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Druckbunt.
Stehender Löwe im Profil mit voller Mähne und Schwanzquaste, dessen sechs große Flächen je eine gedruckte Ziffer in ihrer Mitte tragen, schwarze Umrisslinien auf Weiß.
Von uns gezeichnete Vorlage mit Zahlen; Zahlen und Farbschlüssel setzen wir als Schrift.
Als PDF herunterladen (A4, druckfertig)

PDF · A4 · 11 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung. Für den privaten und schulischen Gebrauch.

Malen nach Zahlen Löwe

Ein stehender Löwe in sieben Feldern, davon sechs nummeriert, mit einer Legende aus drei Farben — kostenlos als PDF im A4-Format.

Die Vorlage zeigt einen stehenden Löwen im Profil, gezeichnet mit dicken, geschlossenen schwarzen Linien auf weißem Grund. Die Mähne umgibt den Kopf als volle, rund geschlossene Form und ist nicht in einzelne Strähnen zerlegt, sodass sie eine einzige große Fläche bildet. Das Maul ist geschlossen, die Schnauze kurz, das Auge einfach angedeutet. Der Rumpf steht auf vier kräftigen Beinen, und der Schwanz führt hinter dem Tier nach oben und endet in einer Quaste, die als eigenes Feld gezeichnet ist. Um das Tier herum ist nichts: kein Boden, kein Gras, kein Rahmen.

Die Zeichnung ergibt sieben geschlossene Felder, sechs davon tragen eine gedruckte Zahl in ihrer Mitte. Das siebte ist die Ohreninnenseite, zu schmal für eine Ziffer, und bleibt ohne Nummer. Unter der Zeichnung steht die Legende in einer Zeile: 1 = rot, 2 = blau, 3 = gelb. Drei Felder tragen die 1, zwei die 2 und eines die 3. Sechs nummerierte Felder sind wenig, und das ist der bestimmende Zug dieses Blattes: Es ist in einer Viertelstunde fertig, auch wenn man sich Zeit lässt.

Kurz ist hier kein Mangel, sondern der Zweck. Ein Blatt mit sechs Feldern eignet sich für den ersten Kontakt mit dem Prinzip, für eine ruhige Viertelstunde, die sich nicht ausdehnen soll, oder für ein Kind, das ein angefangenes Blatt ungern liegen lässt. Wer länger beschäftigt sein möchte, findet auf dieser Seite den Bären mit zehn und den Schmetterling mit siebenundzwanzig nummerierten Feldern; die Feldzahl steht auf jeder dieser Seiten, damit die Wahl vor dem Ausdrucken fällt und nicht danach.

Eine ehrliche Anmerkung zu den Zahlen, weil sie ändert, was man von ihnen erwarten darf. Sie geben nicht die Fellfarbe eines echten Löwen an und verstecken kein Bild, das erst am Ende erscheint: Das Tier ist vom Ausdruck an vollständig zu sehen. Die einzige Regel lautet, dass zwei aneinandergrenzende Felder nie dieselbe Zahl tragen. Bei diesem Löwen bedeutet das vor allem, dass Mähne und Kopf verschiedene Farben bekommen — bei einem echten Löwen wären sie einander ähnlich, und dieser Unterschied ist der Preis dafür, dass sich die Formen sauber voneinander abheben.

Wer trotzdem ein glaubwürdiges Tier möchte, hat dafür einen einfachen Weg, der die Regel nicht bricht. Man setzt in die drei Legendenzeilen drei eng benachbarte Töne — etwa Ocker, Hellbraun und Dunkelbraun. Die Felder bleiben dann voneinander unterscheidbar, weil sie weiterhin verschiedene Farben tragen, aber das Tier sieht am Ende aus wie ein Löwe und nicht wie ein Wappentier. Derselbe Kunstgriff funktioniert bei allen Tiervorlagen dieser Reihe und ist der Grund, warum die Legende ausdrücklich als Vorschlag und nicht als Bestandteil des Bildes beschrieben wird.

Die Mähne ist die größte Fläche des Blattes und trägt eine einzige Zahl, was sie zur ruhigsten Stelle des Ausmalens macht — und zugleich zu der, an der ein ungleichmäßiger Farbauftrag am ehesten auffällt. Ein Buntstift, in immer derselben Richtung geführt und am Rand leicht, zur Mitte hin fester aufgedrückt, ergibt hier die gleichmäßigste Fläche. Die Schwanzquaste am anderen Ende ist dagegen das kleinste nummerierte Feld und wird am besten zuletzt gemacht, wenn die Hand schon in Bewegung ist.

Die Zeichnung ist dieselbe Linie wie beim Ausmalbild Löwe auf dieser Seite, hier mit nummerierten Feldern übernommen, ohne Änderung am Strich. Sie enthält kein Wort, keinen Buchstaben und innerhalb der Linie keine Ziffer: Die sechs Nummern und die Legendenzeile werden erst danach als echter Text darübergesetzt. Das hält sie in jeder Druckgröße scharf und erlaubt es, vor der Veröffentlichung automatisch zu prüfen, dass jede gedruckte Zahl innerhalb des Feldes liegt, das sie bezeichnet.

Kurze Vorlagen wie diese eignen sich gut, um dasselbe Blatt mehrfach mit verschiedenen Legenden auszumalen. Sechs Felder sind schnell gefüllt, und drei Farben lassen sich vollständig austauschen, ohne dass etwas an der Zeichnung geändert werden müsste: einmal in Brauntönen, einmal in Grautönen, einmal in drei Farben, die mit einem Löwen nichts zu tun haben. Nebeneinander gelegt zeigen die Blätter unmittelbar, dass nicht die Zeichnung, sondern die Farbwahl über den Eindruck entscheidet — und dass die Nachbarschaftsregel in allen drei Fällen dasselbe leistet, nämlich die Formen voneinander zu trennen.

Ausmalen mit Buntstiften gehört zu den einfachsten Beschäftigungen, die sich zuhause ohne besondere Vorbereitung umsetzen lassen: Es braucht nur ein paar Stifte und ein Blatt Papier, keinen Bildschirm, keine Internetverbindung und kein Zubehör, das erst besorgt werden müsste. Das macht Ausmalbilder zu einer beliebten Option für ruhige Nachmittage, für längere Autofahrten oder Zugfahrten, für Wartezimmer oder als Alternative zu Bildschirmzeit an Regentagen. Weil bei einer Ausmalvorlage keine Lösung „richtig“ oder „falsch“ ist, eignet sie sich außerdem für ganz unterschiedliche Konzentrationsspannen: Ein Kind kann in fünf Minuten ein einzelnes Feld ausmalen und später weitermachen, ohne dass etwas „falsch“ wird, während ein anderes Kind das ganze Bild in einem Zug fertigstellt. Für kleinere Kinder empfehlen sich dickere Stifte und Vorlagen mit großen, geschlossenen Flächen — genau das Prinzip, nach dem jede Ausmalvorlage dieser Seite gezeichnet ist —, während ältere Kinder und Erwachsene zusätzliche Muster und feinere Details selbst ergänzen können, ohne dass die Grundvorlage dafür angepasst werden muss.

Zur Herstellung dieser Vorlage: Der Umriss wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und anschließend von uns von Hand geprüft — jede Datei durchläuft vor der Veröffentlichung eine automatische Kontrolle auf geschlossene, ausmalbare Flächen, saubere Linien und einen durchgehend weißen Papiergrund, und wir sehen uns jede Grafik zusätzlich selbst an. In der Zeichnung selbst steht kein einziges Wort: Titel, Bildunterschrift und — bei den Deckblättern — die Feldbezeichnungen setzen wir separat als echten, auswählbaren Text über die Grafik. Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber eingescannten oder als Bild eingebauten Beschriftungen: Der Text bleibt in jeder Auflösung scharf, lässt sich von Vorlesesoftware erfassen und macht die PDF-Datei kleiner. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter Quellen & Methode.

Tipp zum Drucken

  • Am besten auf normalem 80-g-Kopierpapier drucken. Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ statt „An Seite anpassen“ wählen, damit die Linien nicht verzerrt oder beschnitten werden — die Vorlage ist für A4 gesetzt.
  • Sechs nummerierte Felder — das Blatt ist in einer Viertelstunde fertig; für mehr Beschäftigung den Bären oder den Schmetterling nehmen.
  • Für einen glaubwürdigen Löwen Ocker, Hellbraun und Dunkelbraun in die Legende setzen.
  • Die Mähne zuerst und in immer derselben Richtung ausmalen, die kleine Schwanzquaste zuletzt.

Veröffentlicht Aktualisiert 940 Wörter

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