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Druckbunt.
Mandala aus großen Sternformen in achtstrahligem Aufbau, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichnete Ausmalvorlage.
Als PDF herunterladen (A4, druckfertig)

PDF · A4 · 25 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Sternmandala zum Ausmalen

Ein Mandala aus großen Sternformen in achtstrahligem Aufbau als kostenlose Ausmalvorlage.

Dieses Mandala ist streng geometrisch und dichter gebaut als die übrigen der Reihe. In der Mitte sitzt ein kleiner Kreis mit einem zweiten Kreis darin. Um ihn legt sich ein achtstrahliger Stern aus langen, spitzen Rauten. Darum folgt ein Ring aus acht weiteren achtstrahligen Sternen, die kleiner sind und deren Strahlen in die Zwischenräume des inneren Sterns greifen. Der äußere Rand besteht aus einer Kette von Rauten und spitzen Zacken, die das Bild wie ein gezacktes Rad abschließen. Zwischen allen Sternen bleiben unregelmäßige Vielecke stehen — Rauten, Trapeze und Dreiecke —, die selbst wieder eigene Flächen bilden.

Die Formen sind alle geradlinig: Es gibt in diesem Mandala keine einzige Rundung außer dem kleinen Kreis in der Mitte. Das macht es leichter auszumalen, als es aussieht, weil eine Kante mit dem Stift besser zu treffen ist als ein Bogen und weil die Hand an einer geraden Linie entlanggeführt werden kann. Was es schwierig macht, ist etwas anderes: Die Flächen sind zahlreich und ähneln einander stark, sodass man beim Arbeiten leicht den Überblick verliert, welche schon gefüllt ist und welche noch nicht.

Dagegen hilft eine feste Regel statt eines Rundgangs. Bewährt hat sich, immer zuerst alle Flächen einer Sorte zu erledigen — erst alle langen Rauten des inneren Sterns, dann alle Zacken der acht kleinen Sterne, dann die Zwischenfelder —, statt Sektor für Sektor vorzugehen. Weil jede Sorte im ganzen Bild dieselbe Form hat, findet man sie schnell wieder, und das fertige Blatt ist am Ende automatisch konsistent, ohne dass man sich Farben merken müsste.

Wegen der vielen kleinen, kantigen Flächen eignet sich dieses Mandala eher für Buntstifte oder feine Filzstifte als für dicke Wachsmalstifte, und eher für ältere Kinder und Erwachsene als für die ersten Ausmalversuche. Wer trotzdem mit dickem Stift arbeiten möchte, kann sich auf die neun Sterne beschränken und die kleineren Zwischenfelder weiß lassen: Das Bild bleibt dann als Sternmuster lesbar und der Aufwand sinkt deutlich. Ein Blatt, das nach zehn Minuten fertig und ordentlich ist, ist mehr wert als eines, das nach einer Stunde halb fertig liegen bleibt.

Gegen das Problem, den Überblick über die vielen ähnlichen Flächen zu verlieren, hilft ein Bleistift und eine Minute Vorarbeit. Wer vor dem Ausmalen in jede Fläche einer Sorte einen winzigen Punkt setzt — einen für die langen Rauten, zwei für die Zacken der kleinen Sterne, keinen für die Zwischenfelder —, arbeitet danach nach einem Plan statt nach dem Gedächtnis und muss nicht bei jeder Fläche neu prüfen, wozu sie gehört. Die Punkte verschwinden unter jedem Buntstift und lassen sich vorher auch wieder ausradieren, wenn das Blatt ungefärbt bleiben soll. Wer lieber ohne Vorzeichnung arbeitet, nutzt das Lineal: Weil in diesem Mandala außer dem Mittelkreis keine einzige Rundung vorkommt, lässt sich der Stift an jeder Kante entlangführen, und die Fläche endet dort sauber, wo sie enden soll.

Acht Zacken in gleichmäßigem Abstand sind eine der klassischen Grundformen für Sternmuster und finden sich in ähnlicher Form in vielen dekorativen Traditionen weltweit wieder, von Fliesenmustern bis zu Fensterrosetten. Für ein besonders effektvolles Ergebnis eignet sich ein dunkler Untergrundton — zum Beispiel jede zweite Fläche in kräftigem Blau oder Violett — kombiniert mit hellen, metallisch wirkenden Farben wie Gold oder Silber auf den dazwischenliegenden Flächen, was den Eindruck eines Sternenhimmels verstärkt. Wird das fertige Bild anschließend gegen eine Lichtquelle gehalten oder ins Fenster gehängt, wirken die dünneren Papierstellen zwischen den Linien leicht durchscheinend — ein einfacher Effekt, der ganz ohne zusätzliches Bastelmaterial auskommt.

Mandalas werden seit Langem in verschiedenen Kulturen für kunstvolle, symmetrisch aufgebaute Muster verwendet, meist mit einer klaren Mitte, von der aus sich das Muster gleichmäßig nach außen wiederholt. In den vergangenen Jahren sind Mandalas außerdem als Motiv für Erwachsenen-Malbücher populär geworden, weil das gleichmäßige, sich wiederholende Ausmalen von vielen als entspannend empfunden wird — man muss sich nicht bei jedem Abschnitt neu für ein völlig neues Motiv entscheiden, sondern führt ein einmal gewähltes Farbschema fort. Die Mandalas dieser Seite sind bewusst mit großzügigen Flächen gezeichnet, damit sie sich auch mit gewöhnlichen Bunt- oder Filzstiften gut ausmalen lassen und nicht nur mit sehr feinen Fineliner-Stiften, wie es bei manchen Erwachsenen-Mandalas mit sehr kleinteiligen Mustern der Fall ist. Das macht sie sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet, je nachdem, wie viele Farben und wie viel Zeit für ein einzelnes Feld aufgewendet werden.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Immer alle Flächen EINER Sorte nacheinander ausmalen — erst alle langen Rauten, dann alle Zacken, dann die Zwischenfelder. Sektor für Sektor verliert man hier den Überblick.
  • Für dicke Stifte: nur die neun Sterne füllen und die kleinen Zwischenfelder weiß lassen; das Muster bleibt lesbar.
  • Alle Formen sind geradlinig — an einer Kante lässt sich der Stift führen, was das Blatt leichter macht, als es aussieht.

Veröffentlicht Aktualisiert 825 Wörter

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