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Druckbunt.

Katze zeichnen — Schritt für Schritt

Eine sitzende Katze von vorn, in sechs Feldern aufgebaut — als kostenloses A4-Blatt zum Ausdrucken.

  1. Schritt 1 von 6 — Zeichnung einer Katze, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 1 von 6
  2. Schritt 2 von 6 — Zeichnung einer Katze, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 2 von 6
  3. Schritt 3 von 6 — Zeichnung einer Katze, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 3 von 6
  4. Schritt 4 von 6 — Zeichnung einer Katze, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 4 von 6
  5. Schritt 5 von 6 — Zeichnung einer Katze, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 5 von 6
  6. Schritt 6 von 6 — Zeichnung einer Katze, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 6 von 6
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PDF · A4 · 55 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Die sechs Felder, eins nach dem anderen

Jedes Feld übernimmt alle Linien des vorherigen und ergänzt sie; im sechsten steht die fertige Zeichnung. Die Reihenfolge folgt der Größe der Flächen — die größte geschlossene Fläche zuerst, die kleinste zuletzt. Das ist keine Lernmethode, sondern die Art, wie dieses Blatt gebaut wurde, und es ist das, was wir nachprüfen können.

Von uns aus einer einzigen Zeichnung abgeleitete Schrittfolge: Jeder Schritt behält die Linien des vorherigen und ergänzt sie.

Die Katze auf diesem Blatt sitzt aufrecht und ist von vorn zu sehen. Sie hat große dreieckige Ohren mit je einem Zickzackstrich innen, zwei vollflächig schwarze Augen mit einem ausgesparten Lichtpunkt, eine kleine Nase über einem geschwungenen Lächeln und links und rechts je drei lange Schnurrhaare. Vor der Brust liegt ein großes Oval, die Vorderpfoten stehen nebeneinander, und der lange Schweif schwingt nach rechts und rollt sich am Ende zu einer Spirale ein.

Das erste Feld ist bei diesem Motiv ungewöhnlich voll: Der ganze Kopf steht sofort da, mit Ohren, Augen, Nase, Mund und allen sechs Schnurrhaaren. Das zweite Feld setzt den kompletten Schweif samt Spirale, das dritte das große Brustoval. Erst danach kommen die Beine — im vierten Feld eines, im fünften das zweite zusammen mit der Kante eines Hinterbeins, im sechsten der Rest der Pfotenflächen. Wer die Reihenfolge als Zeichenanleitung liest, wird sich über den Schweif an zweiter Stelle wundern; er steht dort, weil er nach dem Kopf die größte geschlossene Fläche der Zeichnung ist.

Beim Nachzeichnen lohnt es sich, genau umgekehrt anzufangen: erst ein aufrecht stehendes Oval für den Körper, darauf ein rundes Kopfoval, dann die Ohren als zwei Dreiecke oben auf dem Kopf. Die Katze wirkt vor allem deshalb symmetrisch, weil die beiden Ohren gleich weit von der Kopfmitte entfernt sitzen — nicht, weil sie exakt gleich groß wären. Ein Strich, der senkrecht durch die Kopfmitte gezogen und später wieder ausradiert wird, hält beide Ohransätze und beide Augen auf dem gleichen Abstand.

Die Schnurrhaare sind die einzige Stelle des Blattes, an der ein zu fester Strich stört. Sie sind deutlich feiner gezeichnet als alles andere und liegen frei auf dem weißen Papier, ohne zu einer Fläche zu gehören. Wer sie mit demselben Druck zieht wie die Körperkontur, bekommt eine Katze mit sechs Drähten im Gesicht. Am besten zieht man sie ganz zum Schluss, mit einem spitzen Bleistift und in einem einzigen zügigen Strich vom Gesicht nach außen.

Der eingerollte Schweif ist die Stelle, an der sich das eigene Blatt am leichtesten vom Vorbild löst. Die Spirale muss keineswegs so eng gewickelt sein wie hier: Ein weiter geöffneter Bogen, ein zweifach eingerollter Schweif oder ein Schweif, der über den Rücken nach oben zeigt, passen genauso zu diesem Körper. Wer die Katze mehrfach zeichnen möchte, ohne dass es nach Wiederholung aussieht, ändert am besten genau diese eine Linie und lässt den Rest, wie er ist.

Wer das Blatt zu zweit benutzt, kann daraus ein kleines Spiel machen: Einer sagt eine Zahl zwischen eins und sechs, der andere zeichnet genau dieses Feld ab — ohne die übrigen anzusehen. Bei Feld eins ist das leicht, weil dort ein vollständiger Kopf steht; bei Feld vier ist es überraschend schwer, weil dort ein einzelnes Bein ohne Zusammenhang im Papier schwebt. Genau daran lässt sich zeigen, was eine Zeichnung eigentlich zusammenhält: nicht die einzelne Form, sondern ihre Lage zu den anderen. Auf einem gewöhnlichen Ausmalbild ist das nicht zu sehen, weil dort immer alles gleichzeitig da ist.

Dass Katzen so oft gezeichnet werden, hat weniger mit ihrer Beliebtheit zu tun als mit ihrer Form. Eine sitzende Katze von vorn ist fast vollständig symmetrisch, sie besteht aus wenigen runden Grundformen, und ihre auffälligsten Merkmale — die dreieckigen Ohren, die Schnurrhaare, der lange Schwanz — sind in wenigen Strichen zu haben. Das ist bei den meisten anderen Tieren nicht so: Ein Pferd braucht vier korrekt gebaute Beine, ein Vogel einen Flügel, der schlüssig am Körper ansetzt. Die Katze verzeiht dagegen fast alles, solange die Ohren stimmen. Wer das ausprobieren möchte, zeichnet dieselbe Katze einmal mit sehr großen und einmal mit sehr kleinen Ohren: Das Tier bleibt beide Male erkennbar eine Katze, wirkt aber einmal jung und aufgeweckt und einmal ruhig und erwachsen. Kaum ein anderes Merkmal trägt bei einem gezeichneten Tier so viel.

Ein Wort dazu, wie die sechs Felder auf diesem Blatt entstanden sind, weil es den Umgang damit erleichtert: Sie sind nicht sechsmal einzeln gezeichnet, sondern aus einer einzigen fertigen Zeichnung abgeleitet. Ein Programm sucht darin alle geschlossenen Flächen, sortiert sie nach Größe und blendet sie der Reihe nach ein — die größte zuerst, die kleinste zuletzt. Deshalb enthält jedes Feld garantiert alles, was im Feld davor stand, und deshalb steht am Ende genau die Zeichnung, die oben auf dem Blatt zu sehen ist. Was diese Reihenfolge nicht ist: ein Unterrichtsvorschlag. Sie folgt der Fläche und nicht der Didaktik, und an mehreren Stellen kommt deshalb etwas Großes spät oder etwas Kleines früh, als es eine Zeichenlehrerin anordnen würde. Wer die Felder in einer anderen Reihenfolge abarbeitet, macht nichts falsch; das Blatt zeigt, woraus die Zeichnung besteht, und nicht, in welcher Reihenfolge sie entstehen muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die sechs Felder gleich groß bleiben und der Raster nicht verzerrt — das Blatt ist für A4 gesetzt.
  • Beim Nachzeichnen mit einem senkrechten Hilfsstrich durch die Kopfmitte beginnen — er hält Ohren und Augen auf gleichem Abstand und wird zum Schluss ausradiert.
  • Die sechs Schnurrhaare zuletzt und mit deutlich leichterer Hand ziehen als die Kontur; sie sind auf der Vorlage die feinsten Linien des ganzen Blattes.
  • Ein zweites Blatt mit verändertem Schweif — weiter geöffnet oder über den Rücken gelegt — ergibt eine erkennbar andere Katze bei gleichem Körper.

Veröffentlicht Aktualisiert 885 Wörter

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