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Druckbunt.
Ausmalbild einer stehenden Ziege im Profil mit zum Betrachter gedrehtem Kopf, geschwungenen Hörnern, langen Schlappohren und Ziegenbart, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichnete Ausmalvorlage.
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PDF · A4 · 12 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Ausmalbild Ziege zum Ausdrucken

Eine stehende Ziege mit geschwungenen Hörnern und Schlappohren als kostenlose Ausmalvorlage im A4-Format.

Diese Ausmalvorlage zeigt eine Ziege im Profil, nach rechts stehend, mit dem Kopf zum Betrachter gedreht. Beide Augen sind deshalb sichtbar: zwei Kreise mit gefüllter Pupille und ausgespartem Lichtpunkt. Über der Stirn schwingen zwei lange Hörner nach hinten und oben aus. Seitlich hängen zwei sehr lange Schlappohren herab, jedes mit einer eigenen Innenkontur, und sie sind fast so lang wie der Kopf selbst. Die Schnauze ist schmal und läuft in eine kleine gefüllte Nase aus, darunter sitzt ein feiner Mund. Am Kinn hängt ein Bart aus mehreren langen Strichen. Der Körper ist schlank, ein langer Bogen trennt Flanke und Bauch, die vier dünnen Beine enden in gespaltenen Hufen, und hinten steht ein kurzer aufgestellter Schwanz.

Die beiden Schlappohren sind das auffälligste Merkmal dieser Zeichnung und eine Besonderheit, die nicht alle Ziegen haben: Viele Rassen tragen kurze aufgestellte Ohren, lange Hängeohren gehören vor allem zu den Nubier- und Burenziegen. Für das Ausmalen sind sie eine dankbare Fläche, weil jedes Ohr aus einem äußeren Rand und einem großen Innenfeld besteht. Wird beides gleich angelegt, wirkt das Ohr flach; wird das Innenfeld deutlich heller gehalten, bekommt es Tiefe. Weil die Ohren so groß gezeichnet sind, ist der Unterschied aus zwei Metern Entfernung noch zu sehen.

Der Bart am Kinn besteht aus mehreren einzelnen langen Strichen und ist die feinste Stelle des ganzen Blattes. Er ist mit einem dicken Stift nicht zu treffen, und wer ihn mitfärbt, macht daraus einen dunklen Klumpen unter dem Kopf. Der ruhigste Weg ist, ihn weiß zu lassen: Weil er auf dem leeren Hintergrund steht, bleibt er auch dann sichtbar. Wer ihn färben möchte, nimmt einen deutlich helleren Ton als den Kopf, damit die einzelnen Striche voneinander unterscheidbar bleiben.

Der lange Bogen, der Flanke und Bauch trennt, ist die einzige Innenlinie des Körpers und deshalb wichtiger, als er aussieht. Er teilt den Rumpf in zwei große Flächen, und wer sie geringfügig unterschiedlich anlegt — den Rücken etwas dunkler, den Bauch etwas heller —, bekommt einen Körper mit Volumen, ohne dass eine einzige zusätzliche Linie nötig wäre. Mit Buntstiften geht das über den Druck allein: derselbe Stift, oben fester geführt. Wer beide Flächen gleich füllt, bekommt eine saubere Silhouette, und auch das ist eine Entscheidung.

Ziegen gibt es in sehr vielen Farben, und anders als bei manchen anderen Tieren dieser Seite gibt es hier kaum eine falsche Wahl: weiß, braun, schwarz, gescheckt, mit hellem Kopf und dunklem Körper oder umgekehrt. Die Zeichnung gibt bewusst kein Muster vor, sodass jede dieser Möglichkeiten offensteht. Wer eine gescheckte Ziege möchte, hat mit dem Flankenbogen bereits eine natürliche Grenze für zwei verschiedene Farben — und wer die Hörner und die Hufe in einem gemeinsamen dritten Ton anlegt, hält das Bild zusammen, weil Horn und Huf bei einem echten Tier aus demselben Material bestehen.

Ziegen gehören zu den ältesten Haustieren überhaupt — sie wurden vor rund zehntausend Jahren im Vorderen Orient aus der Bezoarziege gezüchtet, etwa zur selben Zeit wie das Schaf und lange vor dem Pferd. Ihr Erfolg hat einen praktischen Grund: Sie fressen fast alles, auch trockene, harte Pflanzen, an denen ein Rind verhungern würde, und kommen auf steinigem, steilem Gelände zurecht. Genau das macht sie andernorts auch zum Problem, denn auf Inseln ohne natürliche Fressfeinde haben eingeführte Ziegen ganze Pflanzenbestände abgeweidet. Und noch etwas gehört zu ihnen: Ziegen klettern ausgesprochen gut, springen auf Mauern, Autodächer und in Ausnahmefällen sogar in Bäume — ein Grund, warum ein Ziegengehege höhere Zäune braucht, als seine Bewohner vermuten lassen.

Ausmalen mit Buntstiften gehört zu den einfachsten Beschäftigungen, die sich zuhause ohne besondere Vorbereitung umsetzen lassen: Es braucht nur ein paar Stifte und ein Blatt Papier, keinen Bildschirm, keine Internetverbindung und kein Zubehör, das erst besorgt werden müsste. Das macht Ausmalbilder zu einer beliebten Option für ruhige Nachmittage, für längere Autofahrten oder Zugfahrten, für Wartezimmer oder als Alternative zu Bildschirmzeit an Regentagen. Weil bei einer Ausmalvorlage keine Lösung „richtig“ oder „falsch“ ist, eignet sie sich außerdem für ganz unterschiedliche Konzentrationsspannen: Ein Kind kann in fünf Minuten ein einzelnes Feld ausmalen und später weitermachen, ohne dass etwas „falsch“ wird, während ein anderes Kind das ganze Bild in einem Zug fertigstellt. Für kleinere Kinder empfehlen sich dickere Stifte und Vorlagen mit großen, geschlossenen Flächen — genau das Prinzip, nach dem jede Ausmalvorlage dieser Seite gezeichnet ist —, während ältere Kinder und Erwachsene zusätzliche Muster und feinere Details selbst ergänzen können, ohne dass die Grundvorlage dafür angepasst werden muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Das große Innenfeld der beiden Schlappohren heller halten als den Rand — das gibt den Ohren Tiefe.
  • Den Bart am Kinn weiß lassen oder deutlich heller anlegen als den Kopf, sonst wird aus den einzelnen Strichen ein dunkler Klumpen.
  • Hörner und Hufe in demselben Ton anlegen: Bei einem echten Tier bestehen beide aus demselben Material.

Veröffentlicht Aktualisiert 843 Wörter

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