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Druckbunt.
Ausmalbild einer frontal auf einem Ast sitzenden Eule mit sehr großen runden Augen und gestaffelten Brustfedern, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichnete Ausmalvorlage.
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PDF · A4 · 15 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Ausmalbild Eule zum Ausdrucken

Eine frontal sitzende Eule mit großen runden Augen auf einem Ast als kostenlose Ausmalvorlage im A4-Format.

Diese Ausmalvorlage zeigt eine Eule von vorn, sitzend auf einem quer liegenden, dicken Ast. Die Zeichnung ist streng symmetrisch aufgebaut: Was links liegt, wiederholt sich rechts. Den größten Teil des Kopfes nehmen zwei sehr große runde Augen ein, jeweils von zwei konzentrischen Ringen umgeben und in der Mitte vollflächig schwarz gedruckt, mit einem ausgesparten Lichtpunkt. Die Pupille braucht deshalb keine Farbe — die beiden hellen Ringe um sie herum dagegen sind zwei der einladendsten Flächen des Blattes. Zwischen ihnen sitzt ein kleiner dreieckiger Schnabel, darüber laufen die Federohren als zwei aufgestellte Zipfel aus, und ganz oben steht ein kurzer Federbusch.

Der Körper ist in wenige große Bereiche gegliedert: zwei angelegte Flügel links und rechts, deren untere Enden je zwei lange, spitze Schwungfedern zeigen, und dazwischen eine Brust aus gestaffelten, halbrunden Federreihen. Diese Reihen sind das eigentliche Ausmalfeld der Vorlage — jede einzelne Feder ist eine geschlossene Fläche, und weil sie sich wie Dachziegel überlappen, ergibt sich beim Ausmalen fast von allein ein Muster. Unten greifen zwei kleine Krallenpaare um den Ast, der als eigene, hell gelassene Fläche mit angedeuteter Holzmaserung gezeichnet ist.

Für kleine Kinder ist das Blatt vor allem deshalb dankbar, weil die Augen schon fertig sind. Ein Gesicht selbst zu treffen ist die Stelle, an der ein Ausmalbild oft misslingt; hier ist sie weggenommen, und das Ergebnis sieht auch dann richtig aus, wenn der Rest grob gefüllt wurde. Ältere Kinder finden die Aufgabe eher in den Brustfedern: Wer die Reihen abwechselnd hell und dunkel anlegt, bekommt ein deutlich aufwendiger wirkendes Bild, ohne dass eine einzige Linie zusätzlich gezogen werden müsste.

Eulen sind überwiegend nachts unterwegs, und ihre auffällig großen, nach vorn gerichteten Augen gehören zu dieser Lebensweise: Beide Augen schauen in dieselbe Richtung, was beim Einschätzen von Entfernungen hilft. Genau diese Frontalansicht zeigt die Vorlage, und sie ist auch der Grund, warum die Eule als Motiv so gut funktioniert — kaum ein anderer Vogel lässt sich sinnvoll von vorn zeichnen. Bewegen kann eine Eule die Augen im Schädel übrigens kaum; sie dreht stattdessen den ganzen Kopf.

Bei den Farben lohnt es sich, mit den Flügeln zu beginnen und die Brust danach etwas heller zu halten — so bleibt das Bild von vorn gegliedert, statt zu einer einzigen Fläche zu verschmelzen. Braun-, Grau- und Ockertöne liegen nahe, aber die Vorlage trägt genauso gut kräftige Farben: Weil die Federreihen ohnehin ein Muster vorgeben, wirkt auch eine bunte Eule geordnet. Der Ast sollte am Ende einen eigenen Ton bekommen, sonst sitzt der Vogel scheinbar auf nichts. Das restliche Blatt bleibt weiß; es gibt keinen Hintergrund, der mit ausgemalt werden müsste.

Die gestaffelten Brustfedern dieser Eule sind das Feld, auf dem sich ein Farbverlauf ohne jedes Schattieren üben lässt. Man nimmt einen einzigen Stift und drückt in der obersten Federreihe fest auf, in der nächsten etwas weniger, in der dritten noch weniger — nach vier oder fünf Reihen ist ein weicher Übergang entstanden, für den sonst zwei oder drei Farben nötig wären. Weil jede Feder eine eigene geschlossene Fläche ist, bleiben die Stufen dabei sauber getrennt und der Verlauf sieht absichtlich aus. Dieselbe Technik funktioniert anschließend auf jeder anderen Vorlage mit gestaffelten Formen, etwa bei den Flügelfedern des Papageis oder den Panzerfeldern der Schildkröte.

Ausmalen mit Buntstiften gehört zu den einfachsten Beschäftigungen, die sich zuhause ohne besondere Vorbereitung umsetzen lassen: Es braucht nur ein paar Stifte und ein Blatt Papier, keinen Bildschirm, keine Internetverbindung und kein Zubehör, das erst besorgt werden müsste. Das macht Ausmalbilder zu einer beliebten Option für ruhige Nachmittage, für längere Autofahrten oder Zugfahrten, für Wartezimmer oder als Alternative zu Bildschirmzeit an Regentagen. Weil bei einer Ausmalvorlage keine Lösung „richtig“ oder „falsch“ ist, eignet sie sich außerdem für ganz unterschiedliche Konzentrationsspannen: Ein Kind kann in fünf Minuten ein einzelnes Feld ausmalen und später weitermachen, ohne dass etwas „falsch“ wird, während ein anderes Kind das ganze Bild in einem Zug fertigstellt. Für kleinere Kinder empfehlen sich dickere Stifte und Vorlagen mit großen, geschlossenen Flächen — genau das Prinzip, nach dem jede Ausmalvorlage dieser Seite gezeichnet ist —, während ältere Kinder und Erwachsene zusätzliche Muster und feinere Details selbst ergänzen können, ohne dass die Grundvorlage dafür angepasst werden muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Die Augen sind bereits gefüllt — nicht übermalen, sonst verschwindet der ausgesparte Lichtpunkt, der dem Gesicht seinen Ausdruck gibt.
  • Die Brustfedern reihenweise abwechselnd hell und dunkel anlegen; das ist der geringste Aufwand mit dem größten sichtbaren Unterschied auf diesem Blatt.
  • Den Ast zuletzt und in einem klar anderen Ton ausmalen, damit die Eule nicht mit ihrer Sitzfläche verschmilzt.

Veröffentlicht Aktualisiert 802 Wörter

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