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Druckbunt.

Erdbeere zeichnen — Schritt für Schritt

Eine große Erdbeere mit sieben Blattspitzen und neun Kernen, in sechs Feldern aufgebaut — als kostenloses A4-Blatt zum Ausdrucken.

  1. Schritt 1 von 6 — Zeichnung einer Erdbeere, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 1 von 6
  2. Schritt 2 von 6 — Zeichnung einer Erdbeere, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 2 von 6
  3. Schritt 3 von 6 — Zeichnung einer Erdbeere, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 3 von 6
  4. Schritt 4 von 6 — Zeichnung einer Erdbeere, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 4 von 6
  5. Schritt 5 von 6 — Zeichnung einer Erdbeere, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 5 von 6
  6. Schritt 6 von 6 — Zeichnung einer Erdbeere, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 6 von 6
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PDF · A4 · 87 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Die sechs Felder, eins nach dem anderen

Jedes Feld übernimmt alle Linien des vorherigen und ergänzt sie; im sechsten steht die fertige Zeichnung. Die Reihenfolge folgt der Größe der Flächen — die größte geschlossene Fläche zuerst, die kleinste zuletzt. Das ist keine Lernmethode, sondern die Art, wie dieses Blatt gebaut wurde, und es ist das, was wir nachprüfen können.

Von uns aus einer einzigen Zeichnung abgeleitete Schrittfolge: Jeder Schritt behält die Linien des vorherigen und ergänzt sie.

Auf diesem Blatt steht dieselbe Erdbeere sechsmal, und jedes Feld enthält alles aus dem Feld davor und ein Stück mehr. Gezeichnet ist eine einzelne große Erdbeere von vorn. Ihr Körper ist oben breit und läuft nach unten rund zusammen. Oben sitzt ein Kranz aus sieben einzeln stehenden Blattspitzen — eine zeigt nach unten in die Frucht hinein, die übrigen fächern nach oben und zur Seite auf —, und darüber steht ein kurzer, gerader Stiel. Auf der Frucht liegen neun große ovale Kerne weit auseinander, und links oben ist ein länglicher Glanzfleck ausgespart.

Die Reihenfolge auf diesem Blatt ist die überraschendste der ganzen Reihe: Der UMRISS DER BEERE kommt zuletzt. Im ersten Feld stehen der Glanzfleck und zwei Blattspitzen, im zweiten zwei weitere Blätter, im dritten die beiden äußeren Blattspitzen und der Stiel. Das vierte Feld setzt sechs Kerne, das fünfte die restlichen drei — und erst im sechsten Feld schließt sich die große Kontur der Frucht um alles herum. Fünf Felder lang schweben Blätter und Kerne also ohne Beere auf dem Papier. Der Grund ist die Ableitungsregel: Der Umriss der Beere ist zwar die größte Linie, aber die Fläche, die er einschließt, wird von den Kernen und dem Glanzfleck bereits beansprucht.

Zum Nachzeichnen dreht man das um. Zuerst der Umriss: ein Kreis oben, der nach unten in eine weiche Spitze ausläuft — keine echte Spitze wie bei einem Tropfen, sondern eine gerundete. Dann der Blätterkranz, und zwar so, dass die Blätter den oberen Rand der Beere ÜBERLAPPEN und nicht darauf sitzen. Der Stiel kommt in die Mitte des Kranzes. Die Kerne verteilt man zuletzt, und der einzige Trick dabei ist, sie nicht in Reihen zu setzen: Sie liegen versetzt, wie bei einer echten Erdbeere auch.

Der häufigste Fehler betrifft die Blätter. Sie werden gern als eine einzige gezackte Krone gezeichnet — dann sieht die Erdbeere aus, als trüge sie eine Mütze. Auf diesem Blatt ist jedes Blatt eine eigene geschlossene Form mit einer sichtbaren Lücke zu seinem Nachbarn, und genau das lässt den Kranz luftig wirken. Der zweite Fehler sind die Kerne: Zu viele und zu kleine ergeben ein Muster, das beim Ausmalen niemand mehr trifft. Neun großzügige Ovale sind besser als dreißig Punkte.

Ausgemalt braucht die Erdbeere zwei Farben und eine Aussparung: Frucht rot, Blätter grün, Kerne und Glanzfleck hell gelassen. Genau diese Aussparung ist der Grund, warum die Beere auf dem Papier glänzend wirkt, und sie kostet nichts — man muss nur daran denken, die Stelle nicht zu übermalen. Weil die Zeichnung groß und mittig steht, eignet sie sich gut als Titelbild für ein Rezeptheft oder als Aufkleber, wenn man sie ausschneidet. Wer mehrere ausdruckt und verschieden groß ausschneidet, hat schnell eine ganze Schale voll.

Die kleinen Körner auf einer Erdbeere sind nicht die Kerne, sondern die eigentlichen Früchte — jedes einzelne ist botanisch eine winzige Nuss. Das rote, süße Fleisch darunter ist der aufgeblähte Blütenboden. Die Erdbeere ist damit streng genommen gar keine Beere. Für das Zeichnen ist das nur eine schöne Nebenbemerkung, für das Ausmalen aber ein Hinweis: Die Körner sitzen in kleinen Mulden und sind heller als die Frucht, nicht dunkler. Wer sie dunkel anlegt, bekommt eine Brombeere.

Ein Wort dazu, wie die sechs Felder auf diesem Blatt entstanden sind, weil es den Umgang damit erleichtert: Sie sind nicht sechsmal einzeln gezeichnet, sondern aus einer einzigen fertigen Zeichnung abgeleitet. Ein Programm sucht darin alle geschlossenen Flächen, sortiert sie nach Größe und blendet sie der Reihe nach ein — die größte zuerst, die kleinste zuletzt. Deshalb enthält jedes Feld garantiert alles, was im Feld davor stand, und deshalb steht am Ende genau die Zeichnung, die oben auf dem Blatt zu sehen ist. Was diese Reihenfolge nicht ist: ein Unterrichtsvorschlag. Sie folgt der Fläche und nicht der Didaktik, und an mehreren Stellen kommt deshalb etwas Großes spät oder etwas Kleines früh, als es eine Zeichenlehrerin anordnen würde. Wer die Felder in einer anderen Reihenfolge abarbeitet, macht nichts falsch; das Blatt zeigt, woraus die Zeichnung besteht, und nicht, in welcher Reihenfolge sie entstehen muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die sechs Felder gleich groß bleiben und der Raster nicht verzerrt — das Blatt ist für A4 gesetzt.
  • Erst den Umriss: ein Kreis oben, nach unten in eine WEICHE, gerundete Spitze auslaufend — keine Tropfenspitze.
  • Jedes Blatt als eigene Form mit einer Lücke zum Nachbarn zeichnen. Eine durchgehende Zackenkrone sieht aus wie eine Mütze.
  • Wenige große Kerne setzen und sie versetzt verteilen, nicht in Reihen. Neun großzügige Ovale sind besser als dreißig Punkte.

Veröffentlicht Aktualisiert 780 Wörter

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