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Druckbunt.
Ausmalbild eines Schmetterlings mit weit geöffneten Flügeln, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichnete Ausmalvorlage.
Als PDF herunterladen (A4, druckfertig)

PDF · A4 · 18 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Ausmalbild Schmetterling zum Ausdrucken

Ein Schmetterling mit weit geöffneten, symmetrischen Flügeln als kostenlose Ausmalvorlage.

Diese Ausmalvorlage zeigt einen Schmetterling von oben mit weit geöffneten, spiegelgleichen Flügeln. Der Körper besteht aus einem runden Kopf mit zwei Fühlern, deren Enden als kleine Kugeln gezeichnet sind, einem ovalen Brustabschnitt und einem gegliederten Hinterleib aus mehreren Querringen. Die beiden Oberflügel sind groß und nach außen gerundet; jeder trägt am äußeren Rand drei große Kreise in zwei Größen und im Inneren mehrere längliche, tropfenförmige Felder, die vom Körper nach außen zeigen. Die Unterflügel sind kleiner, am Rand gewellt und gezackt und tragen wiederum Kreise und Tropfenformen. Alle Formen sind einzeln geschlossen, der Hintergrund ist leer.

Die Symmetrie ist bei diesem Motiv der eigentliche Nutzen. Was auf dem linken Flügel gemacht wird, lässt sich rechts an derselben Stelle wiederholen, und weil die Formen dort spiegelbildlich dieselben sind, muss man jede Entscheidung nur einmal treffen. Für ein Kind, das vor einem leeren Blatt zögert, ist das ein spürbarer Unterschied. Zugleich kann man die Symmetrie bewusst brechen und beide Flügel verschieden anlegen — auch das sieht gewollt aus, weil die Formen so klar getrennt sind, und macht auf einem einzigen Blatt zwei Farbschemata nebeneinander vergleichbar.

Die Kreise am Flügelrand sind die dankbarsten Flächen des Bildes: Es sind große, runde, völlig freie Felder, die auch mit einem dicken Stift sauber zu treffen sind. Wer sie alle in einer Farbe anlegt, bekommt ein ruhiges Muster; wer sie nach Größe unterscheidet — alle großen gleich, alle kleinen gleich —, bekommt ohne Mehraufwand eine sichtbare Ordnung. Die schmaleren Tropfenformen im Flügelinneren verlangen dagegen einen spitzeren Stift und sind der Teil, an dem sich zeigt, ob man Zeit mitgebracht hat.

Der geringelte Hinterleib ist die kleinste Struktur des Blattes und wird beim Ausmalen oft übersehen, obwohl er sich lohnt: Die Querringe lassen sich abwechselnd hell und dunkel anlegen, wodurch der Körper plastisch wirkt statt wie ein flacher Streifen. Dasselbe gilt für die Fühlerkugeln, die mit einem einzigen Punkt in einer kräftigen Farbe zum Blickfang werden. Beides zusammen kostet weniger als eine Minute und ist der Unterschied zwischen einem ausgemalten Umriss und einem Bild, dem man ansieht, dass jemand hingesehen hat.

Ausgeschnitten wird aus diesem Blatt in wenigen Handgriffen ein Schmetterling, der nicht mehr flach auf dem Papier liegt. Man schneidet die Figur entlang der äußeren Kontur aus und knickt sie anschließend einmal längs entlang des Körpers, sodass beide Flügelpaare nach oben stehen; ein Faden durch ein kleines Loch im Brustabschnitt genügt, um ihn aufzuhängen. Weil beide Hälften spiegelgleich gezeichnet sind, treffen die Ränder beim Falten genau aufeinander, und wer beide Seiten gleich ausgemalt hat, sieht von jeder Richtung dasselbe Bild. Mehrere Falter in verschiedenen Farben an unterschiedlich langen Fäden ergeben ein Mobile. Für diesen Zweck lohnt sich etwas festeres Papier, weil dünnes Kopierpapier den Knick nicht hält und die Flügel nach kurzer Zeit wieder flach fallen.

Ein Schmetterling durchläuft eine vollständige Verwandlung: Aus dem Ei schlüpft eine Raupe, die sich verpuppt und schließlich als fertiger Schmetterling schlüpft — ein Ablauf, der in vielen Sachbüchern und im Sachunterricht behandelt wird und sich gut mit dieser Vorlage als Ausmal-Ergänzung verbinden lässt, etwa nach dem Lesen eines Buchs zum Thema. Für die Flügelmuster orientieren sich viele an echten Schmetterlingsarten: Der Admiral zeigt Orange und Schwarz, das Tagpfauenauge auffällige „Augenflecken“, der Zitronenfalter ein klares Zitronengelb. Wer eine bestimmte Art nachahmen möchte, kann sich an solchen Beispielen orientieren, ohne dass die Vorlage selbst eine Art festlegt. Weil beide Flügelhälften spiegelbildlich sind, ist Symmetrie das zentrale Gestaltungsprinzip — dasselbe Prinzip, das auch beim Schmetterlingsmandala dieser Seite eine Rolle spielt.

Ausmalen mit Buntstiften gehört zu den einfachsten Beschäftigungen, die sich zuhause ohne besondere Vorbereitung umsetzen lassen: Es braucht nur ein paar Stifte und ein Blatt Papier, keinen Bildschirm, keine Internetverbindung und kein Zubehör, das erst besorgt werden müsste. Das macht Ausmalbilder zu einer beliebten Option für ruhige Nachmittage, für längere Autofahrten oder Zugfahrten, für Wartezimmer oder als Alternative zu Bildschirmzeit an Regentagen. Weil bei einer Ausmalvorlage keine Lösung „richtig“ oder „falsch“ ist, eignet sie sich außerdem für ganz unterschiedliche Konzentrationsspannen: Ein Kind kann in fünf Minuten ein einzelnes Feld ausmalen und später weitermachen, ohne dass etwas „falsch“ wird, während ein anderes Kind das ganze Bild in einem Zug fertigstellt. Für kleinere Kinder empfehlen sich dickere Stifte und Vorlagen mit großen, geschlossenen Flächen — genau das Prinzip, nach dem jede Ausmalvorlage dieser Seite gezeichnet ist —, während ältere Kinder und Erwachsene zusätzliche Muster und feinere Details selbst ergänzen können, ohne dass die Grundvorlage dafür angepasst werden muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Was links gemacht wird, rechts an derselben Stelle wiederholen — bei einem spiegelgleichen Motiv muss jede Entscheidung nur einmal getroffen werden.
  • Die Randkreise nach GRÖSSE färben, alle großen gleich und alle kleinen gleich: sichtbare Ordnung ohne Mehraufwand.
  • Die Querringe des Hinterleibs abwechselnd hell und dunkel anlegen — eine Minute Arbeit, und der Körper wirkt plastisch statt flach.

Veröffentlicht Aktualisiert 846 Wörter

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