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Druckbunt.

Traktor zeichnen — Schritt für Schritt

Ein Traktor von der Seite mit großem Hinterrad und Auspuff, in sechs Feldern aufgebaut — als kostenloses A4-Blatt zum Ausdrucken.

  1. Schritt 1 von 6 — Zeichnung eines Traktors, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 1 von 6
  2. Schritt 2 von 6 — Zeichnung eines Traktors, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 2 von 6
  3. Schritt 3 von 6 — Zeichnung eines Traktors, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 3 von 6
  4. Schritt 4 von 6 — Zeichnung eines Traktors, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 4 von 6
  5. Schritt 5 von 6 — Zeichnung eines Traktors, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 5 von 6
  6. Schritt 6 von 6 — Zeichnung eines Traktors, schwarze Linien auf weißem Grund
    Schritt 6 von 6
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PDF · A4 · 77 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Die sechs Felder, eins nach dem anderen

Jedes Feld übernimmt alle Linien des vorherigen und ergänzt sie; im sechsten steht die fertige Zeichnung. Die Reihenfolge folgt der Größe der Flächen — die größte geschlossene Fläche zuerst, die kleinste zuletzt. Das ist keine Lernmethode, sondern die Art, wie dieses Blatt gebaut wurde, und es ist das, was wir nachprüfen können.

Von uns aus einer einzigen Zeichnung abgeleitete Schrittfolge: Jeder Schritt behält die Linien des vorherigen und ergänzt sie.

Auf diesem Blatt steht derselbe Traktor sechsmal, und jedes Feld enthält alles aus dem Feld davor und ein Stück mehr. Gezeichnet ist ein Traktor von der Seite, der nach rechts zeigt. Links steht die Fahrerkabine mit einem großen schrägen Fenster und einem flachen Dach darüber, rechts die Motorhaube, die vorn abgerundet ist und einen runden Scheinwerfer trägt. Hinter der Haube ragt ein kurzes Auspuffrohr nach oben. Unter der Kabine sitzt ein sehr großes Hinterrad mit zwei Ringen darin, vorn ein deutlich kleineres Rad, und zwischen beiden ein kleiner Tritt.

Die Reihenfolge auf dem Blatt beginnt mit der KABINE — im ersten Feld steht sie allein da, samt der Aussparung, in die das Fenster später kommt. Das zweite Feld setzt das große Hinterrad mit seinem äußeren Ring, das dritte die Motorhaube. Im vierten Feld erscheinen die Fensterscheibe, der zweite Ring des Hinterrads und das ganze Vorderrad; im fünften das Dach und ein weiterer Radring; im sechsten der Auspuff, der Scheinwerfer, der Tritt und der innerste Kreis der Nabe. Die beiden Räder gehören also verschiedenen Feldern an, und keins wird in einem Zug fertig.

Zum Nachzeichnen ist das Größenverhältnis der Räder der ganze Trick. Ein Traktor sieht nur dann wie ein Traktor aus, wenn das Hinterrad DEUTLICH größer ist als das vordere — auf diesem Blatt hat es fast den doppelten Durchmesser. Man zeichnet daher zuerst die beiden Kreise, dann darüber ein hohes Rechteck für die Kabine und daneben ein niedrigeres, vorn abgerundetes für die Motorhaube. Erst danach kommen Fenster, Dach, Auspuff und Scheinwerfer hinein. Zwei gleich große Räder ergeben ein Auto, kein Landmaschine.

Der häufigste Fehler ist die Höhe der Kabine. Sie wird gern flach gezeichnet wie bei einem Auto; bei einem Traktor ist sie hoch und steht deutlich über die Motorhaube hinaus, weil der Fahrer über das Feld sehen muss. Der zweite Fehler betrifft die Räder: Ihre Naben sitzen genau in der Mitte, und die Ringe darin sind konzentrisch. Wer die Nabe versetzt zeichnet, bekommt ein Rad, das aussieht, als sei es eingedrückt — und das fällt bei einem so großen Kreis sofort auf.

Ausgemalt ist der Traktor ein Klassiker, und die Farbe ist fast Geschmackssache: Es gibt ihn grün, rot, blau und orange, je nach Hersteller. Räder und Reifen bleiben am besten dunkel und die Naben hell, dann wirken sie plastisch, ohne dass man schattieren muss. Weil rechts und unten viel Papier frei bleibt, lässt sich hinter den Traktor leicht ein Anhänger zeichnen — ein Rechteck mit zwei Rädern genügt — und darunter ein Feld aus ein paar waagerechten Strichen.

Warum die Hinterräder eines Traktors so viel größer sind als die vorderen, hat einen handfesten Grund: Ein großes Rad drückt sich weniger tief in weichen Boden und rollt leichter über Furchen, und weil die Kraft hinten auf den Boden gebracht wird, sitzen dort die großen. Vorn genügen kleine, weil sie nur lenken. Dasselbe Prinzip sieht man an alten Dampfmaschinen und an Baggern. Für das Zeichnen heißt es: Der Größenunterschied ist kein Stilmittel, sondern das Merkmal, an dem eine Landmaschine als Landmaschine erkannt wird.

Ein Wort dazu, wie die sechs Felder auf diesem Blatt entstanden sind, weil es den Umgang damit erleichtert: Sie sind nicht sechsmal einzeln gezeichnet, sondern aus einer einzigen fertigen Zeichnung abgeleitet. Ein Programm sucht darin alle geschlossenen Flächen, sortiert sie nach Größe und blendet sie der Reihe nach ein — die größte zuerst, die kleinste zuletzt. Deshalb enthält jedes Feld garantiert alles, was im Feld davor stand, und deshalb steht am Ende genau die Zeichnung, die oben auf dem Blatt zu sehen ist. Was diese Reihenfolge nicht ist: ein Unterrichtsvorschlag. Sie folgt der Fläche und nicht der Didaktik, und an mehreren Stellen kommt deshalb etwas Großes spät oder etwas Kleines früh, als es eine Zeichenlehrerin anordnen würde. Wer die Felder in einer anderen Reihenfolge abarbeitet, macht nichts falsch; das Blatt zeigt, woraus die Zeichnung besteht, und nicht, in welcher Reihenfolge sie entstehen muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die sechs Felder gleich groß bleiben und der Raster nicht verzerrt — das Blatt ist für A4 gesetzt.
  • Zuerst die beiden Räder als Kreise setzen, das hintere fast doppelt so groß wie das vordere. Zwei gleich große Räder ergeben ein Auto.
  • Die Kabine hoch anlegen, deutlich über die Motorhaube hinaus. Flach gezeichnet sieht der Traktor aus wie ein Lieferwagen.
  • Die Naben genau in die Radmitte setzen und die Ringe konzentrisch führen. Eine versetzte Nabe lässt das Rad eingedrückt wirken.

Veröffentlicht Aktualisiert 761 Wörter

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