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Druckbunt.
Ausmalbild einer Strandszene mit Sonnenschirm, Wasserball, Eimer mit Schaufel, Sandburg mit Fahne, zwei Seesternen und zwei Muscheln, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichnete Ausmalvorlage.
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PDF · A4 · 15 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Ausmalbild Strand zum Ausdrucken

Sonnenschirm, Wasserball, Eimer mit Schaufel, Sandburg und Muscheln als kostenlose Ausmalvorlage im A4-Format.

Diese Ausmalvorlage zeigt eine Strandszene aus sechs Gegenständen, hinter denen eine ruhige Wellenlinie das Wasser andeutet. Links steht ein großer aufgespannter Sonnenschirm, dessen Dach durch Speichen in fünf sichtbare Felder geteilt ist und dessen Stange schräg nach unten läuft. Davor liegt ein Wasserball, der von gebogenen Linien in Segmente geteilt ist und in der Mitte einen kleinen Kreis trägt. Rechts daneben steht ein Eimer mit gebogenem Henkel, in dem eine Schaufel steckt. Ganz rechts steht eine Sandburg aus einem breiten Sockel, zwei Türmen mit spitzen Dächern und einer kleinen dreieckigen Fahne, auf der nichts steht. Unten links liegen zwei Seesterne in verschiedenen Größen, unten rechts zwei Muscheln — eine glatte und eine gefächerte.

Der Sonnenschirm ist die größte Fläche des Bildes und zugleich die dankbarste, weil seine fünf Felder groß und annähernd gleich breit sind. Zwei Farben im Wechsel ergeben den klassischen Strandschirm, und der Effekt ist so stark, dass sich das Blatt allein dadurch verwandelt. Wer alle fünf Felder verschieden anlegt, bekommt einen bunten Schirm, verliert aber das Muster; wer alle gleich anlegt, bekommt eine große ruhige Fläche, vor der die kleineren Gegenstände deutlicher hervortreten. Es lohnt sich, das vor dem ersten Strich zu entscheiden, weil der Schirm mehr als ein Drittel des Blattes einnimmt.

Der Wasserball nebenan hat dasselbe Prinzip in runder Form und ist der zweite Ort, an dem ein Wechsel wirkt. Weil seine Segmente von einem kleinen Kreis in der Mitte ausgehen, sieht ein Wechsel aus zwei Farben dort sofort nach Ball aus und nicht nach Kuchen — vorausgesetzt, der Mittelkreis bekommt einen eigenen Ton. Wer ihn mitfärbt, verliert genau die Stelle, an der die Rundung des Balls sichtbar wird.

Zwei Dinge auf diesem Blatt sind kleiner, als sie aussehen, und werden deshalb gern übersehen. Erstens steckt die Schaufel im Eimer und liegt nicht daneben — ihr Stiel läuft hinter dem Eimerrand weiter, und wer den Eimer flächig ausmalt, übermalt ihn leicht mit. Zweitens gibt es genau zwei Seesterne, einen großen und einen kleineren, und beide haben fünf Arme; sie liegen weit auseinander, sodass man den zweiten beim schnellen Ausmalen übersieht. Die beiden Muscheln rechts sind unterschiedlich gebaut — eine glatte und eine mit Fächerrillen —, und wer sie verschieden anlegt, macht diesen Unterschied sichtbar.

Die Fahne auf dem linken Turm ist absichtlich leer, wie jede Fläche auf dieser Seite, auf der man ein Wort erwarten würde. In der Zeichnung selbst steht nirgends etwas geschrieben, und die Fahne ist genau die Stelle, an der ein Kind das ändern kann: ein eigener Buchstabe, ein Zeichen, ein Muster. Weil die Fläche klein und dreieckig ist, reicht ein einzelnes Zeichen, und weil sie eine eigene Kontur hat, sieht das Ergebnis nicht nach Gekritzel aus. Wer die Vorlage mehrfach ausdruckt, kann jeder Burg eine eigene Fahne geben und die Blätter nebeneinanderhängen.

Sandburgen halten je nach Sand ganz unterschiedlich lange, und der Grund ist erstaunlich einfach: Es ist das Wasser zwischen den Körnern, das sie zusammenhält. Ist der Sand zu trocken, rutscht alles auseinander; ist er zu nass, fließt er. Dazwischen liegt ein schmaler Bereich, in dem sich das Wasser als dünner Film um jedes Korn legt und die Körner wie ein sehr schwacher Klebstoff zusammenzieht. Deshalb baut man am besten dort, wo der Sand feucht, aber nicht überschwemmt ist, und deshalb fällt eine Burg in der Sonne nach ein paar Stunden von allein zusammen. Wer das einmal ausprobiert hat — dieselbe Form, einmal mit trockenem und einmal mit feuchtem Sand —, versteht mehr über Sand als aus jeder Erklärung, und die Burg auf diesem Blatt bekommt danach ganz nebenbei eine Geschichte.

Ausmalen mit Buntstiften gehört zu den einfachsten Beschäftigungen, die sich zuhause ohne besondere Vorbereitung umsetzen lassen: Es braucht nur ein paar Stifte und ein Blatt Papier, keinen Bildschirm, keine Internetverbindung und kein Zubehör, das erst besorgt werden müsste. Das macht Ausmalbilder zu einer beliebten Option für ruhige Nachmittage, für längere Autofahrten oder Zugfahrten, für Wartezimmer oder als Alternative zu Bildschirmzeit an Regentagen. Weil bei einer Ausmalvorlage keine Lösung „richtig“ oder „falsch“ ist, eignet sie sich außerdem für ganz unterschiedliche Konzentrationsspannen: Ein Kind kann in fünf Minuten ein einzelnes Feld ausmalen und später weitermachen, ohne dass etwas „falsch“ wird, während ein anderes Kind das ganze Bild in einem Zug fertigstellt. Für kleinere Kinder empfehlen sich dickere Stifte und Vorlagen mit großen, geschlossenen Flächen — genau das Prinzip, nach dem jede Ausmalvorlage dieser Seite gezeichnet ist —, während ältere Kinder und Erwachsene zusätzliche Muster und feinere Details selbst ergänzen können, ohne dass die Grundvorlage dafür angepasst werden muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Die acht Felder des Sonnenschirms in zwei Farben im Wechsel anlegen — das ist der stärkste einzelne Effekt auf diesem Blatt.
  • Beim Wasserball den kleinen Mittelkreis einen eigenen Ton geben, sonst verliert der Ball seine Rundung.
  • Die Schaufel steckt im Eimer: Ihren Stiel beim Ausmalen des Eimers aussparen, sonst verschwindet er.

Veröffentlicht Aktualisiert 861 Wörter

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