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Druckbunt.
Mandala mit acht gleichen Blütenblättern in rundem Aufbau, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichnete Ausmalvorlage.
Als PDF herunterladen (A4, druckfertig)

PDF · A4 · 30 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Blumenmandala zum Ausmalen

Ein Mandala aus acht gleichen Blütenblättern als kostenlose Ausmalvorlage im A4-Format.

Dieses Mandala ist ein Blütenstern aus drei ineinandergelegten Ringen. In der Mitte sitzt eine kleine runde Blüte mit einem Punkt im Zentrum, umgeben von einem Kreis aus Punkten. Um sie legen sich acht große, spitz zulaufende Blütenblätter, jedes mit einer doppelten Kontur und im Inneren einem Zweig aus paarweise angeordneten kleinen Blättchen. Zwischen den großen Blütenblättern schauen breitere, rundere Formen hervor, die eine zweite Blütenlage bilden. Ganz außen läuft ein Kranz aus lauter kleinen Halbkreisen um das Bild, wie eine gebogene Zackenborte. Alles ist achtfach gespiegelt.

Der Aufbau in Lagen ist beim Ausmalen der entscheidende Hinweis. Wer alle acht großen Blütenblätter in einer Farbe anlegt, die dazwischenliegende zweite Lage in einer anderen und die Halbkreisborte in einer dritten, bekommt mit nur drei Stiften ein Bild, in dem die drei Lagen klar auseinanderfallen. Wer stattdessen Fläche für Fläche im Rundgang arbeitet, verwischt genau diese Struktur — die einzelnen Formen sind sich zu ähnlich, als dass die Lagen von allein sichtbar blieben.

Die Blättchenzweige im Inneren der großen Blütenblätter sind der feinste Teil des Bildes. Sie bestehen aus jeweils sechs bis acht kleinen ovalen Formen an einem Mittelstrich, und man kann sie auf drei Arten behandeln: alle in derselben Farbe wie das Blütenblatt darum, sodass sie nur als Struktur durchscheinen; in einem dunkleren Ton derselben Farbe, was sie plastisch macht; oder weiß gelassen, was das Blütenblatt luftiger wirken lässt. Die dritte Möglichkeit ist die schnellste und sieht keineswegs unfertig aus.

Ein Blütenmandala ist der klassischste Fall dieser Bildform, und es eignet sich deshalb gut als erstes Mandala für jemanden, der noch keines ausgemalt hat. Die Formen sind groß genug für normale Buntstifte, es gibt keine spitzen Winkel, in denen ein Stift hängen bleibt, und weil das Motiv achtfach gespiegelt ist, verzeiht es Fehler: Wer sich in einem Sektor bei der Farbe vertut, kann diese Farbe einfach in allen acht Sektoren wiederholen, und aus dem Versehen wird ein Teil des Musters. Genau das lässt sich bei einem gegenständlichen Ausmalbild nicht machen.

Ob ein gespiegeltes Muster wirklich gleichmäßig ausgemalt wurde, lässt sich am fertigen Blatt in wenigen Sekunden prüfen: Man faltet es einmal senkrecht und einmal waagerecht durch die Mitte und hält es gegen ein Fenster. Stimmen die Farben der übereinanderliegenden Sektoren, liegt ein sauberes Muster vor; weichen sie ab, sieht man sofort, an welcher Stelle. Das ist keine Bewertung, sondern ein Blick, der bei einem achtfach gespiegelten Bild möglich ist und bei einem gegenständlichen Motiv nicht. Ein zweiter Hinweis betrifft den Stiftdruck: Wer die acht großen Blütenblätter jeweils von der Spitze zur Mitte hin kräftiger aufträgt, bekommt einen Verlauf ohne einen zweiten Stift. Buntstifte eignen sich dafür besser als Filzstifte, weil sich der Auftrag über den Druck steuern lässt.

Der Aufbau in acht gleichen Segmenten ist eine der häufigsten Grundformen in der Mandala-Tradition, weil sich eine Fläche durch wiederholtes Halbieren leicht in acht gleiche Teile teilen lässt. Beim Ausmalen hilft es, zuerst probeweise mit Bleistift ein Farbschema für ein einzelnes Blütenblatt festzulegen und dieses dann auf die übrigen sieben zu übertragen, statt spontan von Blatt zu Blatt zu wechseln. Manche empfinden das gleichmäßige, sich wiederholende Ausmalen eines Mandalas als besonders entspannend, weil man sich nicht bei jedem Abschnitt neu entscheiden muss, sobald das Grundmuster einmal steht. Fertig ausgemalt eignet sich dieses Blumenmandala gut als Wanddeko in einem runden oder quadratischen Rahmen, weil die Form von Natur aus schon zentriert und ausgewogen ist.

Mandalas werden seit Langem in verschiedenen Kulturen für kunstvolle, symmetrisch aufgebaute Muster verwendet, meist mit einer klaren Mitte, von der aus sich das Muster gleichmäßig nach außen wiederholt. In den vergangenen Jahren sind Mandalas außerdem als Motiv für Erwachsenen-Malbücher populär geworden, weil das gleichmäßige, sich wiederholende Ausmalen von vielen als entspannend empfunden wird — man muss sich nicht bei jedem Abschnitt neu für ein völlig neues Motiv entscheiden, sondern führt ein einmal gewähltes Farbschema fort. Die Mandalas dieser Seite sind bewusst mit großzügigen Flächen gezeichnet, damit sie sich auch mit gewöhnlichen Bunt- oder Filzstiften gut ausmalen lassen und nicht nur mit sehr feinen Fineliner-Stiften, wie es bei manchen Erwachsenen-Mandalas mit sehr kleinteiligen Mustern der Fall ist. Das macht sie sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet, je nachdem, wie viele Farben und wie viel Zeit für ein einzelnes Feld aufgewendet werden.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • In LAGEN arbeiten statt im Rundgang: alle acht großen Blütenblätter, dann die zweite Lage dazwischen, dann die Halbkreisborte — drei Stifte genügen für ein klar gegliedertes Bild.
  • Die Blättchenzweige im Inneren dürfen weiß bleiben; das Blütenblatt wirkt dadurch luftiger und es geht deutlich schneller.
  • Eine versehentlich falsche Farbe einfach in allen acht Sektoren wiederholen — bei einem gespiegelten Muster wird daraus ein Teil des Musters.

Veröffentlicht Aktualisiert 815 Wörter

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