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Druckbunt.
Mandala aus Quadraten, Dreiecken, Sechsecken und Fünfecken in konzentrischen Ringen um einen achtstrahligen Stern, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichnete Ausmalvorlage.
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PDF · A4 · 36 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Geometrisches Mandala zum Ausmalen

Ein dicht gebautes, achtfach gespiegeltes Mandala aus Quadraten, Sechsecken und Dreiecken mit einem achtstrahligen Stern im Zentrum.

Dieses Mandala ist sehr dicht aufgebaut und besteht aus mehreren konzentrischen, ineinanderliegenden Ringen. Ganz außen läuft ein doppelter Kreisrand um das gesamte Motiv, direkt danach folgt ein Ring aus schräg gestellten Quadraten. Weiter innen folgt ein Ring aus Sechsecken, und dazwischen wie nach innen hin stehen überall Dreiecke, jeweils durch Kreisbögen voneinander getrennt. Im Zentrum liegt ein achtstrahliger Stern, in dessen Mitte sich noch ein kleinerer Stern befindet. Die einzelnen Flächen sind entsprechend klein.

Im Vergleich zu den anderen Mandalas dieser Seite ist dieses Motiv deutlich kleinteiliger aufgebaut: Statt weniger großer Flächen bestimmen hier viele kleine, eng aneinandergereihte Formen das Bild. Das macht die Vorlage weniger geeignet für sehr junge Kinder, die noch Mühe haben, innerhalb enger Linien zu bleiben, dafür aber gut geeignet für ältere Kinder und Erwachsene, die gern längere Zeit an einem einzelnen Feld arbeiten und Muster in Ruhe zu Ende führen. Wer es lieber großflächig mag, findet auf dieser Seite auch einfacher aufgebaute Mandala-Vorlagen.

Das Muster ist achtfach gespiegelt: Die Zeichnung lässt sich gedanklich in acht gleich aufgebaute Segmente unterteilen, von denen jedes dieselbe Abfolge aus Quadrat-, Sechsecks- und Dreiecksring enthält. Das erleichtert die Kontrolle beim Ausmalen selbst: Wer zwischendurch zwei gegenüberliegende Segmente vergleicht, sieht auf einen Blick, ob ein Ring oder eine einzelne Fläche übersehen wurde. Bei so vielen kleinen Flächen in jedem Ring passiert das schnell, besonders wenn zwischendurch eine Pause folgt und später an anderer Stelle weitergemalt wird.

Für die vielen kleinen Flächen dieses Mandalas eignen sich feine Filzstifte oder Fineliner besser als dicke Wachsmalstifte, weil sich damit auch Kreisbögen und kleine Dreiecke sauber ausfüllen lassen, ohne über die Linie zu geraten. Ein Buntstift mit angespitzter Mine ist ebenfalls eine gute Wahl. Beim Arbeiten mit Fineliner lässt sich eine Fläche gleichmäßiger mit mehreren kurzen, parallelen Strichen füllen als mit einer einzigen langen Linie, weil sich Druck und Abstand so leichter konstant halten. Wer nur wenige Fineliner besitzt, kann auch mit zwei oder drei Farben in unterschiedlicher Strichstärke arbeiten.

Bei diesem Blatt lohnt sich eine Erlaubnis, die man sich am besten vorher gibt: Man muss es nicht zu Ende malen. Weil das Motiv aus geschlossenen, konzentrischen Ringen besteht, ist jeder fertige Ring ein Abschluss — wer nach dem Sechseckring aufhört und die äußeren Quadrate weiß lässt, hat kein halbes Bild, sondern eine gefüllte Mitte in einem hellen Rahmen, und niemand sieht dem Blatt an, dass mehr geplant war. Gerade bei der dichtesten Vorlage der Seite ist das die Entscheidung, die darüber bestimmt, ob am Ende ein fertiges Blatt liegt oder ein angefangenes. Wer weitermachen will, kann jederzeit einen Ring nachlegen; die schon gefüllten Flächen ändern sich dadurch nicht.

Bei einem so kleinteiligen Mandala hilft es, vor dem Ausmalen kurz zu überlegen, ob nach Ringen oder nach Formen gedacht werden soll: Entweder bekommt jeder Ring — Quadrate, Dreiecke, Fünfecke, Sechsecke — eine eigene Farbe, oder es wird nach Formtyp durchgemalt, sodass zum Beispiel alle Dreiecke im ganzen Bild dieselbe Farbfamilie erhalten, egal in welchem Ring sie liegen. Beide Herangehensweisen ergeben ein anderes Gesamtbild, obwohl die Umrisslinie identisch bleibt. Der achtstrahlige Stern in der Mitte mit dem kleineren Stern im Zentrum bietet sich als Ausgangspunkt an, weil von dort aus die acht Segmente am deutlichsten sichtbar werden und sich die spätere Aufteilung nach außen leichter mitverfolgen lässt. Wer beim Ausmalen von außen nach innen vorgeht, sieht das Zentrum dagegen erst ganz am Schluss fertig — beide Reihenfolgen sind gleich gültig, es kommt nur darauf an, ob man sich lieber von der Mitte aus vorarbeitet oder sich das Zentrum als letzten Schritt aufhebt.

Mandalas werden seit Langem in verschiedenen Kulturen für kunstvolle, symmetrisch aufgebaute Muster verwendet, meist mit einer klaren Mitte, von der aus sich das Muster gleichmäßig nach außen wiederholt. In den vergangenen Jahren sind Mandalas außerdem als Motiv für Erwachsenen-Malbücher populär geworden, weil das gleichmäßige, sich wiederholende Ausmalen von vielen als entspannend empfunden wird — man muss sich nicht bei jedem Abschnitt neu für ein völlig neues Motiv entscheiden, sondern führt ein einmal gewähltes Farbschema fort. Die Mandalas dieser Seite sind bewusst mit großzügigen Flächen gezeichnet, damit sie sich auch mit gewöhnlichen Bunt- oder Filzstiften gut ausmalen lassen und nicht nur mit sehr feinen Fineliner-Stiften, wie es bei manchen Erwachsenen-Mandalas mit sehr kleinteiligen Mustern der Fall ist. Das macht sie sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet, je nachdem, wie viele Farben und wie viel Zeit für ein einzelnes Feld aufgewendet werden.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Bevor die endgültigen Farben feststehen, hilft ein kurzer Test auf einem Stück Rand- oder Schmierpapier: So zeigt sich schon vor dem Ausmalen der kleinen Flächen, wie zwei Farben nebeneinander wirken.
  • Weil sich die acht Segmente im Aufbau gleichen, lohnt es sich, für die drei Ringe vorab eine Farbreihenfolge festzulegen und beim Wechsel ins nächste Segment kurz nachzuschauen, statt sie auswendig zu behalten.
  • Wer sich beim genauen Ausmalen der kleinen Flächen leichter tut, kann die Vorlage vor dem Ausdrucken vergrößern und auf zwei A4-Seiten verteilt ausdrucken.

Veröffentlicht Aktualisiert 842 Wörter

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