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Druckbunt.
Ausmalbild einer einzelnen Rose mit offener Blüte um eine Spiralmitte, Stiel mit Dornen, zwei Blattgruppen und einer geschlossenen Knospe, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichnete Ausmalvorlage.
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PDF · A4 · 17 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Ausmalbild Rose zum Ausdrucken

Eine einzelne Rose mit offener Blüte, Dornen und einer Knospe als kostenlose Ausmalvorlage im A4-Format.

Diese Ausmalvorlage zeigt eine einzelne Rose, aufrecht und frontal, und nimmt mit der Blüte allein die obere Hälfte des Blattes ein. Die Blüte ist aus vielen breiten Blütenblättern aufgebaut, die einander in mehreren Ringen überlappen und sich zur Mitte hin zu einer engen Spirale zusammenziehen. Darunter läuft ein kräftiger gerader Stiel, an dem mehrere spitze Dornen sitzen. Links und rechts zweigen zwei Blattgruppen ab, jede aus mehreren einzelnen Blättchen mit deutlicher Mittelrippe und feinen Seitenadern. Rechts oben sitzt an einem kurzen Seitentrieb eine geschlossene Knospe mit Kelchblättern. Der Hintergrund bleibt vollständig weiß.

Die überlappenden Blütenblätter sind der ganze Reiz dieses Blattes und zugleich die Stelle, an der eine einzige Entscheidung alles verändert. Alle Blütenblätter in derselben Farbe ergeben eine saubere, flache Rose. Die Blätter ringweise abgestuft — außen am hellsten, zur Spiralmitte hin immer dunkler — ergeben eine Blüte mit Tiefe, und dafür genügt ein einziger Stift, wenn man mit dem Druck arbeitet. Das ist die lohnendste Übung, die dieses Blatt anbietet, und sie funktioniert, weil die Ringe bereits durch die Zeichnung vorgegeben sind und man nicht schätzen muss, wo ein Übergang hingehört.

Die Spirale in der Mitte ist die kleinste und dichteste Stelle. Sie ist mit einem dicken Wachsmalstift nicht sauber zu treffen, und der ruhigste Weg ist, sie gar nicht erst zu füllen: Eine weiß gelassene Mitte in einer sonst durchgefärbten Blüte sieht aus wie Licht, das in die Blüte fällt, und ist deutlich hübscher als ein verschmierter Fleck. Wer einen spitzen Stift zur Hand hat, legt sie in der dunkelsten Abstufung an — das ist der Ort, an den bei einer echten Rose am wenigsten Licht kommt.

Die Dornen am Stiel sind klein, spitz und leicht zu übersehen, und sie sind der Grund, warum dieses Blatt sich für ein Gespräch eignet. Sie sitzen einzeln und stehen vom Stiel ab; wer den Stiel in einem Zug flächig grün füllt, malt sie mit und verliert sie. Wer sie aussparen möchte, führt den Stift von der Stielmitte nach außen und stoppt an jeder Spitze. Es ist die einzige Stelle des Blattes, an der etwas Sorgfalt notwendig ist, und sie dauert weniger als eine Minute.

Rosen gibt es in fast jeder Farbe außer einem echten Blau, und wer die Blüte blau anlegt, malt bewusst eine Blume aus, die es so nicht gibt — das ist völlig in Ordnung, aber es lohnt sich, es zu wissen. Interessanter als die Blütenfarbe ist ohnehin das Zusammenspiel: Eine sehr helle Blüte über kräftig grünen Blättern wirkt leicht, eine kräftige Blüte über hellem Grün wirkt schwer. Weil die Blattgruppen und die Blüte klar getrennt sind, lässt sich das ausprobieren, ohne dass etwas verwischt. Und wer die Knospe rechts in derselben Farbe anlegt wie die geöffnete Blüte, stellt eine Verbindung her, die das ganze Blatt zusammenhält.

Die Dornen einer Rose sind streng genommen keine Dornen, sondern Stacheln: Ein echter Dorn ist ein umgebildeter Spross oder ein Blatt und sitzt fest im Holz, ein Stachel dagegen ist eine Ausstülpung der Rinde und lässt sich seitlich abstreifen. Genau das kann man an einem Rosenstiel ausprobieren — die Stacheln brechen mit dem Daumen sauber ab, während ein Weißdorn seine Dornen nicht hergibt. Warum sie überhaupt da sind, ist ebenfalls interessanter, als man denkt: Sie schützen nicht nur vor Fressfeinden, sie helfen der Pflanze auch beim Klettern, weil sich die zurückgebogenen Stacheln in Nachbarpflanzen einhaken. Wildrosen wachsen so meterhoch in Hecken hinein, ohne einen eigenen stabilen Stamm zu haben.

Ausmalen mit Buntstiften gehört zu den einfachsten Beschäftigungen, die sich zuhause ohne besondere Vorbereitung umsetzen lassen: Es braucht nur ein paar Stifte und ein Blatt Papier, keinen Bildschirm, keine Internetverbindung und kein Zubehör, das erst besorgt werden müsste. Das macht Ausmalbilder zu einer beliebten Option für ruhige Nachmittage, für längere Autofahrten oder Zugfahrten, für Wartezimmer oder als Alternative zu Bildschirmzeit an Regentagen. Weil bei einer Ausmalvorlage keine Lösung „richtig“ oder „falsch“ ist, eignet sie sich außerdem für ganz unterschiedliche Konzentrationsspannen: Ein Kind kann in fünf Minuten ein einzelnes Feld ausmalen und später weitermachen, ohne dass etwas „falsch“ wird, während ein anderes Kind das ganze Bild in einem Zug fertigstellt. Für kleinere Kinder empfehlen sich dickere Stifte und Vorlagen mit großen, geschlossenen Flächen — genau das Prinzip, nach dem jede Ausmalvorlage dieser Seite gezeichnet ist —, während ältere Kinder und Erwachsene zusätzliche Muster und feinere Details selbst ergänzen können, ohne dass die Grundvorlage dafür angepasst werden muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Die Blütenblätter ringweise abstufen — außen hell, zur Mitte hin dunkler. Mit dem Druck eines einzigen Stiftes reicht das schon.
  • Die enge Spiralmitte lieber weiß lassen als verschmieren: Das sieht aus wie einfallendes Licht.
  • Beim Stiel von der Mitte nach außen führen und an jeder Dornspitze stoppen, sonst verschwinden die Dornen im Grün.

Veröffentlicht Aktualisiert 838 Wörter

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