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Druckbunt.
Ausmalbild eines stehenden Pferdes im Profil mit wehender Mähne, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichnete Ausmalvorlage.
Als PDF herunterladen (A4, druckfertig)

PDF · A4 · 14 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Ausmalbild Pferd zum Ausdrucken

Ein stehendes Pferd im Profil mit wehender Mähne als kostenlose Ausmalvorlage im A4-Format.

Diese Ausmalvorlage zeigt ein Pferd im Stand, von der Seite und nach links gewandt, mit allen vier Hufen am Boden. Es trägt ein einfaches Halfter: ein Nasenriemen, ein Backenriemen und ein Genickstück, verbunden durch zwei kleine runde Schnallen. Die Mähne ist lang und wehend gezeichnet und teilt sich in mehrere breite, wellige Strähnen, die nach hinten ausschwingen; der Schweif ist genauso aufgebaut und fällt in langen Wellen bis fast zum Sprunggelenk. Der Körper trägt wenige, aber gezielte Innenlinien — an Schulter, Brust, Flanke und Hinterhand —, die die großen Muskelpartien voneinander abgrenzen, ohne dass Schraffuren nötig wären. Der Hintergrund bleibt leer, es gibt keinen Boden und keine Umgebung.

Diese Innenlinien sind der Unterschied zwischen einem flachen und einem plastischen Ergebnis, und man kann sie leicht übersehen. Wer den ganzen Körper in einem gleichmäßigen Ton füllt, bekommt eine saubere Silhouette. Wer die abgegrenzten Partien geringfügig unterschiedlich anlegt — Schulter und Kruppe etwas dunkler, Bauch und Brust etwas heller —, bekommt ohne zusätzliche Linien einen Körper mit Volumen. Mit Buntstiften geht das über den Druck allein: derselbe Stift, an den dunkleren Stellen fester geführt.

Beim Fell ist ein Pferd anders als das Einhorn auf dieser Seite: Es gibt tatsächlich Farben, die vorkommen, und solche, die nicht vorkommen. Braun in vielen Abstufungen, Schwarz, Grau, ein helles Cremeweiß und der rötliche Fuchston sind die üblichen; Blau oder Grün gibt es nicht. Wer möchte, hält sich daran und übt damit ganz nebenbei das Beobachten. Wer nicht möchte, malt das Pferd bunt — es ist ein Ausmalbild und keine Bestimmungsübung. Der Punkt ist nur, dass hier eine Wahl besteht, die es bei einer Fantasiefigur nicht gibt.

Das Halfter ist das einzige Ausrüstungsteil auf dem Blatt und die einzige Stelle, an der ein kräftiger Farbton wirklich zieht. Ein rotes oder blaues Halfter auf einem braunen Pferd fällt sofort ins Auge, gerade weil es so schmal ist, und die beiden kleinen runden Schnallen lassen sich mit einem gelben oder grauen Punkt als Metall absetzen. Wer das Pferd sehr hell anlegt, sollte das Halfter dagegen dunkel halten, sonst verschwindet es im Gesicht. Es ist ein kleines Detail, aber es ist das einzige auf diesem Blatt, das eine eigene Entscheidung verlangt — alles andere ist Fell.

Unter dem Pferd ist kein Boden gezeichnet, und daraus lässt sich nach dem Ausmalen mit einer einzigen Linie mehr machen, als der Aufwand vermuten lässt. Ein waagerechter Strich auf Höhe der Hufe, mit dem Lineal gezogen, stellt das Tier sofort auf eine Fläche — und womit dieser Strich gefüllt wird, entscheidet über den ganzen Ort: kurze grüne Häkchen darüber ergeben eine Weide, ein zweiter Strich darunter und ein sandiger Ton dazwischen einen Reitplatz, eine glatte graue Fläche eine Straße. Alle drei brauchen dieselbe eine Linie und unterscheiden sich nur in dem, was danach passiert. Wer die Vorlage mehrfach ausdruckt, kann dasselbe Pferd auf drei verschiedene Untergründe stellen und sieht, wie stark der Boden das Bild bestimmt, obwohl das Tier unverändert bleibt.

Echte Pferde treten in vielen anerkannten Fellfarben auf — Fuchs (rotbraun), Rappe (schwarz), Schimmel (weiß bis grau) und Brauner gehören zu den bekanntesten deutschen Bezeichnungen. Wer sich beim Ausmalen an einer dieser klassischen Farben orientieren möchte, findet damit einen guten Ausgangspunkt; genauso gut lässt sich die Mähne aber in Regenbogenfarben gestalten, ähnlich wie beim Einhorn dieser Seite. Eine schöne Zusatzidee: die einzelnen Mähnensträhnen wie geflochtene Zöpfe behandeln und jede Strähne einzeln in einem eigenen, aber zusammenpassenden Ton ausmalen — eine Technik, die auch bei echten Turnierpferden für die Mähnenpflege verwendet wird. Weil Pferd und Einhorn dieselbe Grundhaltung zeigen, lassen sich beide Vorlagen gut nebeneinanderlegen, um den Unterschied zwischen einem realen Tier und einer Fantasiefigur zu besprechen.

Ausmalen mit Buntstiften gehört zu den einfachsten Beschäftigungen, die sich zuhause ohne besondere Vorbereitung umsetzen lassen: Es braucht nur ein paar Stifte und ein Blatt Papier, keinen Bildschirm, keine Internetverbindung und kein Zubehör, das erst besorgt werden müsste. Das macht Ausmalbilder zu einer beliebten Option für ruhige Nachmittage, für längere Autofahrten oder Zugfahrten, für Wartezimmer oder als Alternative zu Bildschirmzeit an Regentagen. Weil bei einer Ausmalvorlage keine Lösung „richtig“ oder „falsch“ ist, eignet sie sich außerdem für ganz unterschiedliche Konzentrationsspannen: Ein Kind kann in fünf Minuten ein einzelnes Feld ausmalen und später weitermachen, ohne dass etwas „falsch“ wird, während ein anderes Kind das ganze Bild in einem Zug fertigstellt. Für kleinere Kinder empfehlen sich dickere Stifte und Vorlagen mit großen, geschlossenen Flächen — genau das Prinzip, nach dem jede Ausmalvorlage dieser Seite gezeichnet ist —, während ältere Kinder und Erwachsene zusätzliche Muster und feinere Details selbst ergänzen können, ohne dass die Grundvorlage dafür angepasst werden muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Die Innenlinien an Schulter, Brust und Flanke nutzen: Dieselbe Farbe an den dunkleren Partien fester aufgedrückt gibt dem Körper Volumen ohne eine zusätzliche Linie.
  • Das Halfter als einzigen kräftigen Farbtupfer setzen und die zwei Schnallen als Metallpunkte absetzen.
  • Anders als beim Einhorn gibt es beim Pferd übliche Fellfarben — Braun, Schwarz, Grau, Creme, Fuchs. Man darf davon abweichen, aber hier besteht überhaupt eine Wahl.

Veröffentlicht Aktualisiert 873 Wörter

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