später sucht — eine Regel schlägt man gezielt nach, einen eigenen Aufsatz sucht man nach Datum. Wer den Ordner danach unterteilt statt nach Reihenfolge, findet beides schneller wieder. Das Deckblatt selbst kann dabei helfen, wenn dieselbe Vorlage zweimal ausgedruckt und im Feld „Fach“ einmal mit „Deutsch“ und einmal mit „Deutsch — Lektüre“ beschriftet wird.

Die entrollte Schriftrolle ist das einzige Motiv des Rahmens mit einer wirklich leeren Innenfläche, und sie eignet sich als Ort für eine Angabe, die sich im Laufe des Jahres ändert. Wer den Ordner für eine Klassenlektüre führt, trägt dort den Titel des Buches ein, das gerade gelesen wird — mit Bleistift, damit er beim nächsten Buch ersetzt werden kann. Alternativ passt dort der Name der Textsorte, an der gerade gearbeitet wird, etwa Bericht oder Erörterung. Weil die Rolle im Rahmen mehrfach vorkommt, lassen sich auch zwei oder drei Angaben untereinander verteilen, ohne dass das Blatt überladen wirkt. Wichtig ist nur, die Angabe wirklich klein zu halten: Die Rolle ist als Bildzeichen gezeichnet und nicht als Schreibfeld, und eine Zeile in Normalgröße sprengt sie.

Hinter einem Deckblatt für Deutsch sammeln sich über ein Schuljahr oft sehr unterschiedliche Materialien: Rechtschreibübungen, Aufsätze, Lesetagebuch-Einträge und manchmal auch Klassenlektüre-Zusammenfassungen. Ein einfaches System aus zwei bis drei farbigen Trennblättern direkt hinter dem Deckblatt — etwa „Rechtschreibung“, „Aufsätze“ und „Lesetagebuch“ — hält den Ordner auch dann übersichtlich, wenn im Laufe des Jahres viele einzelne Blätter dazukommen. Wird das Deckblatt laminiert, bevor es eingeheftet wird, hält es die häufige Nutzung über ein ganzes Schuljahr hinweg deutlich besser aus als unbehandeltes Papier — besonders praktisch, weil das Deutschheft in vielen Klassenstufen zu den am häufigsten benutzten Heften gehört.

Ein Deckblatt für Schulhefte und -ordner ist in deutschen, österreichischen und Schweizer Schulen weithin üblich, auch wenn die genaue Vorgabe von Schule zu Schule und von Lehrkraft zu Lehrkraft unterschiedlich gehandhabt wird — manche verlangen ein Deckblatt ausdrücklich, andere überlassen es den Schülerinnen und Schülern selbst. In beiden Fällen erleichtert ein Deckblatt die Organisation: Es zeigt sofort, um welches Fach es sich handelt, und macht das passende Heft oder den passenden Ordner in einem vollen Schulranzen schneller auffindbar. Viele Schulen erwarten ein neues Deckblatt zu Beginn eines Schuljahres oder Halbjahres, wenn neue Hefte angelegt werden; ein selbst gestaltetes oder ausgedrucktes Deckblatt ist dabei genauso gültig wie ein von Hand gezeichnetes. Die Deckblätter dieser Seite sind bewusst neutral und ohne Bezug zu einer bestimmten Schule, Klassenstufe oder einem Lehrbuch gestaltet, damit sie sich unabhängig vom jeweiligen Bundesland oder Lehrplan verwenden lassen.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Buchdeckel dunkel und Seiten hell anlegen, dann ist auf einen Blick zu sehen, dass aufgeschlagenes und geschlossenes Buch dasselbe Motiv aus zwei Ansichten sind.
  • Die feinen Innenlinien der Federn weiß lassen — die Feder wirkt dadurch leichter als vollständig ausgemalt.
  • Bei getrenntem Lektüreheft dieselbe Vorlage zweimal drucken und nur das Feld „Fach“ unterschiedlich beschriften.

Veröffentlicht Aktualisiert 838 Wörter

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