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Druckbunt.
Ausmalbild eines kleinen Singvogels im Profil auf einem Zweig, mit rundem Auge, kurzem Schnabel, gefiedertem Flügel und gefächertem Schwanz, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichnete Ausmalvorlage.
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PDF · A4 · 14 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Ausmalbild Vogel zum Ausdrucken

Ein kleiner Singvogel im Profil auf einem Zweig mit gefiedertem Flügel und gefächertem Schwanz als kostenlose Ausmalvorlage im A4-Format.

Diese Ausmalvorlage zeigt einen kleinen, rundlichen Singvogel im Profil, der nach links blickt und mit beiden Füßen einen dünnen Zweig umgreift. Der Kopf ist als eigene runde Fläche vom Körper abgesetzt und trägt ein rundes Auge mit gefüllter Pupille und ausgespartem Lichtpunkt sowie einen kurzen, spitzen Schnabel. Vorn liegt ein großes ovales Brustfeld mit eigener Kontur. Der Flügel ist ebenfalls eigens umrandet und in mehrere breite, übereinanderliegende Federformen unterteilt, die nach hinten spitzer werden. Der Schwanz besteht aus drei langen, aufgefächerten Federn. Am Zweig sitzen drei einfache Blätter, und die dünnen Beine enden in Zehen, die den Zweig sichtbar umschließen.

Der Vogel ist damit in vier klar getrennte Flächen gegliedert — Kopf, Brustfeld, Flügel und Schwanz —, und jede hat ihre eigene Kontur. Das ist die praktische Besonderheit dieses Blattes: Ein Vogel wirkt sofort wie ein echter, wenn diese vier Bereiche unterschiedliche Töne bekommen, und das ist bei den meisten heimischen Arten auch tatsächlich so. Wer alles in einer Farbe anlegt, bekommt eine Silhouette; wer vier Töne verteilt, bekommt eine Art.

An dieser Stelle lässt sich das Blatt mit sehr wenig Aufwand in einen bestimmten Vogel verwandeln. Ein rostrotes Brustfeld bei sonst braunem Gefieder ergibt ein Rotkehlchen, ein gelbes Brustfeld mit dunklem Kopf eine Kohlmeise, ein durchgehend schwarzer Vogel mit gelbem Schnabel eine Amsel, ein blaues Flügelfeld mit gelber Brust eine Blaumeise. Die Zeichnung legt sich auf keine dieser Arten fest, und alle vier lassen sich aus derselben Vorlage machen — vier Ausdrucke, vier Vögel.

Der Flügel ist der einzige kleinteilige Bereich und lohnt eigene Aufmerksamkeit. Seine Federn liegen wie Dachziegel übereinander, jede als eigene geschlossene Form, und wenn man sie in abgestuften Tönen derselben Farbe anlegt — vorn hell, nach hinten dunkler —, bekommt der Flügel Tiefe. Wer es schnell mag, füllt ihn in einem Ton und lässt nur die Trennlinien weiß; auch das liest sich noch als Gefieder.

Die drei Schwanzfedern sind lang und schmal und laufen auseinander. Sie sind die Stelle, an der ein breiter Stift an seine Grenze kommt und an der es sich lohnt, den weißen Zwischenraum zwischen ihnen wirklich stehen zu lassen: Er ist es, der den Schwanz als gefächert erkennbar macht. Ausgemalt wird daraus eine einzige dreieckige Fläche.

Der Zweig mit seinen drei Blättern ist der zweite Farbbereich und sollte sich vom Vogel absetzen. Braun für den Zweig, Grün für die Blätter, und die Mittelrippen der Blätter bleiben weiß. Rings um Vogel und Zweig ist das Papier leer — kein Himmel, kein Baum, kein Nest.

Ein Vogel auf einem Zweig ist das Motiv dieser Seite, das sich am leichtesten mit einer echten Beobachtung verbinden lässt, weil man dafür weder hinausgehen noch etwas mitbringen muss: Es reicht, den ausgemalten Vogel neben ein Fenster zu hängen. Wer im Winter ein Futterhaus in Sichtweite hat, sieht dort mit etwas Geduld genau die Arten, aus denen dieses Blatt gemacht werden kann — Meise, Amsel, Spatz, Rotkehlchen —, und der Vergleich zwischen der Zeichnung und dem Tier draußen zeigt schnell, was eine Zeichnung weglässt: den unruhigen Kopf, die feinen Federgrenzen, die Größe. Wer möchte, malt für jede beobachtete Art einen eigenen Ausdruck aus und schreibt den Namen darunter; nach ein paar Wochen hängt dort eine kleine, selbst gemachte Übersicht der Vögel, die tatsächlich vor dem eigenen Fenster vorkommen.

Ausmalen mit Buntstiften gehört zu den einfachsten Beschäftigungen, die sich zuhause ohne besondere Vorbereitung umsetzen lassen: Es braucht nur ein paar Stifte und ein Blatt Papier, keinen Bildschirm, keine Internetverbindung und kein Zubehör, das erst besorgt werden müsste. Das macht Ausmalbilder zu einer beliebten Option für ruhige Nachmittage, für längere Autofahrten oder Zugfahrten, für Wartezimmer oder als Alternative zu Bildschirmzeit an Regentagen. Weil bei einer Ausmalvorlage keine Lösung „richtig“ oder „falsch“ ist, eignet sie sich außerdem für ganz unterschiedliche Konzentrationsspannen: Ein Kind kann in fünf Minuten ein einzelnes Feld ausmalen und später weitermachen, ohne dass etwas „falsch“ wird, während ein anderes Kind das ganze Bild in einem Zug fertigstellt. Für kleinere Kinder empfehlen sich dickere Stifte und Vorlagen mit großen, geschlossenen Flächen — genau das Prinzip, nach dem jede Ausmalvorlage dieser Seite gezeichnet ist —, während ältere Kinder und Erwachsene zusätzliche Muster und feinere Details selbst ergänzen können, ohne dass die Grundvorlage dafür angepasst werden muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Kopf, Brustfeld, Flügel und Schwanz in vier verschiedenen Tönen anlegen — aus einer Silhouette wird damit eine erkennbare Art.
  • Die Flügelfedern von vorn hell nach hinten dunkler abstufen; sie liegen wie Dachziegel übereinander.
  • Den weißen Zwischenraum zwischen den drei Schwanzfedern stehen lassen — er macht den Schwanz als gefächert erkennbar.

Veröffentlicht Aktualisiert 810 Wörter

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