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Druckbunt.
Ausmalbild eines stehenden Wolfs im Profil mit dichter Halskrause und langer buschiger Rute auf einer feinen Bodenlinie, schwarze Umrisslinien auf Weiß
Von uns gezeichnete Ausmalvorlage.
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PDF · A4 · 11 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Ausmalbild Wolf zum Ausdrucken

Ein stehender Wolf im Profil mit dichter Halskrause und buschiger Rute als kostenlose Ausmalvorlage im A4-Format.

Diese Ausmalvorlage zeigt einen Wolf, der ruhig im Profil steht, den Kopf leicht nach rechts gewandt. Alle vier Beine stehen auf einer feinen waagerechten Linie, die den Boden andeutet, ohne eine Landschaft zu zeichnen. Der Körper ist als eine große, durchgehende Fläche angelegt, in die nur wenige innere Linien gesetzt sind: der Ansatz der Vorder- und Hinterläufe, eine leichte Andeutung der Flanke und die Grenze zwischen Brust und Hals. Kopf, Rumpf und Rute sind dadurch schnell zu füllen, ohne dass viele kleine Zwischenräume einzeln nachgearbeitet werden müssten.

Zwei Bereiche fallen aus dieser Ruhe heraus, und beide sind mit kurzen Zacken statt mit glatten Linien gezeichnet: die dichte Halskrause, die den Kopf wie ein Kragen umgibt, und die buschige Rute hinten. Diese gezackte Kontur ist es, die den Wolf von einem Hund unterscheidet, sobald beide nur als Umriss vorliegen. Am Kopf sitzen zwei aufgerichtete, dreieckige Ohren mit einer inneren zweiten Kontur, das Auge ist als schmales Mandelauge gezeichnet, und die Schnauze läuft lang und gerade nach vorn aus.

Wölfe leben in Familienverbänden und verständigen sich über weite Strecken durch Heulen. In Deutschland waren sie über anderthalb Jahrhunderte praktisch verschwunden und sind seit der Jahrtausendwende wieder eingewandert, vor allem aus Osteuropa. Das ist ein Sachverhalt, den ältere Kinder oft aus der Schule kennen, und die Vorlage bietet einen naheliegenden Anlass, darüber zu reden — sie zeigt das Tier für sich, ohne Wald, ohne Mond und ohne die Bilder, die sonst fast immer dazugehören.

Weil die großen Flächen so ruhig sind, entscheidet bei diesem Blatt die Farbwahl fast allein über den Eindruck. Ein durchgehendes Grau ergibt einen sachlichen, fast fotografischen Wolf. Wer stattdessen Rücken und Kopf dunkel und Brust, Bauch und Beine deutlich heller anlegt, bekommt die typische Zeichnung eines echten Wolfsfells, ohne eine einzige Linie hinzuzufügen — die Grenze dafür ist auf der Vorlage bereits angedeutet. Beides funktioniert mit Buntstiften ebenso wie mit Filzstiften.

Die gezackten Ränder an Krause und Rute sind die einzige Stelle, an der ein dicker Stift leicht über die Linie rutscht. Zwei Vorgehensweisen helfen: entweder zuerst mit einem spitzen Stift eine schmale Bahn innen an der Kontur entlangziehen und die Fläche danach grob füllen, oder die beiden Bereiche bewusst heller lassen als den Rumpf, damit ein Ausrutscher nicht auffällt. Gedruckt wird auf A4 mit der Einstellung „Tatsächliche Größe“, damit die Bodenlinie unter den Pfoten nicht abgeschnitten wird.

Für ältere Kinder und Erwachsene lässt sich aus der großen ruhigen Rumpffläche noch etwas mehr machen: Statt sie gleichmäßig zu füllen, kann man mit kurzen Strichen in Fellrichtung arbeiten — vom Rücken schräg nach unten — und dabei am Bauch weniger aufdrücken als am Rücken. Das ergibt eine Fellstruktur, die die Zeichnung selbst nicht vorgibt, und es ist eine der wenigen Stellen auf dieser Seite, an denen sich das lohnt, weil die Fläche groß genug ist, dass die Striche als Struktur und nicht als Kritzelei gelesen werden.

Ein Wolfsbild lässt sich auf dieser Seite gut mit dem Hunde-Blatt zusammen ausmalen, und der Vergleich lohnt sich: Beide Tiere gehören derselben Art an — der Haushund stammt vom Wolf ab —, und trotzdem sieht man den Unterschied in jedem Strich. Die aufrechten spitzen Ohren gegen die Schlappohren, die lange gerade Schnauze gegen die kürzere, die dichte Halskrause gegen den glatten Hals, die gerade getragene Rute gegen den geringelten Schwanz. Wer beide Blätter in derselben Farbe ausmalt, sieht diese vier Unterschiede besonders deutlich, weil nichts anderes mehr ablenkt.

Ausmalen mit Buntstiften gehört zu den einfachsten Beschäftigungen, die sich zuhause ohne besondere Vorbereitung umsetzen lassen: Es braucht nur ein paar Stifte und ein Blatt Papier, keinen Bildschirm, keine Internetverbindung und kein Zubehör, das erst besorgt werden müsste. Das macht Ausmalbilder zu einer beliebten Option für ruhige Nachmittage, für längere Autofahrten oder Zugfahrten, für Wartezimmer oder als Alternative zu Bildschirmzeit an Regentagen. Weil bei einer Ausmalvorlage keine Lösung „richtig“ oder „falsch“ ist, eignet sie sich außerdem für ganz unterschiedliche Konzentrationsspannen: Ein Kind kann in fünf Minuten ein einzelnes Feld ausmalen und später weitermachen, ohne dass etwas „falsch“ wird, während ein anderes Kind das ganze Bild in einem Zug fertigstellt. Für kleinere Kinder empfehlen sich dickere Stifte und Vorlagen mit großen, geschlossenen Flächen — genau das Prinzip, nach dem jede Ausmalvorlage dieser Seite gezeichnet ist —, während ältere Kinder und Erwachsene zusätzliche Muster und feinere Details selbst ergänzen können, ohne dass die Grundvorlage dafür angepasst werden muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Rücken und Kopf dunkler, Brust und Beine heller anlegen — die Trennlinie dafür ist bereits gezeichnet und ergibt die typische Fellzeichnung eines Wolfs.
  • Die gezackten Ränder von Halskrause und Rute zuerst innen mit einem spitzen Stift nachziehen, dann grob füllen.
  • Die feine Bodenlinie unter den Pfoten nicht ausmalen — sie trägt das Tier optisch und wirkt ausgemalt wie ein Balken.

Veröffentlicht Aktualisiert 834 Wörter

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