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Druckbunt.
Ausmalbild eines stehenden Nilpferds im Profil mit zum Betrachter gedrehtem Kopf, sehr breiter Schnauze, zwei großen Nüstern und hellem Bauchfeld, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichnete Ausmalvorlage.
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PDF · A4 · 11 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Ausmalbild Nilpferd zum Ausdrucken

Ein stehendes Nilpferd mit sehr breiter Schnauze als kostenlose Ausmalvorlage im A4-Format.

Diese Ausmalvorlage zeigt ein Nilpferd im Profil, nach rechts stehend, mit dem Kopf zum Betrachter gedreht, sodass beide Augen sichtbar sind. Sie sind als Kreise mit gefüllter Pupille und ausgespartem Lichtpunkt gezeichnet und brauchen keine Farbe. Darüber sitzen zwei kleine runde Ohren mit eigener Innenkontur. Den größten Teil des Kopfes nimmt die sehr breite, stumpfe Schnauze ein, auf der zwei sehr große vollflächig schwarze Nüstern liegen; darunter zieht sich ein weit geöffnetes Maul über die ganze Breite. Der Körper ist eine einzige große, weiche Form; ein eigens umrandetes helles Bauchfeld läuft an der Unterseite entlang. Die vier Beine sind kurz und dick und enden in je drei einzeln umrandeten Zehen. Hinten steht ein kurzer Schwanz mit Quaste.

Dieses Blatt ist die flächigste Tiervorlage dieser Seite, und darin liegt sein Nutzen. Der Körper besteht aus einer einzigen großen zusammenhängenden Fläche, ohne Musterung, ohne Fell und ohne Innenlinien außer dem Bauchfeld. Ein Kind, das ein dichtes Mandala nach fünf Minuten weglegt, bringt dieses Blatt zu Ende, und es sieht dabei nicht ärmer aus als ein detailreiches — ein Nilpferd ist tatsächlich ein sehr glattes Tier. Für dicke Wachsmalstifte ist es damit eines der wenigen Motive, bei denen die Stiftbreite überhaupt kein Hindernis ist.

Die Farbwahl ist bei diesem Tier interessanter als bei den meisten. Ein Nilpferd ist nicht grau im Sinne von Regenwolkengrau, sondern hat eine graubraune bis rötlich-graue Haut, die im Nassen deutlich dunkler wirkt als im Trockenen. Wer das Tier in einem warmen Graubraun anlegt und das Bauchfeld eine Spur heller hält, kommt einem echten Nilpferd näher als mit reinem Grau — und wer bewusst ein sehr dunkles, fast violettes Grau nimmt, malt ein Tier aus, das gerade aus dem Wasser gekommen ist.

Die beiden schwarz gefüllten Nüstern sind das auffälligste Merkmal des Kopfes und zugleich ein Sachhinweis in der Zeichnung. Nüstern, Augen und Ohren eines Nilpferds sitzen alle oben auf dem Kopf, damit das Tier im Wasser stehen und trotzdem atmen, sehen und hören kann, während der übrige Körper untergetaucht ist. Auf diesem Blatt liegen sie genau so — und wer eine waagerechte Linie quer über den Kopf zieht, hat mit einem Strich ein Nilpferd im Wasser statt an Land.

Weil die Zeichnung so wenige Einzelteile hat, eignet sie sich gut als erstes Blatt einer Reihe. Man druckt sie zweimal aus und malt sie einmal flächig in einem Ton und einmal nur an den Rändern entlang, das heißt mit einem breiten farbigen Saum innen an jeder Kontur und weißer Mitte. Weil die Form beide Male dieselbe ist, sieht man den Unterschied zwischen den beiden Techniken so klar wie bei kaum einem anderen Motiv dieser Seite — bei einem detailreichen Bild ginge dieser Vergleich in der Menge der Formen unter.

Nilpferde sehen gemütlich aus und sind es nicht: Sie gelten als eines der gefährlichsten großen Tiere Afrikas, weil sie ihr Revier im Wasser entschlossen verteidigen und dabei erstaunlich schnell sind — an Land laufen sie über kurze Strecken schneller als ein Mensch. Sie verbringen den Tag im Wasser, weil ihre Haut in der Sonne austrocknet, und gehen erst nachts an Land zum Fressen, wo sie große Mengen Gras abweiden. Schwimmen können sie dabei kaum; sie laufen auf dem Grund und stoßen sich ab. Das erklärt die kurzen, sehr kräftigen Beine auf dieser Zeichnung besser als jede Beschreibung der Form: Sie sind nicht zum Rennen gebaut, sondern zum Stehen und Abstoßen in tiefem Wasser.

Ausmalen mit Buntstiften gehört zu den einfachsten Beschäftigungen, die sich zuhause ohne besondere Vorbereitung umsetzen lassen: Es braucht nur ein paar Stifte und ein Blatt Papier, keinen Bildschirm, keine Internetverbindung und kein Zubehör, das erst besorgt werden müsste. Das macht Ausmalbilder zu einer beliebten Option für ruhige Nachmittage, für längere Autofahrten oder Zugfahrten, für Wartezimmer oder als Alternative zu Bildschirmzeit an Regentagen. Weil bei einer Ausmalvorlage keine Lösung „richtig“ oder „falsch“ ist, eignet sie sich außerdem für ganz unterschiedliche Konzentrationsspannen: Ein Kind kann in fünf Minuten ein einzelnes Feld ausmalen und später weitermachen, ohne dass etwas „falsch“ wird, während ein anderes Kind das ganze Bild in einem Zug fertigstellt. Für kleinere Kinder empfehlen sich dickere Stifte und Vorlagen mit großen, geschlossenen Flächen — genau das Prinzip, nach dem jede Ausmalvorlage dieser Seite gezeichnet ist —, während ältere Kinder und Erwachsene zusätzliche Muster und feinere Details selbst ergänzen können, ohne dass die Grundvorlage dafür angepasst werden muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Ein warmes Graubraun trifft die Haut besser als reines Grau; ein sehr dunkles Grau ergibt ein Tier, das gerade aus dem Wasser kommt.
  • Augen und Nüstern sind bereits gefüllt und brauchen keine Farbe.
  • Eine waagerechte Linie quer über den Kopf ziehen — damit steht das Nilpferd im Wasser statt an Land.

Veröffentlicht Aktualisiert 833 Wörter

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