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Druckbunt.

Haus zeichnen — Schritt für Schritt

Ein Haus mit Satteldach, Zaun und Baum, in sechs Feldern aufgebaut — als kostenloses A4-Blatt zum Ausdrucken.

  1. Schritt 1 von 6 — Zeichnung eines Hauses, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 1 von 6
  2. Schritt 2 von 6 — Zeichnung eines Hauses, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 2 von 6
  3. Schritt 3 von 6 — Zeichnung eines Hauses, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 3 von 6
  4. Schritt 4 von 6 — Zeichnung eines Hauses, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 4 von 6
  5. Schritt 5 von 6 — Zeichnung eines Hauses, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 5 von 6
  6. Schritt 6 von 6 — Zeichnung eines Hauses, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 6 von 6
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PDF · A4 · 47 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Die sechs Felder, eins nach dem anderen

Jedes Feld übernimmt alle Linien des vorherigen und ergänzt sie; im sechsten steht die fertige Zeichnung. Die Reihenfolge folgt der Größe der Flächen — die größte geschlossene Fläche zuerst, die kleinste zuletzt. Das ist keine Lernmethode, sondern die Art, wie dieses Blatt gebaut wurde, und es ist das, was wir nachprüfen können.

Von uns aus einer einzigen Zeichnung abgeleitete Schrittfolge: Jeder Schritt behält die Linien des vorherigen und ergänzt sie.

Das Haus auf diesem Blatt ist von vorn zu sehen und hat zwei Geschosse. Auf dem Satteldach liegen Ziegel in versetzten Reihen, daraus ragt ein Schornstein mit zwei Rauchkringeln. In der Fassade sitzen vier Fenster — zwei oben, zwei unten —, jedes durch einen senkrechten Steg in zwei Scheiben geteilt; gemessen sind das acht Scheibenflächen. In der Mitte steht eine Haustür mit rundem Knauf über einer Stufe. Vor dem Haus verläuft ein Lattenzaun, dazwischen stehen Büsche und Grasbüschel, und rechts steht ein Baum.

Die Folge beginnt mit der Wand: Fassadenumriss, die vier Fensteröffnungen und der Giebel. Feld zwei setzt die Baumkrone samt Ästen und Blättern und die Stufe vor der Tür. Feld drei zeichnet den Dachfirst, die vier Fensterrahmen, die Tür mit Knauf und den Baumstamm. Feld vier ergänzt zwei Dachziegel, den Schornstein, die Fensterscheiben und einen Busch, Feld fünf die Zaunlatten. Im sechsten Feld kommen die restlichen Ziegelfelder, der Rauch, die übrigen Büsche und die letzten Latten dazu.

Zum Nachzeichnen ist ein Haus die beste erste Übung mit dem Lineal, und dieses hier eignet sich besonders gut, weil es fast nur aus Rechtecken und zwei schrägen Dachlinien besteht. Wer die Fassade als großes Rechteck anlegt und darauf ein Dreieck für den Giebel setzt, hat das Grundgerüst. Alle Fenster sitzen anschließend auf zwei gedachten waagerechten Linien — eine für das Obergeschoss, eine für das Erdgeschoss —, und diese beiden Linien sind der ganze Trick, damit nichts schief wirkt.

Die Ziegel sind der Teil, der Zeit kostet und keine Kunst verlangt. Sie sind wie Schuppen versetzt gesetzt: Jede Reihe beginnt in der Mitte der Ziegel darunter. Wer die oberste Reihe sauber anlegt, kann die übrigen daran ausrichten. Wer abkürzen möchte, zeichnet nur zwei oder drei Reihen unterhalb des Firsts und lässt den Rest des Dachs glatt — das liest sich immer noch als Ziegeldach.

Der Zaun ist die Stelle, an der man das Bild am leichtesten verunglücken lassen kann, und zwar durch gleichmäßige Abstände. Auf der Vorlage stehen die Latten nicht exakt gleich weit auseinander, und einige werden vom Busch oder vom Baumstamm verdeckt. Genau das macht den Zaun glaubwürdig. Ein Zaun mit millimetergenau gleichen Abständen wirkt wie ein Diagramm.

Der Baum rechts ist derselbe Bautyp wie der Baum auf dem eigenen Blatt dieser Reihe, nur kleiner und einfacher: eine wolkige Krone, ein Stamm mit zwei Ästen und ein paar einzelne Blätter darin. Wer beide Blätter nacheinander zeichnet, hat den Baum beim zweiten Mal in der Hand — und das ist einer der Gründe, warum ein Haus in dieser Reihe steht und nicht nur Tiere.

Ein Haus mit Satteldach, Schornstein, vier Fenstern und einer Tür in der Mitte ist eines der stabilsten Bilder überhaupt: Kinder auf der ganzen Welt zeichnen es in ungefähr dieser Form, auch dort, wo tatsächlich niemand so wohnt. Es ist weniger die Abbildung eines Gebäudes als ein Zeichen für Zuhause. Für das Zeichnen ist das nützlich zu wissen, weil es erklärt, warum dieses Motiv so leicht von der Hand geht und warum es zugleich schwer ist, es interessanter zu machen: Jede Abweichung — ein Flachdach, ein Balkon, ein zweites Stockwerk — bricht das Zeichen und verlangt sofort mehr Beobachtung. Wer über die Vorlage hinausgehen möchte, beginnt am besten mit einer kleinen Veränderung, die das Zeichen nicht zerstört: eine Katze im Fenster, ein Fahrrad an der Wand, ein Weg zur Tür.

Ein Wort dazu, wie die sechs Felder auf diesem Blatt entstanden sind, weil es den Umgang damit erleichtert: Sie sind nicht sechsmal einzeln gezeichnet, sondern aus einer einzigen fertigen Zeichnung abgeleitet. Ein Programm sucht darin alle geschlossenen Flächen, sortiert sie nach Größe und blendet sie der Reihe nach ein — die größte zuerst, die kleinste zuletzt. Deshalb enthält jedes Feld garantiert alles, was im Feld davor stand, und deshalb steht am Ende genau die Zeichnung, die oben auf dem Blatt zu sehen ist. Was diese Reihenfolge nicht ist: ein Unterrichtsvorschlag. Sie folgt der Fläche und nicht der Didaktik, und an mehreren Stellen kommt deshalb etwas Großes spät oder etwas Kleines früh, als es eine Zeichenlehrerin anordnen würde. Wer die Felder in einer anderen Reihenfolge abarbeitet, macht nichts falsch; das Blatt zeigt, woraus die Zeichnung besteht, und nicht, in welcher Reihenfolge sie entstehen muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die sechs Felder gleich groß bleiben und der Raster nicht verzerrt — das Blatt ist für A4 gesetzt.
  • Zwei gedachte waagerechte Linien ziehen — eine je Geschoss — und alle Fenster darauf setzen; das hält die Fassade gerade.
  • Ziegel wie Schuppen versetzt setzen: Jede Reihe beginnt in der Mitte der Ziegel darunter. Zwei bis drei Reihen unter dem First reichen.
  • Die Zaunlatten bewusst ungleich weit auseinander stellen und einige verdecken lassen — gleichmäßige Abstände lassen den Zaun wie ein Diagramm aussehen.

Veröffentlicht Aktualisiert 810 Wörter

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