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Druckbunt.

Flugzeug zeichnen — Schritt für Schritt

Ein Verkehrsflugzeug von der Seite mit elf Kabinenfenstern, in sechs Feldern aufgebaut — als kostenloses A4-Blatt zum Ausdrucken.

  1. Schritt 1 von 6 — Zeichnung eines Flugzeugs, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 1 von 6
  2. Schritt 2 von 6 — Zeichnung eines Flugzeugs, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 2 von 6
  3. Schritt 3 von 6 — Zeichnung eines Flugzeugs, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 3 von 6
  4. Schritt 4 von 6 — Zeichnung eines Flugzeugs, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 4 von 6
  5. Schritt 5 von 6 — Zeichnung eines Flugzeugs, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 5 von 6
  6. Schritt 6 von 6 — Zeichnung eines Flugzeugs, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 6 von 6
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PDF · A4 · 29 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Die sechs Felder, eins nach dem anderen

Jedes Feld übernimmt alle Linien des vorherigen und ergänzt sie; im sechsten steht die fertige Zeichnung. Die Reihenfolge folgt der Größe der Flächen — die größte geschlossene Fläche zuerst, die kleinste zuletzt. Das ist keine Lernmethode, sondern die Art, wie dieses Blatt gebaut wurde, und es ist das, was wir nachprüfen können.

Von uns aus einer einzigen Zeichnung abgeleitete Schrittfolge: Jeder Schritt behält die Linien des vorherigen und ergänzt sie.

Das Flugzeug ist von schräg vorn zu sehen und fliegt nach links. Der Rumpf ist eine lange Röhre mit einer Cockpitscheibe an der Spitze; darauf liegt eine Reihe von elf ovalen Kabinenfenstern, die bei genauem Hinsehen in zwei Gruppen zerfällt — acht vorn, dann eine Lücke, dann drei. An beiden Enden der Reihe steht je eine größere, abgerundete Tür. Unter dem Rumpf hängt eine große Tragfläche mit einem Triebwerk, dahinter eine zweite, und am Heck stehen ein hohes Seitenleitwerk und ein kleines waagerechtes Höhenleitwerk.

Die Folge beginnt mit dem gesamten Rumpf — und zwar mitsamt allen elf Fenstern und beiden Türen. Das ist ungewöhnlich: Auf den anderen Blättern dieser Reihe kommen kleine Details spät, hier stehen sie sofort da, weil sie zusammen mit dem Rumpfumriss eine einzige zusammenhängende Fläche bilden. Feld zwei setzt die vordere Tragfläche, Feld drei das Seitenleitwerk, Feld vier die hintere Tragfläche und das Triebwerk. Feld fünf ergänzt eine Flügelspitze und einen Streifen am Leitwerk, Feld sechs die Türflächen, das Höhenleitwerk und eine Flügelkante.

Beim Nachzeichnen ist der Rumpf die eigentliche Aufgabe, und er misslingt fast immer aus demselben Grund: Er wird zu kurz. Auf der Vorlage ist er ungefähr sechsmal so lang wie hoch. Wer zwei parallele Linien mit diesem Verhältnis zieht, vorn eine Rundung und hinten eine schmale Verjüngung ansetzt, hat das Flugzeug bereits erkennbar auf dem Papier, bevor ein Flügel gezeichnet ist.

Die Fensterreihe ist der Teil, bei dem sich das Blatt selbst gegen einen Fehler wehrt: Elf gleich große Ovale in einer Linie sehen nur dann gut aus, wenn sie tatsächlich gleich groß sind. Der einfachste Weg dorthin ist, zuerst zwei feine waagerechte Hilfslinien zu ziehen und alle Ovale zwischen sie zu setzen. Die Lücke zwischen der Achter- und der Dreiergruppe darf dabei bleiben — sie ist auf der Vorlage vorhanden und lässt die Reihe weniger schematisch wirken.

Die Tragflächen sind der Punkt, an dem ein gezeichnetes Flugzeug Perspektive bekommt oder nicht. Auf der Vorlage zeigt die vordere nach unten und vorn, die hintere liegt höher und weiter hinten — dadurch entsteht der Eindruck, dass man das Flugzeug leicht von der Seite und von unten sieht. Wer beide Flügel auf gleicher Höhe zeichnet, bekommt ein flaches Bild, das eher an einen Papierflieger erinnert.

Weil auf dem Rumpf keine Schrift und kein Logo steht, ist das Blatt eine Einladung, eine eigene Fluggesellschaft zu erfinden: ein Streifen längs, ein Muster am Leitwerk, ein Wappen vor der Tür. Beim Ausmalen lohnt es sich, den Rumpf sehr hell zu lassen und die Farbe auf Leitwerk und Streifen zu konzentrieren — so machen es die meisten echten Anstriche auch, und der Grund ist derselbe: Ein durchgehend farbiger Rumpf lässt das Flugzeug schwer aussehen.

Dass die Triebwerke moderner Verkehrsflugzeuge unter den Tragflächen hängen und nicht am Rumpf sitzen, hat einen einfachen Grund: Dort sind sie leichter zu warten, und ihr Gewicht entlastet die Flügel im Flug. Für eine Zeichnung ist das die Stelle, an der ein Flugzeug modern oder altmodisch wirkt — Maschinen mit Triebwerken am Heck sehen nach den siebziger Jahren aus, solche mit Propellern an den Flügeln nach noch früher. Auf der Vorlage hängt ein einzelnes Triebwerk unter der vorderen Tragfläche, was die heute übliche Bauform ist. Wer die Zeichnung verändern möchte, hat hier den größten Hebel: ein zweites Triebwerk je Flügel, ein Propeller statt einer Turbine, oder gar keines und dafür ein sehr langer, schmaler Flügel — daraus wird ein Segelflugzeug.

Ein Wort dazu, wie die sechs Felder auf diesem Blatt entstanden sind, weil es den Umgang damit erleichtert: Sie sind nicht sechsmal einzeln gezeichnet, sondern aus einer einzigen fertigen Zeichnung abgeleitet. Ein Programm sucht darin alle geschlossenen Flächen, sortiert sie nach Größe und blendet sie der Reihe nach ein — die größte zuerst, die kleinste zuletzt. Deshalb enthält jedes Feld garantiert alles, was im Feld davor stand, und deshalb steht am Ende genau die Zeichnung, die oben auf dem Blatt zu sehen ist. Was diese Reihenfolge nicht ist: ein Unterrichtsvorschlag. Sie folgt der Fläche und nicht der Didaktik, und an mehreren Stellen kommt deshalb etwas Großes spät oder etwas Kleines früh, als es eine Zeichenlehrerin anordnen würde. Wer die Felder in einer anderen Reihenfolge abarbeitet, macht nichts falsch; das Blatt zeigt, woraus die Zeichnung besteht, und nicht, in welcher Reihenfolge sie entstehen muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die sechs Felder gleich groß bleiben und der Raster nicht verzerrt — das Blatt ist für A4 gesetzt.
  • Den Rumpf ungefähr sechsmal so lang wie hoch anlegen — zu kurz ist der häufigste Fehler bei diesem Motiv.
  • Zwei feine waagerechte Hilfslinien ziehen und alle elf Fenster dazwischen setzen; die Lücke zwischen der Achter- und der Dreiergruppe ruhig stehen lassen.
  • Rumpf hell lassen und die Farbe auf Leitwerk und Zierstreifen konzentrieren; ein durchgehend farbiger Rumpf wirkt schwer.

Veröffentlicht Aktualisiert 822 Wörter

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