Zum Inhalt springen
Druckbunt.

Schleife zeichnen — Schritt für Schritt

Eine Schleife mit zwei Schlaufen, Knoten und zwei Bändern, in sechs Feldern aufgebaut — als kostenloses A4-Blatt zum Ausdrucken.

  1. Schritt 1 von 6 — Zeichnung einer Schleife, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 1 von 6
  2. Schritt 2 von 6 — Zeichnung einer Schleife, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 2 von 6
  3. Schritt 3 von 6 — Zeichnung einer Schleife, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 3 von 6
  4. Schritt 4 von 6 — Zeichnung einer Schleife, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 4 von 6
  5. Schritt 5 von 6 — Zeichnung einer Schleife, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 5 von 6
  6. Schritt 6 von 6 — Zeichnung einer Schleife, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 6 von 6
Als PDF herunterladen (A4, druckfertig)

PDF · A4 · 99 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Die sechs Felder, eins nach dem anderen

Jedes Feld übernimmt alle Linien des vorherigen und ergänzt sie; im sechsten steht die fertige Zeichnung. Die Reihenfolge folgt der Größe der Flächen — die größte geschlossene Fläche zuerst, die kleinste zuletzt. Das ist keine Lernmethode, sondern die Art, wie dieses Blatt gebaut wurde, und es ist das, was wir nachprüfen können.

Von uns aus einer einzigen Zeichnung abgeleitete Schrittfolge: Jeder Schritt behält die Linien des vorherigen und ergänzt sie.

Auf diesem Blatt steht dieselbe Schleife sechsmal, und jedes Feld enthält alles aus dem Feld davor und ein Stück mehr. Gezeichnet ist eine große Schleife von vorn, wie sie auf einem Geschenk sitzt: zwei breite Schlaufen links und rechts, in jeder Schlaufe ein zusätzliches schmales Faltenfeld, das zeigt, wo das Band zurückgeschlagen ist, in der Mitte ein Knotenband mit gerundeten Ecken, und darunter zwei lange Bänder, die in einem V-förmigen Einschnitt enden.

Diese Schleife ist die klarste Schrittfolge der ganzen Reihe: Jedes der sechs Felder setzt genau EIN Teil. Im ersten Feld steht die rechte Schlaufe allein, im zweiten die linke, im dritten das rechte Band, im vierten das linke, im fünften der Knoten. Das sechste Feld gehört den beiden Faltenfeldern in den Schlaufen. Wer die Felder nebeneinanderlegt, sieht die Schleife aus fünf einzelnen Bandstücken zusammenwachsen — und genau so ist eine echte Schleife auch gebaut.

Zum Nachzeichnen ist das ein brauchbarer Aufbau, aber mit einer Änderung: Man beginnt am besten mit dem KNOTEN in der Mitte, weil er der Punkt ist, an dem alles andere ansetzt. Ein kleines abgerundetes Viereck, dann links und rechts je eine Schlaufe, die am Knoten schmal beginnt und nach außen breiter wird, und schließlich zwei Bänder, die unter dem Knoten hervorkommen und nach unten fallen. Die Faltenfelder sind der letzte Schritt und bestehen jeweils nur aus einer Linie, die vom Knoten aus in die Schlaufe hineinläuft.

Der häufigste Fehler ist, die Schlaufen als Kreise zu zeichnen. Eine Schleife wirkt nur dann wie Stoff, wenn die Schlaufe am Knoten SCHMAL ist und nach außen breiter wird — ein Kreis sieht aus wie eine Brille. Der zweite Fehler betrifft die Bänder: Sie hängen nicht senkrecht nach unten, sondern laufen leicht nach außen auseinander, und ihre Enden sind unterschiedlich lang. Zwei gleich lange, senkrechte Bänder wirken steif; schon ein kleiner Unterschied genügt, damit die Schleife locker gebunden aussieht.

Ausgemalt ist dieses Blatt weniger ein Bild als ein Werkzeug. Die Schleife ist groß genug, um sie auszuschneiden und auf eine selbstgemachte Karte oder ein Geschenkpapier zu kleben; auf festeres Papier kopiert, wird sie zur Schablone, mit der sich in kurzer Zeit ein ganzer Bogen Geschenkpapier bedrucken lässt. Wer mag, schreibt in das Knotenband einen Namen — dann ist die Schleife gleichzeitig der Anhänger. Und weil sie aus wenigen großen Flächen besteht, ist sie auch für sehr junge Kinder zum Ausmalen geeignet.

Wer die Schleife zweimal ausdruckt, kann daraus ohne weiteres Werkzeug eine räumliche machen: Beide Bögen ausschneiden, den einen in der Mitte einschneiden, den anderen hindurchstecken und die Enden hinten zusammenkleben. Auf einem Päckchen wirkt das wie eine echte Stoffschleife, obwohl es Papier ist. Wer stattdessen bei der flachen Fassung bleibt, hat mit der Rückseite einen ungewöhnlich brauchbaren Zettel: Sie ist völlig unbedruckt und groß genug für einen ganzen Satz. Aus demselben Grund eignet sich das Motiv als Kopfleiste für einen selbst gebastelten Gutschein — die Schleife oben, der Text darunter, fertig.

Eine gezeichnete Schleife ist immer die Ansicht von vorn, und das ist eine bewusste Vereinfachung: Eine echte Schleife hat zwei Schlaufen, die räumlich hintereinander liegen, und wenn man sie genau so zeichnet, wird sie unübersichtlich. Deshalb zeigt fast jede Zeichnung sie flach ausgebreitet, mit beiden Schlaufen nebeneinander. Wer sie doch räumlich möchte, lässt eine Schlaufe die andere überschneiden und zeichnet die hintere ein Stück kleiner — das ist die ganze Perspektive, die es braucht.

Ein Wort dazu, wie die sechs Felder auf diesem Blatt entstanden sind, weil es den Umgang damit erleichtert: Sie sind nicht sechsmal einzeln gezeichnet, sondern aus einer einzigen fertigen Zeichnung abgeleitet. Ein Programm sucht darin alle geschlossenen Flächen, sortiert sie nach Größe und blendet sie der Reihe nach ein — die größte zuerst, die kleinste zuletzt. Deshalb enthält jedes Feld garantiert alles, was im Feld davor stand, und deshalb steht am Ende genau die Zeichnung, die oben auf dem Blatt zu sehen ist. Was diese Reihenfolge nicht ist: ein Unterrichtsvorschlag. Sie folgt der Fläche und nicht der Didaktik, und an mehreren Stellen kommt deshalb etwas Großes spät oder etwas Kleines früh, als es eine Zeichenlehrerin anordnen würde. Wer die Felder in einer anderen Reihenfolge abarbeitet, macht nichts falsch; das Blatt zeigt, woraus die Zeichnung besteht, und nicht, in welcher Reihenfolge sie entstehen muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die sechs Felder gleich groß bleiben und der Raster nicht verzerrt — das Blatt ist für A4 gesetzt.
  • Mit dem Knoten in der Mitte anfangen, nicht mit den Schlaufen. Alles andere setzt an ihm an.
  • Die Schlaufen am Knoten schmal beginnen und nach außen breiter werden lassen. Kreisrunde Schlaufen sehen aus wie eine Brille.
  • Die beiden Bänder leicht nach außen auseinanderlaufen lassen und verschieden lang enden — sonst wirkt die Schleife steif.

Veröffentlicht Aktualisiert 815 Wörter

Weitere Vorlagen in diesem Bereich

Alle 63 Zeichnen lernen im Überblick