Zum Inhalt springen
Druckbunt.
Mandala aus großen Schmetterlingsflügel-Formen in symmetrischem, rundem Aufbau, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichnete Ausmalvorlage.
Als PDF herunterladen (A4, druckfertig)

PDF · A4 · 39 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Schmetterlingsmandala zum Ausmalen

Ein Mandala aus großen Schmetterlingsflügel-Formen als kostenlose Ausmalvorlage.

Dieses Mandala ist aus lauter Schmetterlingen gebaut, die von außen nach innen immer kleiner werden. Am Rand stehen acht große Falter mit weit geöffneten Flügeln, deren Flügelflächen jeweils in mehrere längliche Felder unterteilt sind und zusätzlich Spiralen, Bögen und einzelne Punkte tragen. Darauf folgt ein Ring aus deutlich kleineren Faltern derselben Form, dann ein weiterer noch kleinerer, und in der Mitte sitzt eine Gruppe winziger Schmetterlinge, die kaum noch größer sind als ein Buchstabe. Zwischen den Ringen liegen geschwungene Zierformen, die wie stilisierte Fühler wirken. Das Ganze ist achtfach gespiegelt.

Diese Staffelung ist der eigentliche Charakter des Blattes, und sie hat eine praktische Folge: Auf einer einzigen Vorlage liegen Flächen in sehr unterschiedlichen Größen nebeneinander. Die acht äußeren Falter haben Felder, die auch ein dicker Stift bequem trifft; der innerste Ring ist so fein, dass selbst ein spitzer Buntstift dort an seine Grenze kommt. Man muss das Blatt deshalb nicht komplett ausmalen — die äußeren zwei Ringe ergeben bereits ein vollständiges, rundes Bild, und die winzige Mitte darf weiß bleiben.

Wer das ganze Blatt füllen möchte, sollte von innen nach außen arbeiten und nicht umgekehrt. Die kleinsten Flächen verlangen die meiste Ruhe und die frischeste Hand, und sie liegen in der Mitte, wo beim Arbeiten von außen nach innen bereits fertige Farbe unter dem Handballen läge. Umgekehrt bleibt die Mitte trocken und unberührt, und die großen äußeren Falter lassen sich am Ende zügig füllen, wenn die Konzentration nachlässt.

Ein Schmetterling ist in der Natur zweiseitig symmetrisch, und dieses Mandala setzt diese Symmetrie zweimal ein: einmal in jedem einzelnen Falter, dessen linker und rechter Flügel gleich sind, und einmal im Aufbau des ganzen Kreises. Wer beide Ebenen beim Ausmalen respektiert — also innerhalb eines Falters links und rechts dieselben Farben verwendet und dieses Farbschema dann auf alle acht überträgt —, bekommt ein sehr ruhiges Bild. Wer nur die erste Ebene einhält und jedem Falter eigene Farben gibt, bekommt ein buntes, das trotzdem geordnet wirkt, weil jeder einzelne Falter in sich stimmig bleibt.

Weil hier dieselbe Form in vier Größen nebeneinanderliegt, eignet sich dieses Blatt für eine Probe, die sonst kein Motiv der Seite so einfach macht: Es zeigt, wie klein eine Fläche sein darf, damit ein bestimmter Stift sie noch sauber trifft. Wer denselben Stift einmal an einem äußeren Falter, einmal am zweiten Ring und einmal am dritten ansetzt, sieht unmittelbar, wo seine Grenze liegt — ein dicker Wachsmalstift scheitert meist schon am zweiten Ring, ein normaler Buntstift am dritten, ein Fineliner kommt bis in die Mitte. Diese Grenze einmal zu kennen erspart bei jedem weiteren Blatt die Enttäuschung, mitten in einem feinen Bereich das Werkzeug wechseln zu müssen. Wer mag, notiert das Ergebnis auf der Rückseite und hat damit eine kleine Übersicht über die eigene Stiftesammlung.

Dieses Mandala verbindet zwei Grundprinzipien: die von Natur aus vorhandene Spiegelsymmetrie eines einzelnen Schmetterlingsflügels und die zusätzliche, mehrfache Wiederholung, die ein Mandala erst zum Mandala macht. Statt nur zwei Flügelhälften wie bei einem echten Schmetterling gibt es hier mehrere Flügelpaare rundherum, was dem Bild insgesamt mehr Fläche und mehr Gestaltungsspielraum gibt als das einfache Schmetterlings-Ausmalbild dieser Seite. Eine Technik, die sich hier besonders anbietet: mit einer Grundfarbe pro Flügelpaar beginnen und innerhalb jedes Flügels dann mit einem zweiten, helleren Ton Muster oder Punkte ergänzen — ähnlich wie bei den Musterfeldern des einfachen Schmetterlingsmotivs, nur mehrfach wiederholt.

Mandalas werden seit Langem in verschiedenen Kulturen für kunstvolle, symmetrisch aufgebaute Muster verwendet, meist mit einer klaren Mitte, von der aus sich das Muster gleichmäßig nach außen wiederholt. In den vergangenen Jahren sind Mandalas außerdem als Motiv für Erwachsenen-Malbücher populär geworden, weil das gleichmäßige, sich wiederholende Ausmalen von vielen als entspannend empfunden wird — man muss sich nicht bei jedem Abschnitt neu für ein völlig neues Motiv entscheiden, sondern führt ein einmal gewähltes Farbschema fort. Die Mandalas dieser Seite sind bewusst mit großzügigen Flächen gezeichnet, damit sie sich auch mit gewöhnlichen Bunt- oder Filzstiften gut ausmalen lassen und nicht nur mit sehr feinen Fineliner-Stiften, wie es bei manchen Erwachsenen-Mandalas mit sehr kleinteiligen Mustern der Fall ist. Das macht sie sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet, je nachdem, wie viele Farben und wie viel Zeit für ein einzelnes Feld aufgewendet werden.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Von innen nach außen arbeiten: Die kleinsten Falter sitzen in der Mitte und verlangen die ruhigste Hand — und die Mitte bleibt so trocken.
  • Das Blatt muss nicht ganz gefüllt werden; die äußeren zwei Ringe ergeben schon ein rundes Bild, der winzige innerste Ring darf weiß bleiben.
  • Innerhalb eines Falters links und rechts dieselben Farben verwenden — das Bild bleibt geordnet, auch wenn jeder Falter andere Farben bekommt.

Veröffentlicht Aktualisiert 808 Wörter

Weitere Vorlagen in diesem Bereich

Alle 7 Mandalas im Überblick