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Druckbunt.
Ausmalbild einer Fee im Profil ohne Gesichtszüge, mit langem Haar, zwei großen gefelderten Flügeln, dreilagigem Rock mit Bogenkanten und einem Zauberstab mit Stern, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichnete Ausmalvorlage.
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PDF · A4 · 15 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Ausmalbild Fee zum Ausdrucken

Eine Fee im Profil mit großen Flügeln, dreilagigem Rock und Zauberstab als kostenlose Ausmalvorlage im A4-Format.

Diese Ausmalvorlage zeigt eine Fee im Profil, nach rechts gewandt und in ruhiger Haltung stehend. Sie hat bewusst kein Gesicht: Der Kopf ist als reiner Umriss gezeichnet, mit Stirn, Nasenrücken und Kinn, aber ohne Auge, Braue, Mund oder Nasenloch. Das lange Haar fällt in mehreren breiten Strähnen über den Rücken; oben liegt es glatt am Kopf an und läuft an der Stirn in ein paar kürzeren Strähnen aus. Hinter der Schulter stehen zwei große Flügel, die durch dicke Adern in einzelne geschlossene Felder geteilt sind; der obere Flügel ist der größere von beiden. Der Rock besteht aus drei übereinanderliegenden Lagen, deren Unterkanten jeweils in gleichmäßigen Bögen auslaufen. Der ausgestreckte Arm hält einen schmalen Zauberstab, an dessen Spitze ein doppelt umrandeter fünfzackiger Stern sitzt. Unten schauen zwei flache Schuhe hervor. Der Hintergrund bleibt vollständig weiß.

Das fehlende Gesicht ist kein Versehen und auch keine Sparmaßnahme, sondern der Grund, warum dieses Blatt für sehr unterschiedliche Kinder funktioniert. Ein gezeichnetes Gesicht legt Alter, Stimmung und Aussehen fest, bevor jemand den ersten Stift in die Hand nimmt. Ohne Gesicht bleibt die Figur eine Silhouette, und wer sie ausmalt, entscheidet selbst, wen sie darstellt. Wer möchte, kann nach dem Ausmalen mit einem feinen Stift zwei Punkte und einen Strich ergänzen — das dauert zehn Sekunden und ist dann die eigene Entscheidung des Kindes und nicht die der Vorlage.

Die Flügel sind die interessanteste Fläche des Blattes, weil sie bereits in einzelne Felder geteilt sind. Wer jedes Feld in einer eigenen Farbe anlegt, bekommt ein Buntglasfenster; wer alle Felder in derselben Farbe füllt und nur die Adern weiß lässt, bekommt einen ruhigen, durchscheinenden Flügel. Ein dritter Weg liegt dazwischen und ist der wirkungsvollste: dieselbe Farbe in zwei Stärken, außen fest aufgedrückt und zur Flügelwurzel hin immer leichter. Das ergibt einen Verlauf, für den man nur einen einzigen Stift braucht, und es funktioniert auf beiden Flügeln gleich.

Der dreilagige Rock ist die zweite Stelle, an der eine Entscheidung lohnt. Weil die drei Lagen eigene geschlossene Konturen haben, sieht jede Kombination gewollt aus: drei Töne derselben Farbe von hell nach dunkel, drei völlig verschiedene Farben oder zwei Lagen gleich und die mittlere abgesetzt. Der Zauberstab und der Stern an seiner Spitze sind sehr klein und vertragen deshalb den kräftigsten Ton auf dem ganzen Blatt, ohne dass das Bild unruhig wird — ein einzelner leuchtender Punkt in einer sonst zurückhaltenden Figur zieht den Blick genau dorthin, wo die Bewegung der Vorlage hinzeigt.

Beim Ausschneiden ist der Zauberstab die einzige heikle Stelle. Er ist eine dünne, frei stehende Linie zwischen Hand und Stern und bricht auf normalem Kopierpapier leicht ab, wenn man eng an ihm entlangschneidet. Wer die Figur ausschneiden möchte, sollte den Stab entweder mit einem schmalen Papiersteg stehen lassen oder gleich einen kleinen Bogen Papier um Hand und Stern herum belassen. Dieselbe Überlegung gilt für die Flügelspitzen: Sie laufen spitz aus, und ein Schnitt genau auf der Kontur macht sie sehr empfindlich. Ein Blatt festeres Papier — 120 g statt 80 g — löst beides auf einmal, wenn die Fee als Anhänger oder Fensterbild gedacht ist.

Feen kommen in den Erzählungen sehr vieler Länder vor, und sie sehen dort keineswegs überall gleich aus: mal winzig und geflügelt, mal groß wie ein Mensch, mal hilfreich und mal ausgesprochen launisch. Die geflügelte, blumenhafte Fee, die heute die meisten Kinder vor Augen haben, ist vergleichsweise jung — sie hat sich vor allem in Buchillustrationen des neunzehnten Jahrhunderts durchgesetzt und von dort aus alles andere überlagert. Für ein Ausmalbild ist das eine gute Nachricht: Es gibt keine richtige Farbe für eine Fee. Wer sie in Grün und Braun anlegt, landet bei der Waldfee der älteren Erzählungen, wer Rosa und Silber wählt, bei der Bilderbuchfee, und beides ist gleich richtig. Diese Vorlage legt sich bewusst auf nichts davon fest, weil auch die Zeichnung selbst nichts festlegt: keine Blüte, kein Tier, keine Jahreszeit, kein Gesicht.

Ausmalen mit Buntstiften gehört zu den einfachsten Beschäftigungen, die sich zuhause ohne besondere Vorbereitung umsetzen lassen: Es braucht nur ein paar Stifte und ein Blatt Papier, keinen Bildschirm, keine Internetverbindung und kein Zubehör, das erst besorgt werden müsste. Das macht Ausmalbilder zu einer beliebten Option für ruhige Nachmittage, für längere Autofahrten oder Zugfahrten, für Wartezimmer oder als Alternative zu Bildschirmzeit an Regentagen. Weil bei einer Ausmalvorlage keine Lösung „richtig“ oder „falsch“ ist, eignet sie sich außerdem für ganz unterschiedliche Konzentrationsspannen: Ein Kind kann in fünf Minuten ein einzelnes Feld ausmalen und später weitermachen, ohne dass etwas „falsch“ wird, während ein anderes Kind das ganze Bild in einem Zug fertigstellt. Für kleinere Kinder empfehlen sich dickere Stifte und Vorlagen mit großen, geschlossenen Flächen — genau das Prinzip, nach dem jede Ausmalvorlage dieser Seite gezeichnet ist —, während ältere Kinder und Erwachsene zusätzliche Muster und feinere Details selbst ergänzen können, ohne dass die Grundvorlage dafür angepasst werden muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Das Gesicht ist absichtlich leer. Wer möchte, ergänzt nach dem Ausmalen selbst zwei Augen und einen Mund — dann gehört die Entscheidung dem Kind und nicht der Vorlage.
  • In den Flügelfeldern denselben Stift außen fest und zur Flügelwurzel hin leicht führen: Das ergibt einen Verlauf ohne zweite Farbe.
  • Beim Ausschneiden den dünnen Zauberstab nicht eng umschneiden — einen Papiersteg stehen lassen, sonst bricht er ab.

Veröffentlicht Aktualisiert 911 Wörter

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