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Druckbunt.
Ausmalbild einer fliegenden Biene im Profil mit zwei Fühlern, gestreiftem Körper, zwei großen Flügeln und einer Blüte darunter, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichnete Ausmalvorlage.
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PDF · A4 · 14 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Ausmalbild Biene zum Ausdrucken

Eine fliegende Biene über einer Blüte als kostenlose Ausmalvorlage im A4-Format.

Diese Ausmalvorlage zeigt eine Biene im Profil, nach rechts gewandt, im Flug über einer großen Blüte. Der Kopf ist rund und trägt ein einzelnes großes Auge mit gefüllter Pupille und ausgespartem Lichtpunkt sowie einen kleinen geschwungenen Mund; zwei Fühler schwingen nach oben und enden je in einer kleinen Kugel. Der Hinterleib ist ein kräftiges Oval, das durch Querlinien in breite Streifen geteilt ist und hinten in einer kurzen Spitze ausläuft. Nach oben stehen zwei große abgerundete Flügel, jeder für sich umrandet und von langen Adern durchzogen. Unter dem Körper hängen drei kurze Beine. Darunter liegt eine Blüte mit breiten Blütenblättern und einer großen ovalen Mitte, aus der feine Linien nach außen strahlen.

Die Streifen des Hinterleibs sind der eine Ort auf diesem Blatt, an dem der Wechsel zweier Farben zwingend ist. Eine Biene ohne Streifen ist keine Biene, und die Zeichnung gibt die Streifen bereits vor — man muss sie nur abwechselnd anlegen. Wer alle gleich füllt, verliert das Motiv. Interessant ist, dass die klassische Kombination aus Gelb und Schwarz nicht die einzige richtige ist: Viele Wildbienen sind braun, grau oder metallisch dunkel, und wer den Hinterleib in zwei Brauntönen anlegt, malt keine falsche Biene aus, sondern eine andere.

Die beiden Flügel sind die Stelle, an der weniger Farbe besser ist. Bienenflügel sind durchsichtig, und das lässt sich auf Papier nur auf eine Weise darstellen: indem man sie weiß lässt und höchstens die Adern nachzieht. Wer sie farbig füllt, bekommt Schmetterlingsflügel — auch schön, aber ein anderes Tier. Wer unbedingt Farbe möchte, nimmt einen sehr hellen Grau- oder Blauton und drückt kaum auf; schon ein mittlerer Druck macht aus dem durchsichtigen Flügel eine feste Platte.

Die Blüte unter der Biene ist die größte zusammenhängende Fläche und trägt die Entscheidung über die Stimmung des Blattes. Alle Blütenblätter in derselben Farbe ergeben eine ruhige Blume, vor der die gestreifte Biene deutlich hervortritt. Blütenblätter in wechselnden Farben ergeben ein sehr buntes Blatt, auf dem die Biene untergeht. Die ovale Mitte lohnt in jedem Fall einen eigenen kräftigen Ton, weil von dort die feinen Linien ausgehen und sie damit sichtbar bleiben — bei echten Blüten sitzt dort der Pollen, und genau dorthin fliegt die Biene.

Weil Biene und Blüte klar getrennte Formen sind, lässt sich dieses Blatt gut in zwei Sitzungen bearbeiten, und es lässt sich ebenso gut auseinanderschneiden. Die Blüte allein ergibt ein rundes Bild, das sich auf ein Fenster kleben lässt; die Biene allein lässt sich ausschneiden und an einen Faden hängen. Zu beachten ist dabei nur, dass die Fühler und die drei Beine dünne, frei stehende Linien sind — wer eng an der Kontur schneidet, verliert sie. Ein schmaler weißer Rand ringsum löst das Problem und sieht bei einem ausgeschnittenen Tier ohnehin ordentlicher aus als eine Schnittkante direkt am Körper.

Honigbienen leben in einem Volk mit vielen tausend Tieren, Wildbienen dagegen meist allein: Eine einzelne Weibchenbiene baut ihre Nistgänge selbst, legt Vorräte an und stirbt, bevor die Nachkommen schlüpfen. In Deutschland gibt es mehrere hundert Wildbienenarten, und die meisten von ihnen sehen der gestreiften Honigbiene kaum ähnlich — viele sind dunkel, manche sind winzig, einige sind pelzig wie eine kleine Hummel. Auch stechen die allermeisten Wildbienen nicht; sie haben oft nicht einmal einen Stachel, der die menschliche Haut durchdringen könnte. Das ist eine gute Sache, die man beim Ausmalen sagen kann, weil sie einer verbreiteten Angst genau an der Stelle begegnet, an der ein Kind ohnehin gerade eine Biene betrachtet.

Ausmalen mit Buntstiften gehört zu den einfachsten Beschäftigungen, die sich zuhause ohne besondere Vorbereitung umsetzen lassen: Es braucht nur ein paar Stifte und ein Blatt Papier, keinen Bildschirm, keine Internetverbindung und kein Zubehör, das erst besorgt werden müsste. Das macht Ausmalbilder zu einer beliebten Option für ruhige Nachmittage, für längere Autofahrten oder Zugfahrten, für Wartezimmer oder als Alternative zu Bildschirmzeit an Regentagen. Weil bei einer Ausmalvorlage keine Lösung „richtig“ oder „falsch“ ist, eignet sie sich außerdem für ganz unterschiedliche Konzentrationsspannen: Ein Kind kann in fünf Minuten ein einzelnes Feld ausmalen und später weitermachen, ohne dass etwas „falsch“ wird, während ein anderes Kind das ganze Bild in einem Zug fertigstellt. Für kleinere Kinder empfehlen sich dickere Stifte und Vorlagen mit großen, geschlossenen Flächen — genau das Prinzip, nach dem jede Ausmalvorlage dieser Seite gezeichnet ist —, während ältere Kinder und Erwachsene zusätzliche Muster und feinere Details selbst ergänzen können, ohne dass die Grundvorlage dafür angepasst werden muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Die Streifen des Hinterleibs unbedingt abwechselnd anlegen — alle gleich gefüllt, und die Biene ist keine mehr.
  • Die Flügel weiß lassen oder nur ganz leicht antönen: Bienenflügel sind durchsichtig, gefüllte Flügel gehören einem Schmetterling.
  • Beim Ausschneiden einen schmalen weißen Rand stehen lassen — Fühler und Beine sind dünne frei stehende Linien.

Veröffentlicht Aktualisiert 839 Wörter

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