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Druckbunt.

Gitarre zeichnen — Schritt für Schritt

Eine Konzertgitarre von vorn mit Schallloch und sechs Wirbeln, in sechs Feldern aufgebaut — als kostenloses A4-Blatt zum Ausdrucken.

  1. Schritt 1 von 6 — Zeichnung einer Gitarre, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 1 von 6
  2. Schritt 2 von 6 — Zeichnung einer Gitarre, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 2 von 6
  3. Schritt 3 von 6 — Zeichnung einer Gitarre, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 3 von 6
  4. Schritt 4 von 6 — Zeichnung einer Gitarre, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 4 von 6
  5. Schritt 5 von 6 — Zeichnung einer Gitarre, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 5 von 6
  6. Schritt 6 von 6 — Zeichnung einer Gitarre, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 6 von 6
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PDF · A4 · 59 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Die sechs Felder, eins nach dem anderen

Jedes Feld übernimmt alle Linien des vorherigen und ergänzt sie; im sechsten steht die fertige Zeichnung. Die Reihenfolge folgt der Größe der Flächen — die größte geschlossene Fläche zuerst, die kleinste zuletzt. Das ist keine Lernmethode, sondern die Art, wie dieses Blatt gebaut wurde, und es ist das, was wir nachprüfen können.

Von uns aus einer einzigen Zeichnung abgeleitete Schrittfolge: Jeder Schritt behält die Linien des vorherigen und ergänzt sie.

Auf diesem Blatt steht dieselbe Gitarre sechsmal, und jedes Feld enthält alles aus dem Feld davor und ein Stück mehr. Gezeichnet ist eine Konzertgitarre von vorn. Ihr Korpus hat die typische Taille — oben schmaler, in der Mitte eingezogen, unten breit —, und darin liegen ein großes rundes Schallloch mit einem Ring darum und darunter ein flacher rechteckiger Steg. Nach oben läuft ein schmaler Hals, dessen Griffbrett von Querstegen in Felder geteilt ist, und ganz oben sitzt ein Kopf mit sechs Wirbeln, drei auf jeder Seite. Saiten sind auf dieser Zeichnung nicht eingezeichnet.

Die Reihenfolge auf dem Blatt beginnt mit dem KORPUS — er ist die größte Fläche und steht im ersten Feld allein da, samt der Aussparung für das Schallloch und der für den Steg. Im zweiten Feld kommt der Ring um das Schallloch dazu, im dritten der ganze Kopf mit seinen sechs Wirbeln. Das vierte Feld setzt den Steg, das fünfte und das sechste je drei Felder des Griffbretts. Der HALS selbst bekommt keinen eigenen Schritt: Er ist Teil derselben durchgehenden Fläche wie der Korpus und steht deshalb von Anfang an mit ihm da.

Zum Nachzeichnen ist die Taille der einzige heikle Teil, und dafür gibt es einen einfachen Weg: Man zeichnet zuerst zwei Kreise übereinander — einen kleineren oben, einen größeren unten — und verbindet sie an den Seiten mit zwei nach innen gebogenen Linien. Fertig ist die Form. Danach kommt der Hals als schmales Rechteck nach oben, und darauf der Kopf, der etwas breiter ist als der Hals. Das Schallloch sitzt in der oberen Hälfte des unteren Kreises und ist deutlich kleiner, als man es spontan zeichnet.

Der häufigste Fehler ist die Länge des Halses. Er wird gern zu kurz gezeichnet, und das Instrument sieht dann aus wie eine Ukulele oder eine Laute. Auf dieser Zeichnung ist der Hals etwa so lang wie der Korpus hoch ist — das ist das Verhältnis, an dem eine Gitarre als Gitarre gelesen wird. Der zweite Fehler betrifft den Kopf: Die sechs Wirbel sitzen zu dritt an jeder Seite und einander gegenüber. Wer sie alle auf eine Seite setzt, zeichnet eine E-Gitarre, was auch geht — nur ist es dann ein anderes Instrument.

Ausgemalt ist die Gitarre eines der wenigen Motive, bei denen Holzfarben besser wirken als bunte: der Korpus honiggelb oder hellbraun, das Griffbrett und der Steg dunkelbraun, der Ring um das Schallloch als schmaler Streifen in einer dritten Farbe. Wer möchte, zieht mit einem Lineal sechs feine Saiten vom Steg über das Schallloch bis zum Kopf — die Zeichnung hat dafür bewusst Platz gelassen. Ausgeschnitten und auf ein Plakat geklebt, ist sie eine fertige Ankündigung für ein Schulkonzert.

Das Schallloch einer Gitarre verstärkt den Klang nicht, wie man vermuten würde, sondern lässt die Luft im Korpus mitschwingen — der Korpus selbst ist das Instrument, das Loch nur seine Öffnung. Deshalb ist eine Gitarre umso lauter, je größer ihr Körper ist, und deshalb klingen kleine Reisegitarren dünner. Für das Zeichnen bedeutet das: Der Korpus darf ruhig groß geraten, das Schallloch dagegen bleibt vergleichsweise klein. Die Taille an den Seiten hat übrigens auch einen Grund — sie schafft Platz für das Bein, auf dem das Instrument im Sitzen liegt.

Ein Wort dazu, wie die sechs Felder auf diesem Blatt entstanden sind, weil es den Umgang damit erleichtert: Sie sind nicht sechsmal einzeln gezeichnet, sondern aus einer einzigen fertigen Zeichnung abgeleitet. Ein Programm sucht darin alle geschlossenen Flächen, sortiert sie nach Größe und blendet sie der Reihe nach ein — die größte zuerst, die kleinste zuletzt. Deshalb enthält jedes Feld garantiert alles, was im Feld davor stand, und deshalb steht am Ende genau die Zeichnung, die oben auf dem Blatt zu sehen ist. Was diese Reihenfolge nicht ist: ein Unterrichtsvorschlag. Sie folgt der Fläche und nicht der Didaktik, und an mehreren Stellen kommt deshalb etwas Großes spät oder etwas Kleines früh, als es eine Zeichenlehrerin anordnen würde. Wer die Felder in einer anderen Reihenfolge abarbeitet, macht nichts falsch; das Blatt zeigt, woraus die Zeichnung besteht, und nicht, in welcher Reihenfolge sie entstehen muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die sechs Felder gleich groß bleiben und der Raster nicht verzerrt — das Blatt ist für A4 gesetzt.
  • Den Korpus aus zwei Kreisen bauen — ein kleinerer oben, ein größerer unten — und die Seiten mit zwei nach innen gebogenen Linien verbinden.
  • Den Hals etwa so lang machen wie der Korpus hoch ist. Zu kurz gezeichnet wird daraus eine Ukulele.
  • Die sechs Wirbel zu dritt auf jede Seite des Kopfes setzen. Alle sechs auf einer Seite ergeben eine E-Gitarre.

Veröffentlicht Aktualisiert 786 Wörter

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