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Druckbunt.
Deckblatt-Rahmen aus Blättern, Blüte, Mikroskop, Schnecke und Eichel, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichneter Rahmen; die Felder setzen wir als Schrift.
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PDF · A4 · 26 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Deckblatt Biologie zum Ausdrucken

Ein Deckblatt-Rahmen aus Blättern, Mikroskop und Schneckenhaus für den Biologieordner.

Der Rahmen dieses Deckblatts ist der dichteste der Reihe und mischt Pflanzliches mit Werkzeug: gelappte Eichenblätter, einzelne und paarweise Eicheln mit gemustertem Hütchen, fünfblättrige Heckenrosenblüten mit gezähnten Blättern, spiralig eingerollte Schneckenhäuser und mehrere Mikroskope mit Fuß, Tubus und Objektträgertisch. Zwischen allem laufen sehr dünne, geschwungene Ranken, die die Motive miteinander verbinden und den Rand nach innen ausfransen lassen. Am oberen und unteren Rand bilden Blüte und Blätter jeweils eine kleine symmetrische Gruppe. Die Mitte bleibt frei.

Die Mischung ist die eigentliche Aussage des Motivs: Blätter, Eicheln und Schneckenhäuser sind Dinge, die man draußen findet, das Mikroskop ist das Gerät, mit dem man sie im Unterricht ansieht. Beides nebeneinander beschreibt das Fach besser als eines von beiden allein, und keines der Motive legt sich auf ein Thema fest — sie kommen in einer Reihe über Bäume genauso vor wie in einer über Zellen oder Weichtiere. Die Mikroskope tragen keine Beschriftung und keine Skala, weil in der Zeichnung grundsätzlich kein Text steht.

Weil der Rand so dicht ist, lohnt sich beim Ausmalen eine Reihenfolge statt eines Rundgangs. Wer zuerst alle Ranken in einem hellen Grün nachzieht, hat danach ein durchgehendes Band, an dem sich die übrigen Motive orientieren; wer stattdessen Motiv für Motiv vorgeht, verliert leicht den Überblick, welche Fläche schon dran war. Die Schneckenhäuser sind das kleinteiligste Element: Ihre Spirale lässt sich als eine Fläche füllen oder streifenweise abwechselnd hell und dunkel, was deutlich mehr Zeit kostet und dafür sehr ordentlich aussieht.

Ein Biologieordner enthält oft zwei Sorten Blätter, die sich schlecht mischen: Fließtext auf der einen Seite und Zeichnungen, Beschriftungsaufgaben oder Beobachtungsbögen auf der anderen. Die zweite Sorte wird häufiger wieder hervorgeholt, weil man sie zum Lernen ansieht, während man einen Text eher einmal liest. Wer sie hinter einem eigenen Trennblatt sammelt statt sie chronologisch einzuheften, findet sie vor einer Arbeit schneller. Auch dafür lässt sich dieselbe Deckblattvorlage ein zweites Mal ausdrucken und im Feld „Fach“ entsprechend beschriften.

Das Blatt lässt sich auf einem reinen Schwarzweißdrucker genauso ausdrucken wie auf einem Farbgerät, weil die Vorlage ausschließlich aus schwarzen Linien auf weißem Grund besteht und keine Graustufen enthält, die ohne Farbe verwaschen wirken könnten. Das ist bei einem so dicht gezeichneten Rand nicht selbstverständlich: Feine Ranken sind genau die Linien, die ein Drucker im Sparmodus zuerst abschwächt. Wer den Ausdruck blass bekommt, schaltet den Entwurfs- oder Tonersparmodus für dieses eine Blatt ab. Und weil in der Zeichnung selbst kein einziges Wort steht, passt dasselbe Deckblatt auch dann, wenn das Fach an der Schule nicht Biologie heißt, sondern Naturwissenschaften, NWA oder Biologie und Chemie gemeinsam unterrichtet wird — die Bezeichnung steht ausschließlich im gesetzten Feld in der Mitte und wird beim Ausfüllen frei gewählt.

Ein Biologieordner enthält oft mehr als reine Textblätter: Beobachtungsprotokolle aus dem Unterricht, gepresste Blätter oder Blüten aus einem Herbarium-Projekt, manchmal auch Fotos von einem Ausflug ins Freiland. Für gepresste Pflanzenteile empfiehlt sich eine eigene Klarsichthülle direkt hinter dem Deckblatt, damit empfindliches Material nicht zwischen normalen Blättern zerdrückt wird. Auch Mikroskopie-Skizzen — von Hand gezeichnete Beobachtungen durch das Mikroskop — lassen sich gut in einem eigenen Abschnitt sammeln, getrennt von reinen Merksätzen und Definitionen. So entsteht über das Schuljahr hinweg fast automatisch eine kleine, geordnete Sammlung, die sich am Ende auch gut zum Wiederholen vor einer Prüfung eignet.

Ein Deckblatt für Schulhefte und -ordner ist in deutschen, österreichischen und Schweizer Schulen weithin üblich, auch wenn die genaue Vorgabe von Schule zu Schule und von Lehrkraft zu Lehrkraft unterschiedlich gehandhabt wird — manche verlangen ein Deckblatt ausdrücklich, andere überlassen es den Schülerinnen und Schülern selbst. In beiden Fällen erleichtert ein Deckblatt die Organisation: Es zeigt sofort, um welches Fach es sich handelt, und macht das passende Heft oder den passenden Ordner in einem vollen Schulranzen schneller auffindbar. Viele Schulen erwarten ein neues Deckblatt zu Beginn eines Schuljahres oder Halbjahres, wenn neue Hefte angelegt werden; ein selbst gestaltetes oder ausgedrucktes Deckblatt ist dabei genauso gültig wie ein von Hand gezeichnetes. Die Deckblätter dieser Seite sind bewusst neutral und ohne Bezug zu einer bestimmten Schule, Klassenstufe oder einem Lehrbuch gestaltet, damit sie sich unabhängig vom jeweiligen Bundesland oder Lehrplan verwenden lassen.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Zuerst alle dünnen Ranken in einem hellen Grün nachziehen — danach gibt das durchgehende Band die Orientierung für den dichten Rest des Randes.
  • Die Spiralen der Schneckenhäuser streifenweise abwechselnd hell und dunkel füllen, wenn Zeit für Kleinteiliges da ist.
  • Für die Mikroskope einen kühlen Grauton wählen, damit sie sich vom warmen Grün und Braun der Pflanzenmotive absetzen.

Veröffentlicht Aktualisiert 793 Wörter

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