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Druckbunt.

Sonnenblume zeichnen — Schritt für Schritt

Eine Sonnenblume mit sechzehn Blütenblättern und gesäter Mitte, in sechs Feldern aufgebaut — als kostenloses A4-Blatt zum Ausdrucken.

  1. Schritt 1 von 6 — Zeichnung einer Sonnenblume, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 1 von 6
  2. Schritt 2 von 6 — Zeichnung einer Sonnenblume, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 2 von 6
  3. Schritt 3 von 6 — Zeichnung einer Sonnenblume, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 3 von 6
  4. Schritt 4 von 6 — Zeichnung einer Sonnenblume, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 4 von 6
  5. Schritt 5 von 6 — Zeichnung einer Sonnenblume, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 5 von 6
  6. Schritt 6 von 6 — Zeichnung einer Sonnenblume, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 6 von 6
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PDF · A4 · 117 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Die sechs Felder, eins nach dem anderen

Jedes Feld übernimmt alle Linien des vorherigen und ergänzt sie; im sechsten steht die fertige Zeichnung. Die Reihenfolge folgt der Größe der Flächen — die größte geschlossene Fläche zuerst, die kleinste zuletzt. Das ist keine Lernmethode, sondern die Art, wie dieses Blatt gebaut wurde, und es ist das, was wir nachprüfen können.

Von uns aus einer einzigen Zeichnung abgeleitete Schrittfolge: Jeder Schritt behält die Linien des vorherigen und ergänzt sie.

Auf diesem Blatt steht dieselbe Sonnenblume sechsmal, und jedes Feld enthält alles aus dem Feld davor und ein Stück mehr. Gezeichnet ist eine einzelne Blüte von vorn. In der Mitte liegt eine große runde Scheibe, und darin ein zweiter, kleinerer Ring, dessen Rand aus lauter kleinen Samenformen besteht. Um die Scheibe stehen sechzehn spitze Blütenblätter in zwei versetzten Lagen. Darunter läuft ein gerader Stängel als schmales Band nach unten, und links und rechts hängt je ein breites Blatt mit einer Mittelrippe daran.

Die Reihenfolge auf dem Blatt ist bei diesem Motiv besonders sauber. Im ersten Feld steht die MITTELSCHEIBE mit ihrem Samenring allein — die größte geschlossene Fläche der Zeichnung. Das zweite Feld setzt die beiden großen Blätter am Stängel. Danach kommen die Blütenblätter in drei Schüben: zwei im dritten Feld, sechs im vierten, fünf im fünften und die letzten drei im sechsten, wo auch der Stängel dazukommt. Der Kranz füllt sich also nicht der Reihe nach im Kreis, sondern in Sprüngen — was daran liegt, dass die Blätter der äußeren Lage etwas größer sind als die der inneren.

Zum Nachzeichnen ist die Scheibe der Anker. Man zeichnet zuerst zwei Kreise ineinander: den großen für die Scheibe, einen kleineren darin für das Samenfeld. Dann setzt man vier Blütenblätter an die vier Himmelsrichtungen — oben, unten, links, rechts — und teilt die Lücken dazwischen auf. So werden sechzehn gleichmäßige Blätter erreichbar, ohne dass man sie zählen muss. Wer sie stattdessen der Reihe nach herum zeichnet, schiebt den Fehler vor sich her und hat am Ende eine zu große oder zu kleine Lücke.

Der häufigste Fehler ist die Mitte. Sie wird gern zu klein gezeichnet, und die Blume sieht dann aus wie eine Margerite. Bei einer Sonnenblume nimmt die Scheibe ungefähr die Hälfte des ganzen Blütendurchmessers ein — die Blätter sind ein Kranz um eine große Mitte und nicht umgekehrt. Der zweite Fehler betrifft den Stängel: Er ist bei einer Sonnenblume dick, dicker als bei jeder anderen gezeichneten Blume, weil er einen schweren Kopf tragen muss. Ein dünner Strich lässt die Blüte kippen.

Ausgemalt ist die Sonnenblume ein Motiv, bei dem zwei Farben genügen und der Rest die Zeichnung macht: Blätter gelb, Scheibe braun, Stängel und Blätter grün. Die kleinen Samenformen im inneren Ring lassen sich einzeln in einem dunkleren Braun anlegen — das dauert, sieht aber aus wie eine echte Sonnenblume. Weil das Blatt hoch aufgebaut ist und unten Platz bleibt, lässt sich der Stängel beliebig verlängern; wer mehrere Blüten nebeneinander klebt, hat mit wenig Aufwand ein Feld.

Junge Sonnenblumen drehen ihren Kopf tatsächlich mit der Sonne mit — morgens nach Osten, abends nach Westen, nachts zurück. Daher der Name. Sobald die Blüte aber aufgeblüht ist, hört das auf: Ein ausgewachsener Blütenkopf steht fest nach Osten. Für das Zeichnen heißt das, dass eine Sonnenblume ruhig gerade nach vorn schauen darf. Die dunkle Mitte ist übrigens keine einzelne Blüte, sondern ein dichtes Feld aus Hunderten winziger Einzelblüten — aus jeder wird später ein Kern. Die gelben «Blütenblätter» außen sind nochmals andere Blüten, die nur zum Anlocken da sind.

Ein Wort dazu, wie die sechs Felder auf diesem Blatt entstanden sind, weil es den Umgang damit erleichtert: Sie sind nicht sechsmal einzeln gezeichnet, sondern aus einer einzigen fertigen Zeichnung abgeleitet. Ein Programm sucht darin alle geschlossenen Flächen, sortiert sie nach Größe und blendet sie der Reihe nach ein — die größte zuerst, die kleinste zuletzt. Deshalb enthält jedes Feld garantiert alles, was im Feld davor stand, und deshalb steht am Ende genau die Zeichnung, die oben auf dem Blatt zu sehen ist. Was diese Reihenfolge nicht ist: ein Unterrichtsvorschlag. Sie folgt der Fläche und nicht der Didaktik, und an mehreren Stellen kommt deshalb etwas Großes spät oder etwas Kleines früh, als es eine Zeichenlehrerin anordnen würde. Wer die Felder in einer anderen Reihenfolge abarbeitet, macht nichts falsch; das Blatt zeigt, woraus die Zeichnung besteht, und nicht, in welcher Reihenfolge sie entstehen muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die sechs Felder gleich groß bleiben und der Raster nicht verzerrt — das Blatt ist für A4 gesetzt.
  • Zwei Kreise ineinander als Mitte, dann vier Blütenblätter an die vier Himmelsrichtungen setzen und die Lücken dazwischen aufteilen — so werden sechzehn gleichmäßig, ohne Zählen.
  • Die Mitte groß anlegen, etwa halb so breit wie die ganze Blüte. Eine kleine Mitte macht daraus eine Margerite.
  • Den Stängel dick zeichnen. Eine Sonnenblume trägt einen schweren Kopf, und ein dünner Strich lässt die Blüte kippen.

Veröffentlicht Aktualisiert 763 Wörter

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