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Druckbunt.
Ausmalbild einer aufrecht sitzenden Katze mit langem Schwanz, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichnete Ausmalvorlage.
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PDF · A4 · 13 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Ausmalbild Katze zum Ausdrucken

Eine sitzende Katze mit langem Schwanz als kostenlose Ausmalvorlage im A4-Format.

Diese Ausmalvorlage zeigt eine sitzende Katze von vorn, aufrecht und symmetrisch, mit einem sehr klaren Aufbau aus wenigen großen Flächen. Die Ohren sind groß und dreieckig und tragen innen jeweils eine zweite Kontur sowie einen Zickzackstrich mit drei Spitzen. Die beiden Augen sind bereits vollflächig schwarz gedruckt und haben einen ausgesparten Lichtpunkt, sodass sie nicht ausgemalt werden müssen. Zwischen ihnen sitzt eine herzförmige Nase über einem schwungvollen Lächeln, links und rechts gehen je drei lange Schnurrhaare ab. Ein großes Oval trennt Brust und Bauch vom übrigen Körper. Die Vorderpfoten stehen nebeneinander, die Hinterbeine liegen seitlich am Körper an, und der lange Schweif schwingt nach rechts und rollt sich am Ende zu einer Spirale ein.

Der Aufbau macht dieses Blatt zu einer guten ersten Ausmalvorlage. Es gibt nur eine Handvoll Flächen: Kopf, Ohren, Brustoval, Körper, vier Pfoten und den Schweif. Keine ist so schmal, dass ein dicker Wachsmalstift nicht hineinpasst, und es gibt keinen Hintergrund, in dem man sich verlieren könnte. Was jüngeren Kindern dabei besonders hilft, ist die Symmetrie: Was links gemacht wurde, wiederholt man rechts, und das nimmt bei jeder zweiten Fläche die Entscheidung ab.

Das große Brustoval ist die einzige Fläche, an der sich diese Katze wirklich verwandeln lässt. In derselben Farbe wie der Körper angelegt, wird sie zu einer einfarbigen Katze; heller angelegt, bekommt sie den weißen Latz, den viele Hauskatzen tatsächlich haben; in einer ganz anderen Farbe wird sie zu einem Fantasietier. Weil das Oval eine eigene geschlossene Kontur hat, sieht keine dieser Möglichkeiten unabsichtlich aus. Die eingerollte Schweifspitze ist die zweite Stelle, an der ein zweiter Ton lohnt: eine hellere Spirale am Ende eines dunklen Schweifs ist mit einem Stift Aufwand gemacht und fällt sofort auf.

Der Zickzackstrich in jedem Ohr ist so kräftig gezeichnet wie die Kontur selbst; die sechs Schnurrhaare dagegen sind so dünn gezeichnet, dass sie beim Ausmalen leicht verschwinden. Wer den Kopf in einem dunklen Ton anlegt, sollte das Ohrinnere hell lassen, sonst geht der Zickzackstrich darin unter; die Schnurrhaare liegen ohnehin auf dem weißen Hintergrund und bleiben sichtbar, solange man nicht über sie hinweg malt. Es lohnt sich, sie beim Ausmalen des Kopfes bewusst auszusparen und nicht darauf zu vertrauen, dass der Stift von allein an der Kontur stoppt — an dieser einen Stelle ist die Zeichnung feiner als der Rest des Blattes.

Vor dem Ausschneiden ist bei dieser Vorlage eine Entscheidung zu treffen, die bei den meisten anderen Tiermotiven dieser Seite nicht ansteht: Die sechs Schnurrhaare stehen als einzelne dünne Linien frei im weißen Papier und gehören zu keiner Fläche. Wer entlang der Körperkontur schneidet, schneidet sie ab. Wer sie behalten möchte, muss stattdessen um jedes einzelne herumschneiden und behält dann sechs schmale Papierzungen, die leicht abbrechen — auf dünnem Kopierpapier fast sicher. Der dritte Weg ist der ruhigste: einen kleinen Bogen weißes Papier um den Kopf herum stehen lassen, sodass die Schnurrhaare darin liegen. Wichtig ist nur, das vorher zu entscheiden; abgeschnittene Schnurrhaare lassen sich nicht zurückkleben, und ein Katzengesicht ohne sie wirkt unfertig.

Echte Hauskatzen kommen in vielen unterschiedlichen Fellzeichnungen vor — getigert, einfarbig, gescheckt oder dreifarbig — und jede davon eignet sich als Vorlage für die eigene Farbwahl. Eine einfache Technik für mehr Tiefe: zuerst die ganze Fläche hell grundieren, dann mit einem dunkleren Ton in kurzen Strichen „Fellstruktur“ andeuten, statt die Fläche komplett gleichmäßig auszufüllen. Das funktioniert auch mit gewöhnlichen Buntstiften, ohne besondere Vorkenntnisse. Wer mehrere Tiervorlagen dieser Seite ausdruckt — Katze, Hund, Pferd — kann sie zu einem kleinen „Haustier-Heft“ zusammenheften und an einem Nachmittag der Reihe nach ausmalen, was besonders für jüngere Kinder eine schöne, in sich geschlossene Beschäftigung ergibt. Die Katze eignet sich dabei erfahrungsgemäß gut als Einstieg, weil ihre Formen am großzügigsten gezeichnet sind.

Ausmalen mit Buntstiften gehört zu den einfachsten Beschäftigungen, die sich zuhause ohne besondere Vorbereitung umsetzen lassen: Es braucht nur ein paar Stifte und ein Blatt Papier, keinen Bildschirm, keine Internetverbindung und kein Zubehör, das erst besorgt werden müsste. Das macht Ausmalbilder zu einer beliebten Option für ruhige Nachmittage, für längere Autofahrten oder Zugfahrten, für Wartezimmer oder als Alternative zu Bildschirmzeit an Regentagen. Weil bei einer Ausmalvorlage keine Lösung „richtig“ oder „falsch“ ist, eignet sie sich außerdem für ganz unterschiedliche Konzentrationsspannen: Ein Kind kann in fünf Minuten ein einzelnes Feld ausmalen und später weitermachen, ohne dass etwas „falsch“ wird, während ein anderes Kind das ganze Bild in einem Zug fertigstellt. Für kleinere Kinder empfehlen sich dickere Stifte und Vorlagen mit großen, geschlossenen Flächen — genau das Prinzip, nach dem jede Ausmalvorlage dieser Seite gezeichnet ist —, während ältere Kinder und Erwachsene zusätzliche Muster und feinere Details selbst ergänzen können, ohne dass die Grundvorlage dafür angepasst werden muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Die Augen sind bereits schwarz gedruckt und haben einen ausgesparten Lichtpunkt — sie brauchen keine Farbe.
  • Das große Brustoval hell lassen ergibt den weißen Latz vieler Hauskatzen; in Körperfarbe angelegt wird daraus eine einfarbige Katze. Beides sieht gewollt aus, weil das Oval eine eigene Kontur hat.
  • Beim Ausmalen des Kopfes die sechs Schnurrhaare bewusst aussparen — sie sind feiner gezeichnet als alles andere auf dem Blatt.

Veröffentlicht Aktualisiert 883 Wörter

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